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Hakimi-Leihe als Vorbild

So plant der BVB mit Neuzugang Reinier

Neu beim BVB: Reinier (M.)
Neu beim BVB: Reinier (M.)
Foto: © TEAM2 via www.imago-images.de
26. August 2020, 12:15

Der Tummelplatz für Hochbegabte in Dortmund ist um eine Attraktion reicher. Gleich nach seiner ersten schweißtreibenden Einheit mit seinen neuen Teamkollegen stand Jesus Reinier im Mittelpunkt.

Ähnlich wie die Passspiele zuvor auf dem Platz meisterte er auch den Auftritt vor den vielen Kameras mit - für einen erst 18-Jährigen - erstaunlicher Souveränität. Selbst auf die provokante Frage nach dem historischen 1:7 der Seleção im WM-Halbfinale 2014 gegen Deutschland reagierte er mit einem Lächeln: "Das war kein guter Tag für uns Brasilianer. Mats Hummels war ja dabei. Aber ich habe noch nicht mit ihm darüber gesprochen."

Nach der rund 23 Millionen Euro teuren Verpflichtung des 17 Jahre alten Jude Bellingham präsentiert der BVB einen weiteren blutjungen Neuzugang. Andere Teamkollegen wie Youssoufa Moukoko (15), Giovanni Reyna (17), Erling Haaland und Jadon Sancho (beide 20) komplettieren eine Ansammlung von Talenten, die in der Bundesliga ihresgleichen sucht.

Das war ein Grund dafür, warum sich Reinier für zwei Jahre von Real Madrid an den Revierklub ausleihen ließ: "Ich hätte auch in Spanien bleiben können. Aber als sich die Option auftat, musste ich kein zweites Mal darüber nachdenken. Der BVB ist bekannt dafür, Spieler sehr gut weiterzuentwickeln."

BVB will "Erwartungshaltung nicht zu hoch schrauben"

Ganz unerwartet kam der Deal nicht zustande. Schließlich steht der Name Reinier schon seit über zweieinhalb Jahren im Notizbuch von Sportdirektor Michael Zorc.

Mit guten Leistungen auf der Spielmacherposition in der U16-Auswahl Brasiliens überzeugte der in der Jugend von Flamengo Rio de Janeiro ausgebildete Offensivspieler die BVB-Talentscouts. Deshalb trieb Zorc das Leihgeschäft voran.

"Wir sollten die Erwartungshaltung nicht zu hoch schrauben. Aber er bringt viel mit, um ein Topspieler zu werden", kommentierte er mit Verweis auf die technischen Qualitäten und die körperliche Robustheit des Neuzugangs.

Das sah Real Madrid ganz ähnlich und investierte immerhin 30 Millionen Euro, um den bereits mit Kaká verglichenen Reinier im vergangenen Januar für gleich sechs Jahre zu verpflichten. Dass der Nachwuchskicker bei den Königlichen bisher nur in der zweiten Mannschaft zum Einsatz kam, ändert nichts an der hohen Erwartungshaltung.

Hakimi-Leihe als Vorbild beim BVB

Reinier soll sich beim BVB ähnlich prächtig entwickeln wie der zuvor ebenfalls an den Revierklub verliehene und mittlerweile für stolze 45 Millionen Euro an Inter Mailand verkaufte Achraf Hakimi. Wenn der Brasilianer seine durch den langen Corona-Lockdown verursachten Rückstand aufgearbeitet hat, dürfte das ohnehin schon dichte Gedränge im Dortmunder Mittelfeld weiter zunehmen.

Selbst Julian Brandt muss um seinen Stammplatz bangen. In den bisherigen Testspielen empfahlen sich vor allem die beiden 17 Jahre jungen Reyna und Bellingham für weitere Einsätze. Zudem macht der wegen einer Adduktorenverletzung seit Anfang Februar pausierende Marco Reus Fortschritte und absolvierte am Dienstag erstmals in der Vorbereitung eine komplette Einheit.

Zorc rechtfertigte die hohe Zahl an Mittelfeldspielern schon vor Wochen mit Verweis auf die in der kommenden Saison anstehende Terminhatz. "Ab Ende September spielen wir im Drei-Tage-Rhythmus. Der Begriff Rotation wird eine Renaissance erleben", sagte der Sportdirektor den "Ruhr Nachrichten".

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