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Zittern trotz 3:0-Führung

Nächstes Spektakel gegen Union: BVB bläst zur Bayern-Jagd

Erling Haaland war beim BVB einmal mehr der Matchwinner
Erling Haaland war beim BVB einmal mehr der Matchwinner
Foto: © HORSTMUELLER GmbH / Schröder via www.imago-images.
19. September 2021, 19:18

Der hungrige Herausforderer Borussia Dortmund bleibt Titelverteidiger FC Bayern München dank Tormaschine Erling Haaland dicht auf den Fersen. Der stark aufspielende BVB bezwang Union Berlin verdient mit 4:2 (2:0) und verkürzte den Rückstand auf den Meisterschaftsfavoriten Nummer eins wieder auf einen Punkt.

Ein Traumtor von Raphael Guerreiro (10.) und Urgewalt Haaland (24.) ebneten dem BVB schon vor der Pause den Weg zum dritten Ligasieg in Serie.

Nach dem Wechsel unterlief Union-Kapitän Marvin Friedrich (52.) ein Eigentor. Durch den verwandelten Foulelfmeter von Max Kruse (57., nach Videobeweis) und einem Kopfballtreffer von Joker Andreas Voglsammer (81.) blieb die Mannschaft von Trainer Marco Rose aber auch am fünften Spieltag nicht ohne Gegentor. Haaland schnürte kurz vor Schluss mit einem traumhaften Lupfer und seinem siebten Saisontreffer den Doppelpack (83.).

Union verpasste derweil durch die erste Saisonniederlage den Sprung auf die Europacupplätze. Die Eisernen warten in der Fußball-Bundesliga seit sieben Monaten auf einen Auswärtssieg.

Reus und Hummels beklagen Abwehrprobleme

Von der Punkteausbeute sei es auf jeden Fall eine perfekte Woche gewesen, sagte BVB-Kapitän Marco Reus am "DAZN"-Mikrofon. Doch ganz zufrieden war der Nationalspieler nicht. "Wir haben es uns wieder unnötig schwer gemacht und zu einfach die Tore hergeschenkt."

Auch Mats Hummels hatte wegen des Spielverlaufs gemischte Gefühle. "Bis zum 3:0 bin ich sehr zufrieden", sagte der Abwehrchef: "Dann bringen wir einen Gegner ins Spiel, der eigentlich gar nicht mehr wollte. Wir kennen die Probleme, tun uns aber schwer, sie abzustellen."

Witsel beim BVB zurück in der Startelf

Im Gegensatz zum erfolgreichen Auftakt in der Champions League bei Besiktas Istanbul (2:1) nahm Rose nur eine Änderung vor. Axel Witsel rückte für den verletzten Julian Brandt in die Startelf.

Wie schon in Istanbul agierten die Dortmunder dominant und zielstrebig. Dabei mussten die Gastgeber vor 25.000 Zuschauern zu Beginn einen Schreckmoment verdauen. Taiwo Awoniyi traf nach 45 Sekunden, der Stürmer stand aber knapp im Abseits.

Danach übernahm aber der Favorit das Kommando. Guerreiros sehenswerter Schrägschuss in den Winkel verlieh den Schwarz-Gelben zusätzliches Selbstvertrauen.

Union-Offensive von BVB-Abwehr abgemeldet

Abwehrchef Mats Hummels organisierte souverän die Defensive, Jude Bellingham und Mahmoud Dahoud trieben im Mittelfeld das Spiel an. Der spielfreudige Marco Reus sorgte in der Berliner Abwehr immer wieder für Verwirrung und dann war da natürlich auch noch Haaland. Nach einer Maßflanke von Thomas Meunier köpfte der Norweger zu seinem sechsten Saisontor ein.

Der BVB behielt auch in der Folge den Fuß auf dem Gaspedal. Von den Berlinern kam drei Tage nach ihrer Niederlage in der Conference League bei Slavia Prag (1:3) offensiv zunächst wenig. Awoniyi und Kruse hatten in der Spitze einen schweren Stand und erhielten auch zu wenig Unterstützung aus dem Mittelfeld.

Berlin gibt nicht auf

Auch nach der Pause legten die Gastgeber sofort wieder den Vorwärtsgang ein. Eine Hereingabe von Reus lenkte Friedrich ins eigene Tor.

Die Mannschaft von Trainer Urs Fischer gab aber nicht auf. Nach einem Foul von Witsel am kurz zuvor eingewechselten Kevin Behrens verwandelte Kruse den Elfmeter eiskalt. Das Spiel wurde nun wilder.

Union war um den Anschluss bemüht, der BVB drängte auf die Entscheidung. Nach einem Eckball setzte sich Voglsammer im Kopfballduell gegen Meunier durch und machte die Partie noch einmal spannend, doch kurz danach sorgte Haaland für den Endstand.

12. Spieltag
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Bor. Mönchengladbach
Bor. Mönchengladbach
M'gladbach
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RB Leipzig
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FC Bayern München
FC Bayern München
FC Bayern
3
1
FC St. Pauli
FC St. Pauli
St. Pauli
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1
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Sa, 29.11.
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SV Werder Bremen
SV Werder
1
1
1. FC Köln
1. FC Köln
1. FC Köln
1
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15:30
Sa, 29.11.
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1. FC Union Berlin
Union Berlin
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1. FC Heidenheim 1846
1. FC Heidenheim 1846
Heidenheim
2
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Sa, 29.11.
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TSG Hoffenheim
Hoffenheim
3
3
FC Augsburg
FC Augsburg
Augsburg
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0
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Sa, 29.11.
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Bayer Leverkusen
Leverkusen
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Borussia Dortmund
Borussia Dortmund
BVB
2
1
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Sa, 29.11.
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Hamburger SV
Hamburger SV
Hamburger SV
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VfB Stuttgart
Stuttgart
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So, 30.11.
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Wolfsburg
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SC Freiburg
Freiburg
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1. FSV Mainz 05
Mainz 05
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19:30
So, 30.11.
1. Halbzeit
#MannschaftMannschaftSp.SUNToreDiff.Pkt.
1FC Bayern MünchenFC Bayern MünchenFC Bayern12111044:93534
2RB LeipzigRB LeipzigRB Leipzig1282222:13926
3Borussia DortmundBorussia DortmundBVB1274121:111025
4Bayer LeverkusenBayer LeverkusenLeverkusen1272328:171123
5TSG HoffenheimTSG HoffenheimHoffenheim1272325:17823
6VfB StuttgartVfB StuttgartStuttgart1271421:17422
7Eintracht FrankfurtEintracht FrankfurtE. Frankfurt1263328:23521
8SC FreiburgSC FreiburgFreiburg1244417:20-316
9SV Werder BremenSV Werder BremenSV Werder1244416:21-516
101. FC Köln1. FC Köln1. FC Köln1243521:20115
111. FC Union Berlin1. FC Union BerlinUnion Berlin1243515:19-415
12Bor. MönchengladbachBor. MönchengladbachM'gladbach1234516:19-313
13Hamburger SVHamburger SVHamburger SV1233611:18-712
14FC AugsburgFC AugsburgAugsburg1231815:27-1210
15VfL WolfsburgVfL WolfsburgWolfsburg1223714:22-89
161. FC Heidenheim 18461. FC Heidenheim 1846Heidenheim1222810:27-178
17FC St. PauliFC St. PauliSt. Pauli1221910:24-147
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1FC Bayern MünchenHarry Kane414
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