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Ein "Bayern-Spezialist" und drei weitere Gründe

Deshalb gelingt Freiburg der Premieren-Sieg beim FC Bayern

Der SC Freiburg fordert den FC Bayern heraus
Der SC Freiburg fordert den FC Bayern heraus
Foto: © Revierfoto via www.imago-images.de
05. November 2021, 18:14
sport.de
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In der Fußball-Bundesliga kommt es am Samstag (15:30 Uhr) zum Spitzenspiel zwischen dem FC Bayern und dem SC Freiburg. Dass der Rekordmeister nach den ersten zehn Spieltagen an der Tabellenspitze thront, verwundert nicht. Deutlich überraschender ist da schon der Lauf der noch ungeschlagenen Breisgauer, die beim Auswärtsspiel in München eine Premiere feiern wollen.

In seiner langen Vereinsgeschichte konnte der SC Freiburg noch nie ein Bundesliga-Spiel beim FC Bayern gewinnen. So reist das Team von Erfolgstrainer Christian Streich mit der äußerst mageren Bilanz von 0 Siegen, 3 Unentschieden sowie 18 Niederlagen nach München. Doch die Chancen auf den ersten Dreier beim FC Bayern stehen besser als jemals zuvor.

sport.de nennt vier Gründe, weshalb sich der SC Freiburg vor dem Rekordmeister keinesfalls verstecken muss.

  • Grund 1: Der historische Start des SC Freiburg

Der SC Freiburg hat in der Bundesliga einen historisch guten Start hingelegt. Noch nie zuvor gelang dem Sportclub ein solcher Auftakt. Der verdiente Lohn: Nach zehn Spieltagen sind die Freiburger das einzige noch ungeschlagene Team der Liga und rangieren als Tabellendritter gerade einmal drei Punkte hinter dem FC Bayern.

Somit kommt es am Samstag zu einem Novum, denn erstmals stehen beide Klubs vor einem direkten Aufeinandertreffen in den Top 3.

"Wir haben eine Ausgangssituation, mit der niemand rechnen konnte", gab Freiburgs Kapitän Christian Günter gegenüber der "Deutschen Presse-Agentur" zu und fügte an: "Man kann vielleicht mal nach dem dritten Spieltag als SC Freiburg zum Spitzenspiel nach München fahren. Aber nach zehn Spieltagen war das so, glaube ich, noch nie der Fall."

Dabei überzeugt der SC Freiburg bislang im Kollektiv und kommt in erster Linie über das starke Mannschaftsgefüge. Auch deshalb dürfte das Überraschungsteam angriffslustig ins Spiel gehen. "Es macht uns einen Riesenspaß, die Großen zu ärgern", kündigte Verteidiger Philipp Lienhart bei "transfermarkt.de" an.

Trainer Christian Streich ergänzte auf der Pressekonferenz vor dem Spiel: "Wir wollen ihnen die Stirn bieten. Auch wenn unsere Stirn vielleicht nur halb so groß ist wie ihre bayerische. Aber unsere Stirn soll auch hart und stark sein." Übergroßer Respekt und Ehrfurcht klingen anders.

  • Grund 2: Die wacklige Defensive des FC Bayern

Während der SC Freiburg mit erst sieben Gegentoren die beste Defensive der Bundesliga stellt, präsentierte sich die Hintermannschaft des FC Bayern in den vergangenen Wochen äußerst anfällig.

In den letzten drei Pflichtspielen kassierten die Münchner ganze neun Gegentore. Zudem hielt der FC Bayern wettbewerbsübergreifend in den vergangenen neun Partien nur drei Mal die Null.

"Wir lassen in vielen Spielen zu viele Chancen zu", befand Münchens Cheftrainer Julian Nagelsmann zuletzt: "Ich finde, dass es in allen Spielen ähnliche Muster sind, wenn wir Chancen gegen uns kriegen."

Beim jüngsten Champions-League-Duell mit SL Benfica (5:2) agierten Nagelsmanns Schützlinge erneut nicht fehlerfrei. Kann der FC Bayern seine Probleme nicht abstellen, drohen gegen den SC Freiburg die nächsten Gegentore.

  • Grund 3: "Bayern-Spezialist" Lucas Höler

Schließlich hat der Sportclub mit Lucas Höler einen echten "Bayern-Spezialisten" in den eigenen Reihen. In seiner aktiven Karriere gelangen dem 27-Jährigen immerhin drei Tore gegen den FC Bayern. Nur gegen Holstein Kiel (4) traf der Angreifer noch häufiger. Zudem verfolgt Höler ein festes Ziel.

"Die Bayern sind der einzige Gegner aus der Bundesliga, gegen den ich noch nicht gewonnen habe. Ich will auf jeden Fall nicht mit dem Fußball aufhören und sagen müssen, dass ich nie gegen Bayern gewonnen habe. Es ist ein Riesen-Ansporn, das zu schaffen – am liebsten so schnell es geht", verkündete der formstarke Mittelstürmer im Gespräch mit der "Bild".

Der Freiburger Lauf kommt für Höler derweil nicht überraschend. "Wir kennen uns inzwischen einfach sehr gut – auf und neben dem Platz. Zugleich wissen wir, dass es irgendwann auch wieder einen Dämpfer geben wird. Dann ist entscheidend, wie wir damit umgehen", so der Neuner.

  • Grund 4: Freiburg kann sich auf Keeper Flekken verlassen

Damit dieser Dämpfer nicht schon gegen den FC Bayern kommt, benötigt der SC Freiburg am Samstag unter anderem eine starke Leistung von Torhüter Mark Flekken. Bislang ist auf den Niederländer aber stets Verlass: In der laufenden Saison parierte der 28-Jährige 83 Prozent aller Bälle - Bundesliga-Bestwert!

Durch seine konstanten Darbietungen hat sich Flekken mittlerweile bis in den Kreis der niederländischen Nationalmannschaft gespielt.

"Er ist ein echter van-Gaal-Keeper", schwärmte Bondscoach Louis van Gaal zuletzt vom Freiburger Schlussmann: "Er ist unglaublich gut mit den Füßen, das kann man sich nicht vorstellen." Doch damit nicht genug: "Freiburgs Verteidigung ist gut aufeinander abgestimmt. In meinen Augen ist der Torwart der Chef", fuhr van Gaal fort.

Dass es für einen Sieg gegen den FC Bayern in der Regel eine starke Torwartleistung benötigt, zeigt der Rückblick auf die bislang einzige Münchner Niederlage in der laufenden Bundesliga-Saison gegen Eintracht Frankfurt. Dort erwischte SGE-Keeper Kevin Trapp beim 2:1-Sieg der Frankfurter einen Sahnetag (sport.de-Note 1,0) und trieb die sonst so überragende Offensivabteilung des FC Bayern zur Verzweiflung.

Jannik Kube

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1. FSV Mainz 05
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3TSG HoffenheimTSG HoffenheimHoffenheim23144549:301946
4VfB StuttgartVfB StuttgartStuttgart23134644:321243
5RB LeipzigRB LeipzigRB Leipzig23125644:321241
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7SC FreiburgSC FreiburgFreiburg2396834:37-333
8Eintracht FrankfurtEintracht FrankfurtE. Frankfurt2387846:49-331
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10FC AugsburgFC AugsburgAugsburg23841128:41-1328
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15VfL WolfsburgVfL WolfsburgWolfsburg23551333:49-1620
16FC St. PauliFC St. PauliSt. Pauli23551322:40-1820
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