Bevor Matthias Ginter im Sommer 2014 zum BVB wechselte, hatte er auch ein Angebot des FC Schalke 04 vorliegen. Doch der Nationalspieler von Borussia Mönchengladbach entschied sich gegen eine Unterschrift in Gelsenkirchen.
In der Rückrunde der Bundesligasaison 2011/12 ging der Stern von Matthias Ginter beim SC Freiburg auf. In seiner Heimat entwickelte sich der damals 18-Jährige schnell zum Stammspieler. Schon ein Jahr später war er aus dem Team der Breisgauer kaum noch wegzudenken. Schnell weckte der Teenager damals auch das Interesse größerer Vereine. So klopfte unter anderem der FC Schalke bei Ginter an.
"Es gab im Jahr 2013 Kontakt zum FC Schalke 04. Damals habe ich noch in Freiburg gespielt", verriet Ginter am Rande der Vorstellung des neuen Buchs von Schalke-Ikone Ingo Anderbrügge. Am Ende habe er sich aber gegen einen Wechsel nach Gelsenkirchen entschieden, weil er noch ein weiteres Jahr in Freiburg spielen wollte, erklärte der Nationalspieler.
Das Ende der Geschichte ist bekannt: Ginter schnürte 2013/14 ein weiteres Jahr für den Sportclub die Schuhe, reifte dort zum Nationalspieler und wechselte anschließend für eine Ablöse in Höhe von zehn Millionen Euro zum BVB. Nach drei Jahren in Dortmund zog es ihn weiter zu Borussia Mönchengladbach, wo er sich zu einem der besten Abwehrspieler Deutschlands entwickelte.
Wie lange bleibt Ginter noch in Gladbach?
Wie lange seine Reise bei den Fohlen noch dauert, steht in den Sternen. Ginters Vertrag läuft 2022 aus, zu einer Verlängerung wird es wohl nicht kommen. Der FC Bayern soll ihn im Blick haben, allerdings nicht als Wunsch-, sondern vielmehr als B-Lösung, wenn die Verpflichtung von Antonio Rüdiger platzen sollte.
Die Gladbacher hegen derweil immer noch die Hoffnung, dass Ginter seinen Vertrag doch noch verlängert. Das verriet Sportchef Max Eberl in einem Gespräch mit "Gladbach Live". Gleichzeitig ließ Eberl aber auch die Tür für einen Abschied des Nationalspielers offen und sagte über einen möglichen Winter-Wechsel: "Ich kann in Zeiten von Corona nichts ausschließen."






























