Mit dem von Olympique Marseille verpflichteten Bouna Sarr schloss der FC Bayern München am Deadline Day kurz vor Toresschluss die Kader-Lücke auf der rechten Abwehrseite. Angeblich baggerte der Rekordmeister parallel aber noch an einem anderen Spieler - und bekam einen Korb: Colin Dagba von Paris Saint-Germain. Das bestätigte der Franzose nun.
"Bayern? Es gab Gespräche mit meinem Agenten. Wir sprachen, aber zogen es vor, in Paris zu bleiben", erklärte Dagba am Montagabend im Anschluss an den 1:0-Erfolg der französischen U21-Auswahl gegen den Nachwuchs der Slowakei.
Zuvor berichtete "Radio Monte Carlo", dass Dagba das Objekt der Begierde des FC Bayern gewesen sei.
Wie der französische Hörfunksender unter Berufung aus Quellen aus Deutschland vermeldet, befanden sich die Münchner mehrfach in Kontakt mit Dagbas Berater Patrick Glanz. Konkret seien die Verhandlungen letztlich aber nicht geworden, heißt es.
Dagba, 22 Jahre alt, wie Sarr Rechtsverteidiger und noch bis 2024 vertraglich an PSG gebunden, habe dem Werben des Quintuple-Siegers widerstanden und sich für einen Verbleib in Paris entschieden.
Dort sammelte der nur 1,70 Meter große Youngster zuletzt unter Trainer Thomas Tuchel regelmäßig Einsatzzeit. Unter dem Strich 43 Pflichtspiele seit 2018 stehen für Dagba, der auch links in der Viererkette sowie im rechten Mittelfeld agieren kann, in der Statistik.
FC Bayern setzt auf Bouna Sarr als Pavard-Backup
Der FC Bayern setzt in dieser Saison nun auf Sarr als Backup für Frankreichs Weltmeister Benjamin Pavard. Olympique Marseille kassierte für den 28-Jährigen dem Vernehmen nach rund zehn Millionen Euro. Sarr unterschrieb einen Vierjahresvertrag in München.
Der Neuzugang sei "ein dynamischer Rechtsverteidiger, der sehr gut zu unserer Spielauffassung passt. Er wird uns auf einer wichtigen Position helfen", lobte Bayern-Sportvorstand Hasan Salihamidzic.
Sarr bringe "Erfahrung und Stabilität ein, zudem glauben wir, dass er sich beim FC Bayern noch einmal weiterentwickeln wird".
Die Münchner gaben im Gegenzug Mittelfeldspieler Michaël Cuisance nach Marseille ab, zunächst für ein Jahr auf Leihbasis.




























