Borussia Dortmund soll auf der Suche nach einem neuen Linksverteidiger bei RB Leipzig fündig geworden sein: Nationalspieler Marcel Halstenberg steht angeblich auf dem Einkaufszettel des BVB. Es gibt widersprüchliche Meldungen zu der Personalie - und ein "Corona-Vertrag" steht im Raum.
Beim BVB gibt es in den nächsten Wochen vermutlich noch mehr Gerüchte als sonst zu Beginn einer Transfer-Periode üblich. Denn wegen des nahezu feststehenden Wechsel von Jadon Sancho zu Manchester United ist allseits bekannt, dass die Schwarz-Gelben 85 Millionen Euro auf der hohen Kante haben.
Zwar entspricht das nicht ganz der Wahrheit, weil die Zahlungen für Sancho wohl in bis zu fünf Raten bei der Borussia ankommen werden und dessen Ex-Klub Manchester City noch einen Teil der Summe abgreift, dennoch schießt bereits die ersten Spekulationen um mögliche Dortmunder Neuzugänge aus dem Boden. Ein Objekt der Begierde soll Marcel Halstenberg von RB Leipzig sein.
BVB: "Corona-Vertrag" für Marcel Halstenberg?
In Dortmund kennt sich der 29-Jährige bestens aus, trug er doch bereits zwischen 2011 und 2013 das Trikot der Zweitvertretung des BVB.
Wie "Sport 1" berichtet, soll Neu-Coach Marco Rose ein großer Fan des Linksverteidiger sein. Es soll sogar schon ein erstes Telefonat der beiden gegeben haben.
Halstenberg selbst kann sich laut "WAZ" eine Rückkehr an alte Wirkungsstätte gut vorstellen. Er soll sogar dazu bereit sein, einen "Corona-Vertrag" zu unterschreiben, dessen Vergütung an die Zuschauerauslastung bei den BVB-Heimspielen geknüpft ist. Auch ein Vorvertrag und ein ablösefreier Wechsel 2022 stehen demnach im Raum.
Allerdings scheinen die Verhandlungen zwischen RB und den Dortmunder Verantwortlichen nicht einfach zu sein. Denn obwohl das Geld da ist, will der BVB keinesfalls zu viel für Halstenberg bezahlen.
Was ist dran am BVB-Interesse an Marcel Halstenberg?
Laut "Bild" gibt es deshalb bei den Ablösemodalitäten noch Unstimmigkeiten: Vizemeister Leipzig fordert demnach zwölf Millionen Euro für Halstenberg, der BVB will aber nur acht Millionen Euro zahlen.
Zudem soll es bei dem Deal auch noch ein anderes Hindernis geben: RB habe Interesse am Wolfsburger Innenverteidiger Maxence Lacroix, aber auch hier sollen die beiden Vereine noch weit auseinander liegen. Kommt es zu keiner Einigung, müsse Halstenberg demnach in Leipzig bleiben, weil RB für die neue Saison mit acht Abwehrspielern plane.
Wie heiß das Interesse des BVB an Halstenberg wirklich ist, scheint nach einem Bericht der gewöhnlich sehr gut informierten "Ruhr Nachrichten" allerdings ohnehin noch nicht ganz klar. Demnach wolle die Borussia den Leipziger "nicht verpflichten".




























