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Greuther Fürth hat beim Bundesliga-Comeback keine Chance

VfB Stuttgart stürmt nach Kantersieg an die Spitze

Die VfB-Stars konnten fünf eigene Treffer bejubeln
Die VfB-Stars konnten fünf eigene Treffer bejubeln
Foto: © Guenter Hofer/SchwabenPress via www.imago-images.d
14. August 2021, 17:27

Aufsteiger SpVgg Greuther Fürth hat bei seiner Bundesliga-Rückkehr nach 3010 Tagen einen kapitalen Fehlstart hingelegt.

Das Kleeblatt erhielt im ersten Bundesligaspiel seit mehr als acht Jahren beim VfB Stuttgart eine Lehrstunde und verlor verdient 1:5 (0:2). Für die Schwaben war es der erste Auftaktsieg in der höchsten Spielklasse seit zehn Jahren.

"Wir müssen das erst einmal sacken lassen. Wir sind jetzt in der Bundesliga, da sind es Momente, die entscheiden. Das wird eiskalt bestraft, das ist in der 2. Liga etwas anderes", sagte Paul Seguin nach der Partie bei "Sky": "Jetzt haben wir halt eine Klatsche bekommen, aber wir analysieren das und dann geht es weiter." VfB-Sportdirektor Sven Mislintat freute sich hingegen über die "sehr wichtigen Punkte", es "hat Spaß gemacht".

Der überragende VfB-Kapitän Wataru Endo (30.), Philipp Klement (36.), Marc Oliver Kempf (55., 76.) sowie Hamadi Al Ghaddioui (61.) trafen für die Mannschaft von Trainer Pellegrino Matarazzo. Den Fürther Treffer erzielte Jamie Leweling (90.+3). Die Stuttgarter dürfen sich nach dem souveränen 6:0 im Pokal gegen den Viertligisten BFC Dynamo über einen ausgezeichneten Saisonauftakt freuen. Die Fürther und Trainer Stefan Leitl warten nach einer sieglosen Vorbereitung derweil weiter auf das erste Erfolgserlebnis seit dem Aufstieg.

Während Matarazzo vor dem Spiel mit Personalsorgen kämpfte und unter anderem auf den an Corona erkrankten Torjäger Sasa Kalajdzic verzichten musste, wechselte Leitl seine Startelf im Vergleich zur peinlichen Pokal-Pleite beim Viertligisten SV Babelsberg 03 (4:5 i.E.) an mehreren Positionen. Zunächst mit Erfolg.

Die Gäste spielten in der Anfangsphase mutig mit dem Vorjahres-Aufsteiger mit, vor allem Kapitän Branimir Hrgota sorgte immer wieder für Gefahr. Angefeuert von den 18.109 lautstarken Zuschauern in Stuttgart fand der VfB allerdings ebenfalls schnell ins Spiel. Ein Tor von Mateo Klimowicz (6.) wurde wegen Abseits zurecht aberkannt.

VfB kontrolliert das Geschehen ohne Probleme

Die Fürther, von etwa 600 mitgereisten Anhängern unterstützt, fuhren eigentlich mit einem guten Gefühl nach Stuttgart. Beim VfB gelang am 4. Mai 2013 (2:0) der bislang letzte Bundesligasieg, auch im letzten Duell gegen die Schwaben vor eineinhalb Jahren gab es drei Punkte (2:0).

Doch Endo, nach dem Abgang von Gonzalo Castro neuer VfB-Kapitän, dämpfte die Hoffnungen der Franken auf einen Erfolg. Mit einem schönen Lupfer über Fürths Torhüter Sascha Burchert traf der Olympia-Vierte aus Japan zur verdienten Führung. Kurz darauf erhöhte Joker Klement nach einem traumhaften Außenrist-Pass des starken Klimowicz mit einem wuchtigen Schuss ins lange Eck.

Nach dem Seitenwechsel kontrollierte die Matarazzo-Elf das Geschehen und sorgte schnell für die Vorentscheidung. Eine Maßflanke von Borna Sosa nach einer kurz abgespielten Ecke brachte Kempf per Kopf im Tor unter, ehe wenig später Al Ghaddioui ebenfalls mit einem Kopfball nach Sosa-Flanke traf. Die Fürther konnten in der Offensive kaum mehr Akzente setzen, stattdessen köpfte Kempf erneut nach Sosa-Ecke ein.

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