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"Gross-Mut" rettet Adler: "Das Genie ist die Mannschaft"

Mit dem Mut der Verzweiflung hat Pavel Gross (M.) in die Trickkiste gegriffen - und wurde belohnt
Mit dem Mut der Verzweiflung hat Pavel Gross (M.) in die Trickkiste gegriffen - und wurde belohnt
Foto: © Michael Sigl via www.imago-images.de
25. April 2021, 12:02

Nach einem Trainerkniff und einer spektakulären Aufholjagd hat sich Titelfavorit Adler Mannheim ins Halbfinale der Deutschen Eishockey Liga gekämpft. Auch die Eisbären Berlin kamen mit Mühe weiter.

Mit dem Mut der Verzweiflung griff Pavel Gross tief in die Trickkiste. Gut zehn Minuten vor dem Ende des Schlussdrittels holte der Meistertrainer der Adler Mannheim den Torhüter im Showdown gegen die Straubing Tigers vom Eis, in Überzahl, beim Stand von 0:3.

"Wir hatten da nichts zu verlieren", erklärte Gross später erleichtert, als sein Plan aufgegangen und der Titelverteidiger auch dank seines Kniffs ins Halbfinale der Deutschen Eishockey Liga eingezogen war.

Mit 4:3 (0:2, 0:1, 3:0, 1:0) nach Verlängerung setzten sich die Mannheimer dank einer spektakulären Aufholjagd im entscheidenden dritten Viertelfinalspiel durch.

In der Vorschlussrunde geht es schon ab Montag gegen die Grizzlys Wolfsburg, die ebenfalls in die Overtime mussten und ihre Serie durch ein 3:2 (1:0, 1:1, 0:1, 1:0) bei den Fischtown Pinguins in Bremerhaven gewannen.

"Schade, dass die Fans nicht dabei waren"

Dass die Adler weiter dabei sind, ist ein kleines Wunder. Durch die Herausnahme von Goalie Dennis Endras bekam Mannheim eine 6:4-Überzahl, Sinan Akdag (50.) nutzte sie - und Gross nahm nach der nächsten Strafe für die Straubinger wieder Endras runter. Brendan Shinnimin (52.) traf zum 2:3, Thomas Larkin (55.) glich bei gleicher Mannstärke zum 3:3 aus. Für den "sudden death" sorgte Nico Krämmer (71.).

"Wir mussten irgendwie ein Momentum kreieren, und manchmal ist es ein Check und manchmal halt ein 6 gegen 4 in dieser Zeit", sagte Gross bei "MagentaSport". Das Risiko sei ihm natürlich bewusst gewesen: "Wir haben es vor ein paar Wochen schon probiert gegen Berlin, und da ist es in die Hose gegangen."

Der 52-Jährige wollte für seine Idee kein Lob. "Das Genie ist da nicht der Coach, das Genie ist die Mannschaft", betonte Gross. Krämmer, der den Puck beim Siegtor mit dem Schienbeinschoner in den Kasten abfälschte, war glücklich und traurig zugleich: "Schade, dass die Fans nicht dabei waren. Es ist ein unbegreifliches Gefühl."

Eisbären erwarten gegen Ingolstadt "eine enge Serie"

Auch die Eisbären Berlin machten es spannend, nach einem 0:2 drehte der Favorit auf und setzte sich gegen die Iserlohn Roosters mit 5:3 (0:2, 4:1, 1:0) durch. Es geht für den Hauptstadtklub nun gegen den ERC Ingolstadt, der Titelkandidat Red Bull München überraschend mit 2:0 in der Best-of-three-Serie ausgeschaltet hatte.

Nach dem verpatzten ersten Drittel hatte es bei den Berlinern Redebedarf gegeben. "Ich habe ihnen gesagt, sie sollen sich entspannen und zurück zur Arbeit zu gehen. Sie waren ein bisschen schüchtern", sagte Trainer Serge Aubin über seine Schützlinge.

Stürmer Matt White, der dreimal traf (21./30./32.), erwartet gegen Ingolstadt "eine enge Serie". Verteidiger Ryan McKiernan sieht es genauso: "Die Partien werden wieder sehr hart und körperbetont." Gross rückt in Mannheim "die Regeneration in den Fokus. Die Serie gegen Straubing hat Kraft gekostet. Wolfsburg ist eine gefährliche Mannschaft."

37. Spieltag
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Schwenninger Wild Wings
Schwenninger Wild Wings
Schwenni.
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Grizzlys Wolfsburg
Grizzlys Wolfsburg
Wolfsburg
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Nürnberg Ice Tigers
Nürnberg Ice Tigers
Nürnberg
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Kölner Haie
Kölner Haie
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4
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4
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ERC Ingolstadt
ERC Ingolstadt
Ingolstadt
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2
Löwen Frankfurt
Löwen Frankfurt
Frankfurt
3
2
1
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Di, 06.01.
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EHC München
EHC München
München
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1
Eisbären Berlin
Eisbären Berlin
Berlin
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Di, 06.01.
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Augsburger Panther
Augsburger Panther
Augsburg
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2
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Iserlohn Roosters
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Iserlohn
3
0
2
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19:00
Di, 06.01.
n.P.
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Straubing Tigers
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Straubing
4
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Adler Mannheim
Adler Mannheim
Mannheim
1
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1
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Di, 06.01.
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Dresdner Eislöwen
Dresden
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2
Fischtown Pinguins
Fischtown Pinguins
Bremerhaven
3
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#MannschaftMannschaftSp.SOTPENOTPEToreDiff.Pkt.
1Kölner HaieKölner HaieKölner Haie372503711143:954883
2Straubing TigersStraubing TigersStraubing3723111110131:973474
3Adler MannheimAdler MannheimMannheim3721121021130:884272
4ERC IngolstadtERC IngolstadtIngolstadt3721311200152:1074571
5EHC MünchenEHC MünchenMünchen3721211111120:922871
6Fischtown PinguinsFischtown PinguinsBremerhaven3718311401120:112863
7Eisbären BerlinEisbären BerlinBerlin3715321322126:119759
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9Nürnberg Ice TigersNürnberg Ice TigersNürnberg3714201713121:125-450
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11Augsburger PantherAugsburger PantherAugsburg379321643106:137-3144
12Iserlohn RoostersIserlohn RoostersIserlohn37922211291:119-2838
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1ERC IngolstadtRiley Barber025
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3Kölner HaiePatrick Russell022
4Nürnberg Ice TigersSamuel Dove-McFalls019
5Adler MannheimNicolas Mattinen117