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"Wir sind voll aufs Rennen ausgelegt"

Chance für Verstappen? Red Bull zeigt sich angriffslustig

Max Verstappen startet aus der zweiten Reihe
Max Verstappen startet aus der zweiten Reihe
Foto: © FIA Pool via www.imago-images.de
12. September 2020, 18:59

Der Rückstand von Red Bull auf Mercedes ist angewachsen zwischen Training und Qualifying. Trotzdem gibt man sich bei den Verfolgern zuversichtlich, im Rennen eine Rolle spielen zu können - und nicht nur als "best of the rest" hinter Mercedes.

Etwas mehr als drei Zehntelsekunden fehlten Max Verstappen auf die Pole-Zeit von Lewis Hamilton. "Ich glaube aber, fürs Rennen wird's deutlich enger sein", sagt Red-Bull-Sportchef Helmut Marko bei "Sky". "Da sehen wir durchaus Chancen."

Zumal die Rundenzeiten mit viel Sprit im Freitagstraining darauf hingedeutet hatten, dass Red Bull in Mugello in der Tat nicht weit weg sein könnte von Mercedes. Und: Verstappen werde volles Risiko gehen, versichert Teamchef Christian Horner bei "Sky". "Wenn Max seine Chance kriegt, dann hat er nichts zu verlieren. Denn aufgrund seiner Situation in der Gesamtwertung ist jedes Rennen wie ein Endspiel. Da muss man die Vorsicht über Bord werfen und reinhalten", erklärt der frühere Rennfahrer.

Hinzu komme: Red Bull habe die Abstimmung des RB16 bewusst nicht auf das Qualifying getrimmt. "Wir sind voll aufs Rennen ausgelegt", meint Marko. "Und da schauts deutlich besser aus." Wie gut, das müsse sich aber erst noch zeigen.

Sowohl Marko als auch Horner spekulieren auf einen hervorragenden Start der Red-Bull-Fahrer, womit vielleicht schon in Runde eins Mercedes unter Druck geraten könnte. "Weil die Startgerade relativ lang ist, wird es ganz entscheidend, wie man wegkommt", sagt Marko.

Lob für Sorgenkind Albon

Und Horner meint, nicht nur auf die Startphase bezogen: "Im dritten Sektor waren wir das ganze Wochenende über schon stark. Die erste Möglichkeit gibt es auf der Anfahrt zu Kurve 1, und dann schauen wir weiter."

Ausdrücklich positiv bewertet der Red-Bull-Teamchef schon jetzt die Form von Alexander Albon, der mit P4 im Qualifying sein bisher bestes Samstagsergebnis erzielt hat. "Klasse, dass beide Fahrer da vorne stehen, vor allem für Alex", sagt Horner.

Die Kehrseite der Medaille: Albon fehlten noch immer 0,445 Sekunden auf Verstappen im Schwesterauto. Dafür hatte Albon Ferrari-Fahrer Charles Leclerc auf P5 mit einer um 0,316 Sekunden besseren Runde gut im Griff.

So oder so: Es lasse sich eine Steigerung bei Red Bull feststellen, erklären die Verantwortlichen des Teams. Auch, weil der sogenannte Party-Modus beim Formel-1-Antrieb inzwischen verboten sei. Man wähnt sich näher dran an Mercedes.

"Man sieht: (Der Abstand) ist nicht mehr so (groß) wie in den vergangenen Rennen. Wenn der Quali-Modus noch immer wäre, dann wäre es sicher eine Sekunde", meint Marko im "ORF".

Bei 'Sky' fügt er hinzu: "Wir brauchen eine optimale Runde. Da muss alles stimmen, dann sind wir knapp auf dem Mercedes-Niveau." In Q3 habe sich jedoch der Wind verändert und Red Bull aus dem Tritt gebracht, so sagt Marko.

Fahrerwertung

#FahrerTeamPunkte
1GroßbritannienLando NorrisMcLaren408
2NiederlandeMax VerstappenRed Bull Racing396
3AustralienOscar PiastriMcLaren392
4GroßbritannienGeorge RussellMercedes AMG F1 Team309
5MonacoCharles LeclercFerrari230

Toskana GP 2020

1GroßbritannienLewis Hamilton1:15.144m
2FinnlandValtteri Bottas+0.059s
3NiederlandeMax Verstappen+0.365s
4ThailandAlex Albon+0.810s
5MonacoCharles Leclerc+1.126s

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