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Glasner vor Absprung: Der VfL braucht einen neuen Leitwolf

Oliver Glasner könnte den VfL Wolfsburg im Sommer verlassen
Oliver Glasner könnte den VfL Wolfsburg im Sommer verlassen
Foto: © Darius Simka via www.imago-images.de
23. Mai 2021, 11:06

Der Abschied scheint beschlossen, nur offiziell ist er noch nicht: Der VfL Wolfsburg dürfte ohne Trainer Oliver Glasner in die neue Saison gehen, Champions League inklusive.

Neuer Leitwolf gesucht: Zwischen Trainer Oliver Glasner und dem VfL Wolfsburg sehen die Zeichen ganz eindeutig auf Trennung. Beim Saisonfazit des Österreichers nach der 2:3 (0:1)-Niederlage gegen den FSV Mainz 05 war die Abschiedsatmosphäre auch unter Einhaltung sämtlicher Abstandsregeln förmlich mit Händen zu greifen.

Seit Wochen verweist der Coach zwar beharrlich auf seinen noch bis 2022 laufenden Vertrag, jetzt deutete er immerhin erstmals Gesprächsbedarf mit der Klubspitze an: "Wir werden uns über verschiedene Dinge unterhalten. Und werden informieren, wenn es etwas zu vermelden gibt."

Schon direkt nach der sportlich bedeutungslosen 2:3 (0:1)-Heimniederlage gegen Mainz konnte beobachtet und auch vermeldet werden, dass der Österreicher nach zwei erfolgreichen Jahren am Mittellandkanal, gekrönt von der Champions-League-Qualifikation, zumindest bei den VfL-Fans einen Stein im Brett hat. "Glasner, Glasner", skandierte ein Fangrüppchen lautstark vor der Volkswagen-Arena.

Schmadtke wird seinem Ruf als Trainer-Killer einmal mehr gerecht

Doch im offensichtlich zerrütteten Verhältnis zwischen dem 46-Jährigen und Sportvorstand Jörg Schmadtke sitzt der ehemalige Bundesliga-Torhüter wieder einmal am längeren Hebel. So war es auch schon vor zwei Jahren bei Glasners ebenfalls sportlich erfolgreichen Vorgänger Bruno Labbadia, der seinerzeit in einer ganz ähnlichen Lage seinen Kontrakt auslaufen ließ.

Dabei ist Glasner nach Felix Magath und Dieter Hecking erst der dritte Trainer in der Wolfsburger Vereinsgeschichte, der die Niedersachsen in die Königsklasse geführt hat. Persönliches Lob dafür lehnte er allerdings strikt ab: "Ich will mich überhaupt nicht in den Mittelpunkt stellen. Jeder in unserer geilen Gruppe hat seinen Anteil am Erfolg."

Was ein neuer Coach bewirken kann, dafür steht Bo Svensson. 32 Punkte holten die Mainzer unter der Regie des Dänen seit Januar, aus einer scheinbar aussichtslosen Situation kämpfte sich der "Karnevalsverein" aus dem Tabellenkeller zum vorzeitigen Klassenerhalt. Eine derart starke Rückrunde hatten nicht einmal Svenssons prominente Vorgänger Jürgen Klopp und Thomas Tuchel hingelegt.

"Auch als die Lage schwierig war, sind bei uns alle ruhig geblieben. Es ist für Mainz 05 normal, dass der Punktestand nicht immer hoch ist. Aber es ist wichtig, dass dieses Bewusstsein weiterhin zur Vereinskultur gehört", sagte der Skandinavier.

Nun muss Svensson nur noch beweisen, dass er auch Hinrunde kann. Da reichte es für Mainz in der nun beendeten Saison gerade einmal zu sieben Zählern. Wären es ebenfalls 32 Punkte gewesen, hätten die Mainzer Wolfsburg von Rang vier und damit aus der Königsklasse gedrängt ...

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