Innerhalb von neun Monaten führte Hansi Flick den FC Bayern zur Meisterschaft, zum DFB-Pokalsieg und zum Triumph in der Champions League. Durch die Erfolgswelle dürfte der Coach auch stattliche Prämien abgesahnt haben. "Bild" enthüllte nun das Gehalt des 55-Jährigen.
Demnach streicht Flick beim FC Bayern inklusive Bonuszahlungen rund acht Millionen Euro im Jahr ein. Damit steht der Trainer auf einer Gehaltsstufe mit Innenverteidiger Niklas Süle.
Zum Vergleich: Niko Kovac soll vor seinem Aus in München rund sechs Millionen Euro kassiert haben. Lucien Favre strich vor seiner Verlängerung bei Borussia Dortmund im Sommer 2019 vier Millionen Euro ein. Bruno Labbadia verdient bei Hertha BSC etwa drei Millionen Euro.
Bestbezahlter Fußball-Trainer der Welt ist mit 23 Millionen Euro Pep Guardiola von Manchester City.
Topverdiener beim FC Bayern sind mit rund 20 Millionen Euro Jahresverdienst Robert Lewandowski und Manuel Neuer. David Alaba will bei einer Vertragsverlängerung in die gleiche Gehaltsstufe aufsteigen.
Flicks Vertrag beim deutschen Rekordmeister ist noch bis 2023 datiert. Laut Ex-Profi Mehmet Scholl werden nach dem Triple-Erfolg viele Offerten für den Coach an der Säbener Straße eintrudeln. "Er wird sich vor Angeboten nicht retten können. Er wird brutal begehrt sein", zitiert die "Bild" den 49-Jährigen. Eine baldige Trennung ist aber mehr als unwahrscheinlich.
"Wahnsinns-Job": Rummenigge schwärmt von Flick
Nach dem Triple-Triumph wurde Flick mit Lob nur so überschüttet. Jürgen Klopp, Teammanager des FC Liverpool, adelte den Bayern-Coach im "ZDF"-Interview: "Mehr Geschichte in acht Monaten schreiben ist schwierig."
Auch Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge lobte Flick in höchsten Tönen. "Du bist immer so ein bescheidener Mensch. Du hast einen Wahnsinns-Job gemacht. Ich sage danke im Namen des gesamten Vereins", sagte der 64-Jährige im Rahmen der Champions-League-Feier der Münchner.



























