Im Nachwuchsbereich von Borussia Dortmund ballert Youssoufa Moukoko seit Jahren alles in Grund und Boden. Im Bundesligaspiel bei Hertha BSC winkt dem noch 15 Jahre alten Ausnahmetalent sein Profi-Debüt. Um sicherzustellen, dass es dazu kommen kann, ergreift der BVB offenbar drastische Maßnahmen.
Am 20. November feiert Youssoufa Moukoko seinen 16. Geburtstag. Ab diesem Tag darf der Angreifer offiziell im Profikader des BVB auftauchen und in der Bundesliga eingesetzt werden. In Dortmund plant man offenbar, den Linksfuß direkt ins kalte Wasser zu werfen.
Laut "Ruhr Nachrichten" steht Moukoko bereits am 21. November beim Auswärtsspiel gegen Hertha BSC im 20-köpfigen Spieltagskader der Schwarz-Gelben. Vereinsintern sei dies "längst verbrieft", so das gewöhnlich gut informierte Blatt.
Um Moukoko vor einer möglichen Infektion mit dem Coronavirus zu bewahren, quartiert der BVB den Teenager jetzt nach Informationen von "Sport1" sogar um. Moukoko solle zeitnah aus dem Jugend-Internat der Borussia aus- und in eine eigene Wohnung umziehen. Hintergrund: Im BVB-Jugendhaus ist der Kontakt zu Gleichaltrigen, die nicht regelmäßig auf das Virus getestet werden, zu intensiv.
BVB: Youssoufa Moukoko winkt Bundesliga-Rekord
Für den blutjungen Nachwuchs-Star soll dann sogar eine eigene Aufsichtsperson abgestellt werden, die täglich nach dem Rechten sieht.
Moukoko winkt, womöglich bereits im Berliner Olympiastadion, der Rekord als jüngster Spieler in der Geschichte der Bundesliga.
Bislang hält Nuri Sahin diese Bestmarke. Der Mittelfeldspieler debütierte am 6. August 2005 mit 16 Jahren, elf Monaten und einem Tag, ebenfalls BVB-Trikot, bei einem 2:2 gegen den VfL Wolfsburg.
BVB: Watzke schwärmt - und warnt
Im Interview mit dem TV-Sender "Sky" hatte BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke unlängst untermauert, dass Moukoko definitiv mehr als nur ein Zaungast bei den Profis seien soll.
Watzke stellte dem deutschen Juniorennationalspieler in Aussicht, als Backup für Sturm-Platzhirsch Erling Haaland Einsatzminuten zu sammeln. "Es ist ja ideal, Erling spielt in der Regel, und wenn es dann vielleicht mal die Möglichkeit gibt, dass der mal eine Pause braucht, dann wird der Trainer es ja vielleicht mal mit Youssoufa versuchen", so der Klub-Boss.
Allerdings warnte Watzke auch vor zu hohen Erwartungen an das Top-Talent. Allen beim BVB sei bewusst, dass man aufpassen müsse, Moukoko nicht zu "überfrachten".
































