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Kooperation mit Simulmedia lässt aufhorchen

Schaltet EA bald Werbung in FIFA?

Erschließt Spieleentwickler EA eine neue Einnahmequelle für Spiele wie FIFA 21?
Erschließt Spieleentwickler EA eine neue Einnahmequelle für Spiele wie FIFA 21?
Foto: © IMAGO / IPA Photo
02. Juli 2021, 12:21

EA Sports offenbart sich eine neue Einnahmequelle durch Ingame-Werbung. Mitglieder der FIFA-Community könnten im Gegenzug finanziell entlastet werden.

Die Sportsimulationen FIFA und Madden NFL sind die Goldesel von EA Sports. Electronic Arts nahm im abgelaufenen Geschäftsjahr 2020 auch dank FIFA 21 Ultimate Team eine neue Rekordsumme von 1,62 Milliarden US-Dollar ein.

Diese Summen kommen zustande, da Spielende enorme Summen in das Spiel investieren, um Packs zu öffnen. Aus den Packs zieht können gute Spieler gezogen werden, um das eigene Team zu verstärken. Die Wahrscheinlichkeit, wirklich starke Spieler zu ziehen, liegt jedoch in den meisten Fällen bei unter einem Prozent.

Werbeclip gegen Belohnung

Eine Kooperation zwischen FIFA 21-Publisher EA und dem Tech-Unternehmen Simulmedia soll zukünftig ermöglichen, die Spielenden finanziell zu entlasten, ohne im Gegenzug die hohen Gewinne zu gefährden: Um Belohnungen freizuschalten, könnte man sich einen kurzen Werbeclip angucken müssen.

Wer schon einmal kostenlose Handyspiele gezockt hat, wird diese Mechanik bereits kennen. Bisher konnte sich diese Art von Monetarisierung im Konsolen- und PC-Gaming-Markt nicht durchsetzen, da die Publisher befürchteten, dass diese Werbeclips die Spiel-Performance und das User-Engagement verschlechtern könnten.

Mehr Vorschau-Packs in 24 Stunden?

EA Sports hat in FIFA 21 ein neues Pack-Feature eingeführt, die sogenannten Vorschau-Packs. Spieler können sich den Inhalt der Packs, die man sich kaufen möchte, zuerst ansehen und im Anschluss eine Kaufentscheidung treffen. Dieser Vorgang lässt sich pro Pack nur einmal alle 24 Stunden wiederholen.

Wie bereits in Mobilgames angewendet, könnte sich in Zukunft diese Wartezeit durch das Ansehen von Werbung verkürzen. Offiziell bestätigt hat der Spieleentwickler allerdings noch nichts.

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