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Das ist die Arche-Cup-Mannschaft von Sami Allagui

Allagui setzt auf Bayern-Power vorn und "Ehre" im Mittelfeld

Sami Allagui tritt beim Arche-Cup 2021 für den Standort Hamburg an
Sami Allagui tritt beim Arche-Cup 2021 für den Standort Hamburg an
Foto: © sport.de/cr/imago
23. März 2021, 13:11
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Wenn am Montagabend (18:00 Uhr) das erste Viertelfinale des Arche-Cups 2021 startet, ist Initiator Sami Allagui sofort mittendrin. Denn sein Team, das den Arche-Standort Hamburg vertritt, muss dann gegen die Mannschaft von Peter Niemeyer ran. Auf welche elf Stars setzt Allagui, um ins Halbfinale einzuziehen?

"Ich muss offen gestehen, ohne den Jungs jetzt zu nahe zu treten: Aus der ersten Aufstellung, die ich am Anfang hatte, sind vielleicht noch ein bis zwei Spieler übrig geblieben", sagte Allagui einige Tage vor dem Klick-Turnierstart. "Wir wollten coole Spieler, bekannte Spieler und nicht nur Freunde ins Team nehmen. Deswegen haben wir gesagt: Jeder macht sein coolstes Team."

Beim ehemaligen Bundesliga-Spieler steht mit Loris Karius geballte Torwart-Erfahrung zwischen den Pfosten. Immerhin stand der derzeit an Union Berlin verliehene Liverpool-Keeper im Sommer 2018 bereits im Champions-League-Finale.

Vor Karius verteidigen mit Karim Haggui (u.a. Hannover 96 und Bayer Leverkusen) und Vincent Kompany (früher Manchester City und Hamburger SV) unter anderem zwei großgewachsene Ex-Profis. Gegen Kompany habe er noch gespielt, als dieser Spielertrainer bei RSC Anderlecht war, berichtete Allagui. Begleitet werden die beiden eben Genannten von Nationalspieler Antonio Rüdiger, der derzeit beim FC Chelsea unter Vertrag steht.

Im dicht gestaffelten Mittelfeld drängen sich André Schürrle (ehemals u.a. Mainz und BVB), Heung-min Son (Tottenham Hotspur), Mesut Özil (Fenerbahce), der das Pfund von mehr als 24 Millionen Instagram-Followern mitbringt, sowie Ex-Barca-Star Xavi. "Dass er mitmacht, ist für mich eine riesige Ehre", erklärte Allagui und fügte an: "Und alles kommt den Kindern zugute. Es ist krass und sehr schön zu sehen, wie sehr der Fußball verbindet."

Arche-Cup 2021: Team Allagui mit Power des FC Bayern im Sturm

Damit auch die nötige Treffsicherheit im Sturm vorhanden ist, hat der Team-Kapitän keinen Geringeren als Weltfußballer Robert Lewandowski verpflichtet. Der Pole vom FC Bayern München wird sich sicherlich für den ein oder anderen Klick verantwortlich zeigen. Neben Lewy stürmt Bayern-Kollege Eric-Maxim Choupo-Moting - und natürlich Allagui selbst.

Reicht das für den Titel? "Auf jeden Fall!", sagte Allagui und schränkte ein: "Wobei: Ich kann es nicht so richtig sagen. Das ist ja das Coole an dem Turnier. Es ist wie im wahren Fußball: Da kann jeder jeden schlagen. Es gibt nicht die klaren Favoriten."


Mehr dazu: Niemeyer vs. Allagui - hier geht's zum Live-Ticker des 1. Viertelfinales des Arche-Cups 2021


Für den Initiator des Arche-Cups 2021 geht es um viel mehr. "Wer nimmt seine Community mit, wer mobilisiert am besten. Von den Namen her bin ich auf jeden Fall gut dabei", so Allagui, der für den Arche-Standort Hamburg-Jenfeld den Sieg holen will. Dort ist die Arche seit 2006 täglich für bis zu 120 Kinder im Alter von vier bis 13 Jahren da.


Das Team in der Übersicht: Sami Allagui (C), Loris Karius, Karim Haggui, Vincent Kompany, Antonio Rüdiger, André Schürrle, Heung-min Son, Xavi, Robert Lewandowski, Eric Maxim Choupo-Moting, Mesut Özil


Das vollständige Interview mit Team-Kapitän Sami Allagui (Arche Hamburg):

Wie kam die Verbindung zur Arche zustande?

Wir hatten die Idee, etwas Gutes zu tun, und haben uns dann dieses Klick-Turnier überlegt mit den acht Kapitänen und geschaut, welche Organisation gut dazu passt. Die Arche ist bundesweit tätig, das passt gut zu unserem Turnier. 
Ich selbst war schon in meiner Hertha-Zeit in Verbindung mit der Arche. Die Arche arbeitet transparent und seriös und leistet gute Arbeit. Lusti (Fabian Lustenberger, Anm. d. Red.) war sogar in Berlin Pate der Arche. Wir sind dort vorbeigegangen, haben den Kindern ein paar Sachen mitgebracht, Trikots und Bälle, und haben mit ihnen Zeit verbracht. Ich hatte immer einen Draht dorthin. Letztlich haben wir uns ausgetauscht und es hat gepasst. Die Freude dort war groß. Es geht um viele, viele Kinder, die benachteiligt sind und von der Arche in ihren Standorten unterstützt werden. 

Welche Bedeutung haben gemeinnützige Projekte grundsätzlich für Sie?

Ich war immer offen dafür. Ich habe es nie an die große Glocke gehängt und immer mehr gemacht als gesagt. Ich habe immer gemacht, was möglich war. Ich bin auch jedes Jahr im Urlaub in den Heimatort meiner Eltern in Tunesien gereist. Dort mache ich auch etwas. Ich bin nur keiner, der das überall postet. 

Diese Aktion jetzt ist jedoch noch mal was anderes, auch weil ich meine Karriere beendet habe. Die Idee ist mit Maik (Franz Anm. de. Red.) entstanden und immer größer geworden. Es ist gut, dass wir es jetzt wirklich groß aufziehen.

Haben Sie sich Ihr Team ganz nach Ihrem Wunsch zusammengestellt?

Ehrlich gesagt, fühle ich mich eher als Sportdirektor als als Kapitän (lacht). Es war gefühlt wie auf dem Transfermarkt. Ich muss offen gestehen, ohne den Jungs jetzt zu nahe zu treten: Aus der ersten Aufstellung, die ich am Anfang hatte, sind vielleicht noch ein bis zwei Spieler übrig geblieben. Wir wollten coole Spieler, bekannte Spieler und nicht nur Freunde ins Team nehmen. Deswegen haben wir gesagt: Jeder macht sein coolstes Team.

Ihr Team hat also Siegpotenzial?

Auf jeden Fall! Wobei: Ich kann es nicht so richtig sagen. Das ist ja das Coole an dem Turnier. Es ist wie im wahren Fußball: Da kann jeder jeden schlagen. Es gibt nicht die klaren Favoriten. Es geht um viel mehr. Wer nimmt seine Community mit, wer mobilisiert am besten. Von den Namen her bin ich auf jeden Fall gut dabei. 

Sie haben zum Beispiel Mesut Özil mit 24 Millionen Followern im Team …

Ja, das stimmt. Aber das Coole ist ja auch, dass ich Spieler im Team habe, die ich gar nicht persönlich kenne, die dennoch die Aktion durch eine Anfrage von mir mitbekommen und sofort zugesagt haben. Ich habe zum Beispiel eine Videobotschaft von Xavi bekommen, wie er das Trikot von seinem Klub in Katar live unterschreibt und dazu ein Foto. Und jetzt habe ich im Mittelfeld einfach mal Xavi dazugewonnen. Das ist für mich eine riesige Ehre. Und alles kommt den Kindern zugute. Es ist krass und sehr schön zu sehen, wie sehr der Fußball verbindet. 

Haben Sie eine lustige Anekdote zu einem ihrer Teamkollegen auf Lager? 

Ja. Ich denke da zum Beispiel an Vincent Kompany, der über zehn Jahre bei Manchester City war, dort fast alles gewonnen hat und der mittlerweile Trainer ist. Gegen ihn habe ich im letzten Jahr noch gespielt, als er Spielertrainer bei RSC Anderlecht war. Ihn habe ich wegen der Aktion angerufen und ihm alles erklärt. Nach fünf Minuten kam eine Videobotschaft und ein Foto inklusive positivem Feedback. Wir haben keine Trikots von irgendjemandem gefordert, sondern die Aktion erklärt und sie alle mitgenommen bekommen. Und das war das Schöne für uns. Dieses Projekt ist unser kleines Baby. Jeder hat Gehör dafür und findet es cool. Es macht einen Heidenspaß!

>> Mehr Aussagen von Sami Allagui


MJ4K – My Jersey 4 Kids – ist eine Initiative der beiden ehemaligen Fußballprofis Maik Franz und Sami Allagui für das Wohlergehen von Kindern und Jugendlichen. Unterstützt wird die Initiative von Deutschlands größtem Online-Fußballausstatter 11teamsports, Alpha Sports United, der CarFactory GmbH, dem offiziellen Medienpartner sport.de und der Agentur brandmade.

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