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S04-Aufsichtsrat "überrascht", Pro-Rangnick-Gruppe "traurig"

Rangnick sagt Schalke 04 ab - Latza-Deal ein Grund?

Hat dem FC Schalke 04 abgesagt: der auch als neuer Bundestrainer gehandelte Ralf Rangnick
Hat dem FC Schalke 04 abgesagt: der auch als neuer Bundestrainer gehandelte Ralf Rangnick
Foto: © Martin Hoffmann Berliner Str.31 via www.imago-imag
20. März 2021, 16:29

Fußball-Bundesligist Schalke 04 muss seine sportliche Zukunft ohne Ralf Rangnick planen. Der langjährige Erstliga-Coach und -Sportdirektor sagte am Samstag den Königsblauen in einem offiziellen Statement ab.

"Ich hätte mich gerne eingebracht, um Schalke auf dem schwierigen Weg zurück zu alter Stärke zu helfen. Leider sehe ich mich aufgrund der zahlreichen Unwägbarkeiten innerhalb des Vereins derzeit nicht in der Lage, die sportliche Verantwortung bei S04 zu übernehmen", wurde der 62-Jährige in einer Presseerklärung zitiert.

Am Donnerstag hatte das Tabellenschlusslicht bekannt gegeben, dass ein "konstruktives Gespräch über ein mögliches Engagement" mit Rangnick stattgefunden habe. Der Ex-S04-Coach war der Wunschkandidat der Schalker, die schon für die 2. Bundesliga planen, gewesen.

Einer der Gründe für Rangnicks Absage war laut "Bild" die Verpflichtung von Danny Latza, dessen ablösefreier Transfer von Mainz nach Gelsenkirchen am vergangenen Mittwoch bekannt gegeben wurde. Da Rangnick als S04-Trainer den Neuanfang mit einem jungen Kader bestreiten wollte, habe er den Wechsel "als schallende Ohrfeige empfunden", so "Bild".

S04-Aufsichtsrat von Absage "überrascht"

"Wir sind von Ralf Rangnicks Absage und insbesondere der Kurzfristigkeit überrascht. Das erste Gespräch mit seinem Management am vergangenen Donnerstag war sehr konstruktiv und inhaltlich wertvoll", sagte Schalkes Aufsichtsratschef Jens Buchta in einer offiziellen Stellungnahme.

Der Aufsichtsrat sei entschlossen gewesen, "in einer für die kommende Woche vereinbarten zweiten Runde eine Einigung mit Ralf Rangnick zu erreichen. Dass es dazu nicht kommen wird, ist bedauerlich", so Buchta. Allerdings habe der Aufsichtsrat angesichts der Ereignisse der letzten zehn Tage ein gewisses Verständnis für die Entscheidung Rangnicks. Buchta: "Der Aufsichtsrat wird nun eine schnellstmögliche Besetzung für den Posten des Sportvorstandes anstreben."

Rangnick Kandidat für Löw-Nachfolge

Rangnick hatte seine Verbundenheit mit Traditionsklub aus dem Revier unterstrichen. "Schalke 04 ist für mich eine Herzensangelegenheit. Die überwältigend positiven Reaktionen der königsblauen Gemeinde auf meine mögliche Rückkehr haben mich zutiefst beeindruckt und in meinen Gefühlen für diesen ganz besonderen Verein bestätigt", betonte Rangnick in dem Statement.

Er wünsche allen Mitgliedern und Anhängern des Vereins, "dass es ihnen gelingt, sämtliche Kräfte zu bündeln, um Schalke 04 auf und außerhalb des Platzes wieder zu einer Einheit zu machen und nach oben zu führen".

Zuletzt war Rangnick auch als Kandidat für die Nachfolge von Bundestrainer Joachim Löw gehandelt worden. Der 61-Jährige wird seine Tätigkeit beim Deutschen Fußball-Bund (DFB) nach der EURO in diesem Sommer beenden.

Pro-Rangnick-Gruppe: Aufsichtsrat nahm Hilfe nicht in Anspruch

Den Gesprächen mit dem Schalker Aufsichtsrat über eine mögliche Zusammenarbeit war ein Machtkampf vorausgegangen. Eine zunächst im Geheimen agierende Gruppe aus dem Umfeld des Revierklubs hatte Gespräche mit Rangnick initiiert und Druck auf die Schalker Führungsebene ausgeübt. Aufsichtsratschef Jens Buchta warf der Gruppe daraufhin vereinsschädigendes Verhalten vor. Am vergangenen Mittwoch hatte die Interessensgemeinschaft schließlich den Weg in die Öffentlichkeit gewählt.

"Traurig und enttäuscht" war unterdessen die Interessengruppe um Ex-Profi Ingo Anderbrügge, die den Kontakt zu Rangnick hergestellt hatte. "Wir halten Ralf Rangnick aber weiter für die beste Lösung in dieser schwierigen Lage. Wir werden die Situation analysieren und entsprechend reagieren. Wir hatten dem Aufsichtsrat unsere Unterstützung bei den Verhandlungen mit Ralf Rangnick angeboten, das wurde aber nicht angenommen", sagte Frank Haberzettel, Sprecher der Gruppe, dem "SID".

Pikant außerdem: "Bild" zufolge hatte die Pro-Rangnick-Gruppe erklärt, man habe dem Schalker Aufsichtsrat angeboten, über alte und neue Sponsoren rund zehn Millionen Euro zu organisieren. Mit dem Geld wäre mehr Handlungsspielraum zur Verfügung, Buchta habe die Offerte angeblich allerdings ignoriert.

Florian Pusch, der eine Petition zur Verpflichtung von Rangnick gestartet hatte, hat indes noch eine Resthoffnung. "Ihr müsst zwischen den Zeilen lesen. Rangnick steht "DERZEIT" nicht zur Verfügung. In ein, zwei Wochen kann das anders sein. Glaubt es uns, wir sagen das nicht nur so. Es liegt nicht an Rangnick, sondern an Buchta", teilte Pusch mit.

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