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Rückkehr zur Mannschaft noch offen

Messi absolviert erstes Training nach Transfer-Streit

Lionel Messi wird in 2020/2021 beim FC Barcelona bleiben
Lionel Messi wird in 2020/2021 beim FC Barcelona bleiben
Foto: © Alejandro Garcia via www.imago-images.de
07. September 2020, 20:11
sport.de
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Der FC Barcelona ohne Lionel Messi? Eigentlich unvorstellbar. Doch nach der katastrophalen Saison 2019/20 sah es lange Zeit so aus, als könnte der Superstar die Katalanen tatsächlich verlassen. Doch jetzt ist klar: Der sechsmalige Weltfußballer bleibt Barca auch in der kommenden Saison treu. Das Hin und Her um La Pulga in der Übersicht:

  • Messi trainiert wieder bei Barca
  • PSG dachte an Messi-Transfer
  • Ex-Coach: Barca hätte Messi ziehen lassen sollen
  • Messi und ManCity waren sich einig

Anzeige: Wechselt Lionel Messi? Transfer-Wetten gibt es bei novibet.de

Update 07.09.2020, 20:04 Uhr

Lionel Messi ist am Montag beim FC Barcelona erstmals nach der Beendigung des Streits über seinen möglichen Abschied wieder zum Training erschienen.

Angaben des Vereins zufolge absolvierte der 33-Jährige nach seiner Ankunft am Klubgelände den Corona-Vorgaben der spanischen Liga entsprechend ein Einzeltraining.

"Die Vorbereitung für Leo Messi läuft", schrieb der Klub und veröffentlichte außerdem in den sozialen Medien ein Foto des Idols im Trainingstrikot bei der Arbeit mit dem Ball.

Wann Messi zum ersten Mal unter dem neuen Barca-Coach Ronald Koeman am Mannschaftstraining teilnehmen wird, ist vorerst noch offen. In der Vorwoche hatte der mehrfache Weltfußballer den obligatorischen Corona-Test wegen des Zwists mit Barca geschwänzt.

Ob der Dribbelkünstler den Test inzwischen nachgeholt und damit die formale Voraussetzung für seinen Einstieg ins Mannschaftstraining erfüllt hat, ist nicht bekannt. Der Südamerikaner hatte sich in den vorangegangenen Wochen nach Barcelonas Viertelfinal-Aus in der Champions League gegen den späteren Titelgewinner Bayern München (2:8) aus der Öffentlichkeit zurückgezogen.

Am vergangenen Freitag hatte Messi nach einem mehrtägigen Disput mit der Vereinsspitze über die vorzeitige Freigabe aus seinem noch bis 2021 laufenden Vertrag seinen Verbleib in Barcelona bestätigt. Die Bekanntgabe seiner Entscheidung verband Messi allerdings mit erneuter Kritik an der Führung seines Klubs.

Update 07.09.2020, 7:20 Uhr

 

Mit seinem Wechselwunsch löste Lionel Messi in den vergangenen Wochen ein regelrechtes Fußball-Beben aus. Weltweit wurde spekuliert, wo es den Argentinier hin ziehen könnte. Am Ende kam der größte Transfer aller Zeiten jedoch nicht zustande. Dabei gab es neben Manchester City noch einen weiteren Klub, der den Superstar gerne unter Vertrag genommen hätte: Paris Saint-Germain. 

 

"Als wird gehört haben, dass Messi Barcelona verlassen will, hat es uns gereizt", verriet PSG-Sportchef Leonardo gegenüber "Canal+". Ob die Pariser den Transfer hätten stemmen können, steht allerdings auf einem anderen Blatt, zumal Leonardo erklärte: "Wir brauchen Abgänge, um neue Spieler zu holen. Alle Klubs müssen verkaufen, um kaufen zu können."

Auch ein Verein wie Paris Saint-Germain müsse in Zeiten wie diesen bei der Kaderplanung "kreativ sein", ergänzte der Brasilianer, der hinzufügte: "Wir denken über Verkäufe nach."

Update 05.09.2020, 16:46 Uhr

Der spanische Fußball-Nationaltrainer und frühere Barcelona-Coach Luis Enrique sieht den Verbleib von Lionel Messi bei den Katalanen kritisch. Der 50-Jährige vertritt die Meinung, der Klub hätte dem Argentinier die Freigabe für einen Wechsel erteilen sollen. "Ich denke, Klubs stehen über jedem Spieler. Barcelona wurde 1899 gegründet und ist einer der besten der Welt. Er hat immer Titel gewonnen", sagte Enrique im Vorfeld der Nations-League-Partie gegen die Ukraine.

Messi hatte am Freitag eine Kehrtwende vollzogen und angekündigt, entgegen aller Erwartungen seinen bis 2021 laufenden Vertrag in Barcelona doch erfüllen zu wollen. Der 33-Jährige schränkte aber ein, er wolle schlicht einen Rechtsstreit mit seinem "Herzensklub" vermeiden. Der Klub um Präsident Josep Maria Bartomeu hatte auf die festgeschriebene Ablösesumme von 700 Millionen Euro für Messi gepocht.

"Natürlich gab es eine wunderbare Beziehung. Leo hat Barca zu exponentiellem Wachstum verholfen. Aber ich hätte es viel lieber gesehen, wenn es eine Einigung gegeben hätte", sagte Enrique. Früher oder später werde Messi ohnehin nicht mehr in Barcelona spielen. "Der Klub wird ohne Messi weiterhin Titel gewinnen, genauso wird Messi noch viele Jahren wunderbar sein, wenn er gegangen ist", glaubt Enrique.

Von 2014 bis 2017 spielte Messi unter Enrique, gemeinsam gewannen sie 2015 das Triple.

Update 05.09.2020, 8:20 Uhr

Manchester City stand offenbar dichter vor einer Verpflichtung von Lionel Messi als bisher angenommen. Informationen des Portals "The Athletic" zufolge waren die Einzelheiten der Zusammenarbeit zwischen dem Argentinier und dem Premier-League-Klub bereits ausgehandelt.

Seit Messis Abschiedserklärung habe der Klub von Pep Guardiola ständig in Kontakt zum Spieler und dessen Beratern gestanden, heißt es. Beide Parteien hätten die nötigen Zahlen herausgearbeitet und City sei bereit gewesen, den Superstar unter Vertrag zu nehmen, wenn er seinen Vertrag mit dem FC Barcelona hätte auflösen können.

Noch am Freitagmorgen soll der Argentinier gegenüber den Verantwortlichen von Manchester City erklärt haben, dass er gerne zu den Citizens wechseln wolle. Stunden später hatte sich der Transfer schließlich durch die öffentliche Erklärung Messis zerschlagen. 


Mehr dazu: Messi bleibt bei Barca - und rechnet ab wie nie zuvor


Update 04.09.2020, 18:02 Uhr

Knapp 20 Jahre lang war diese Meldung selbstverständlich, in diesem Sommer ist sie fast schon eine kleine Sensation! Lionel Messi bleibt nun doch beim FC Barcelona und wird seinen bis 2021 laufenden Vertrag bei den Katalanen erfüllen.

Die zum Teil schmutzig geführte Auseinandersetzung zwischen dem sechsmaligen Weltfußballer und Barca ist damit beendet. Im kommenden Sommer könnte er dann nach über 20 Jahren bei den Katalanen ablösefrei gehen.

"Ich war nicht glücklich und wollte gehen. Aber das wurde mir nicht erlaubt, also bleibe ich, um eine rechtliche Auseinandersetzung zu vermeiden. Ich will keinen Krieg vor Gericht, das würde ich niemals tun", teilte Messi am Freitag dem Portal "Goal" mit: "Barca ist der Klub meines Lebens."

Die Barca-Ikone hatte nach dem 2:8-Debakel in der Champions League gegen Bayern München das Ende ihrer Ära bei Blaugrana verkündet und damit den Klub in seinen Grundfesten erschüttert. Der sechsmalige Weltfußballer hatte auf einen ablösefreien Transfer gepocht, Barca dagegen auf der festgeschriebenen Ablöse von 700 Millionen Euro beharrt. Eine schwierige juristische Auseinandersetzung drohte.

Am Mittwoch hatte es deshalb ein Treffen zwischen Messis Vater Jorge und Barca-Präsident Josep Bartomeu gegeben, um in der verzwickten Lage zu deeskalieren. Danach gab es bereits erste Signale für ein Umdenken bei Messi. Am Donnerstag ist dann bei einem Familiengipfel in Messis Anwesen in Castelldefels die Entscheidung gefallen.

Bislang boykottierte der Argentinier das Training von Barca unter dem neuen Trainer Ronald Koeman. Auch einen Corona-Test am Wochenende hatte der eigenwillige Superstar geflissentlich ignoriert. Messi hätte wegen seiner Verweigerungshaltung eine Vertragsstrafe gedroht. In spanischen Medien wurde über 25 Prozent seines Monatsgehalts spekuliert, dies seien angeblich 850.000 Euro. Messis Jahresgehalt bei Barca würde demnach 40,8 Millionen betragen.

Unter den möglichen Abnehmern galt Manchester City mit Messis Ex-Coach Pep Guardiola als Favorit. Ein Paket über 500 Millionen Euro für fünf Jahre sollte einen Wechsel auf die Insel schmackhaft machen. Auch der Champions-League-Finalist Paris St. Germain mit dem deutschen Trainer Thomas Tuchel und finanzkräftiger Unterstützung aus Katar wurde häufiger genannt.

Update 04.09.2020, 14:13 Uhr

Bleibt Lionel Messi am Ende doch beim FC Barcelona? Ziemlich viel deutet derzeit darauf hin, dass der Barca-Star dem Klub bis 2021 die Treue hält und die Katalanen dann im Sommer 2021 ablösefrei und ohne Nebengeräusche verlässt. Es sieht danach aus, als wäre der 33-Jährige nicht an einem öffentlichen Streit interessiert.

Bislang hat man jedoch noch gar nichts vom Superstar selbst gehört. Messi schwieg, doch das soll sich möglicherweise noch heute ändern.

Laut "Cadena SER Catalunya" bereitet der Argentinier derzeit eine Erklärung vor, mit der er sich noch am Freitag an die Öffentlichkeit wenden möchte.

Nach Informationen des Radiosenders wird Messi sich in besagter Erklärung zum FC Barcelona bekennen, um für Ruhe bei jenem Klub zu sorgen, für den er bereits seit 20 Jahren spielt.

Update 04.09.2020, 12:11 Uhr

Wann gibt es endlich Handfestes in der Causa Lionel Messi? Die spanische Sportzeitung "Marca" kennt in der Einordnung keine Grenzen mehr. "Der Fußball-Planet hängt von Messi ab", schrieb das Blatt.

Nicht viel anders der Tenor aus Argentinien: "Die Welt richtet ihren Blick nach Barcelona." Doch der, um den sich alles dreht, schweigt weiterhin beharrlich und lässt alle warten und spekulieren. Auf seinem Anwesen in Castelldefels südwestlich von Barcelona scheint der 33 Jahre alte Lionel Messi im Kreise seiner Familie noch immer zu grübeln, was er machen soll. "Marca" listete Pro und Contra bereits auf. Einige Medien berichteten, dass Messi sich zwar weiterhin im Recht fühle, seinen Vertrag einer Klausel entsprechend einseitig kündigen und den Verein sogar ablösefrei verlassen zu können.

Was Messi aber nicht wolle, sei ein unschöner oder gar schmutziger Weggang von dem Klub, bei dem er zum sechsmaligen Weltfußballer reifte. Messi will mit dem Verein, der ihn mit gerade einmal 13 Jahren aufnahm, auch nicht vor Gericht ziehen, was er müsste, wenn sowohl er als auch der Verein auf ihren Positionen beharren. Die Vereinsverantwortlichen betonten ihrerseits, dass die Klausel längst abgelaufen ist. Es heißt, sie habe bis zum 10. Juni wirksam gemacht werden müssen. Durch die Corona-Pandemie, glaubt Messi, sei diesbezüglich wie beim Ende der Saison auch eine Verspätung möglich.

Aus Italien wurde nun berichtet, dass der Superstar aus Argentinien sogar einen Wechsel von Sturmpartner Luis Suárez zu Juventus Turin blockieren könnte. Dem Bericht des "Corriere dello Sport" zufolge, will sich Messi bei einem eigenen Verbleib beim FC Barcelona dafür einsetzen, dass sein Kumpel aus Uruguay auch noch eine Zukunft bei den Katalanen hat.

Genauer: Vater Jorge Messi soll beim Gespräch mit Klubboss Josep Maria Bartomeu klargemacht haben, dass Suárez unerlässlich sei, wenn Messi sich gegen eine Weggang entscheiden sollte. Zumindest hatte Messi Senior diese Option auch nicht ausgeschlossen. Er hatte sich am Donnerstag mit seinem Sohn in Castelldefels getroffen und war rund anderthalb Stunden später ins 20 Kilometer entfernte Barcelona zurückgefahren.

Dort haben Messis Mitspieler, neuerdings auch wieder Philippe Coutinho nach seinem Leihende an den FC Bayern München, die Vorbereitung auf die neue Saison bereits wieder aufgenommen. Messi boykottiert das Training unter dem neuen Coach Ronald Koeman aber noch.

Update 03.09.2020, 14:20 Uhr

Jorge Messi hat mit einer denkbar knappen Aussage in Spanien Zweifel am Weggang von Lionel Messi geschürt.

Auf die Frage einer Reporterin des Senders "Cuatro", ob sie auch die Möglichkeit prüfen würden, dass Messi noch ein Jahr beim FC Barcelona bleibe, antwortete Messis Vater und Manager am Donnerstag: "Ja." Kein Wort mehr.

Der 62-Jährige befand sich dabei in einem Auto auf dem Weg in eine Garage. Er musste kurz stoppen mit offenem Fenster, um das Tor zu öffnen. Dabei stellte die Reporterin ihm die Frage.

"Der Fall Messi könnte eine 180-Grad-Wendung machen", schrieb umgehend die spanische Sportzeitung "As" in ihrem Liveticker zum Geschehen um den wechselwilligen 33 Jahre alten Argentinier. Verlassen wird er den FC Barcelona aber voraussichtlich auch nur können, wenn sich beide Seiten einigen. Laut "Mundo Deportivo" wollen sich Messi und sein Vater am Donnerstag beraten und eine Entscheidung treffen.

Update 03.09.2020, 13:23 Uhr

Sergio Ramos hat Zweifel an Lionel Messis aktuellem Vorgehen, um den FC Barcelona nach 20 Jahren zu verlassen. "Er hat es sich verdient, über seine Zukunft zu entscheiden. Ich weiß aber nicht, ob es der beste Weg ist", sagte der Kapitän von Barças Erzrivalen Real Madrid.

Der 34-Jährige hofft auch, dass Messi Barcelona und der spanischen Liga erhalten bleibt. "Du willst immer gegen die besten gewinnen, und er ist einer der Besten in der Welt", sagte Ramos in Stuttgart bei einer Pressekonferenz der spanischen Fußball-Nationalmannschaft: "Leo macht die spanische Liga, sein Team und die Clásicos besser."

Allerdings will Messi den Verein verlassen, zu dem er 2000 gekommen war. Sein Vertrag ist eigentlich noch bis Ende Juni 2021 gültig, er beruft sich allerdings auf eine Klausel, der zu Folge er einseitig kündigen kann. Barcelona insistiert, dass der Zeitpunkt dafür längst abgelaufen ist.

Eine Annäherung hat es bisher nicht gegeben. Auch ein Gespräch zwischen Messis Vater Jorge, der den 33-Jährigen von Beginn an managt, und Vereinsboss Josep Maria Bartomeu führte zu keiner Einigung. Wie spanische Zeitungen berichteten, beharrten beide Seiten am Mittwoch bei einem Treffen auf ihren Forderungen und Standpunkten.

Update 03.09.2020, 10:23 Uhr

Wenn einer weiß, wie hinter den Kulissen Gespräche über Transfers, Ablöse, etc. geführt werden, dann Manager-Legende Reiner Calmund. Der 71-Jährige hat sich in der aktuellen Ausgabe des "Messi & Ronaldo XXL"-Podcasts zum Theater rund um den argentinischen Superstar geäußert. Was Calli zu sagen hat, erfahrt ihr hier -> Der "Messi & Ronaldo XXL"-Podcast mit Reiner Calmund

Update 03.09.2020, 10:17 Uhr

Der ehemalige Weltfußballer Luka Modric von Real Madrid würde einen Weggang von Superstar Lionel Messi aus der Primera División trotz der Rivalität zum FC Barcelona sehr bedauern.

"Wenn es passiert, wäre das ein großer Verlust für das Prestige der Liga", sagte der kroatische Mittelfeldstar der Nachrichtenagentur "AFP" über den kolportierten Abgang des Argentiniers: "Es wäre ein großer Verlust - wie damals, als Cristiano ging."

Mit Cristiano Ronaldo musste auch Real 2018 den Abgang seines Aushängeschilds verkraften und konnte dies nur bedingt auffangen. "Das Leben von Real Madrid ging ohne Cristiano weiter, und es wird dasselbe für Barcelona und La Liga ohne Messi sein", sagte der Vize-Weltmeister von 2018: "Man darf nicht an die Vergangenheit denken. Wir müssen weitermachen. So können andere Spieler zu Stars werden."

Update 03.09.2020, 7:05 Uhr

Neue Entwicklung in der Causa Messi! Der argentinische Journalist Martin Arevalo, der vor wenigen Tagen Messis Schreiben an den FC Barcelona leakte (siehe Eintrag am 26.08.), glaubt zu wissen, wie es mit dem Superstar weitergeht.

"An diesem Donnerstag wird Messi eine Entscheidung treffen", berichtete Arevalo in den Sozialen Medien. Dabei gebe es "ein neues Szenario", wie es weiter heißt: "Es gibt gute Chancen, dass der Beste der Welt seinen Vertrag bis Juni 2021 erfüllen wird. Er denkt gerade darüber nach und wird es in Kürze bekanntgeben."

Zuvor sagte der Journalist dem TV-Sender "TyC Sports": "Es gibt eine 90-prozentige Chance, dass Messi in Barcelona weitermacht." Der Argentinier denke über die Option nach, seinen Vertrag zu erfüllen und den Klub anschließend ablösefrei "durch die Vordertür zu verlassen", mutmaßte Arevalo.

Update 02.09.2020, 22:29 Uhr

Bei einem ersten Treffen des Vaters und Managers von Weltfußballer Lionel Messi mit dem Präsidenten des FC Barcelona, Josep Maria Bartomeu, hat es offenbar keine Annäherung gegeben. Beide Seiten hätten auf ihren Forderungen bestanden, schrieben die Medien am Mittwochabend. Messi selbst war wohl nicht bei der Unterredung dabei.

Barca wolle Messi halten und habe eine Vertragsverlängerung bis 2022 angeboten, hieß es. Sein Vater habe betont, sein Sohn wolle nach fast zwei Jahrzehnten nicht länger für die Blaugrana spielen.

Das unter strikter Geheimhaltung in Räumen des FC Barcelona abgehaltene Treffen habe etwas mehr als eineinhalb Stunden gedauert, schrieb "La Vanguardia". Die Atmosphäre sei freundlich gewesen, habe der Klub betont. Ob es ein weiteres Treffen geben werde, war zunächst unbekannt.

Update 02.09.2020, 14:05 Uhr

Die Ankunft von Jorge Messi, Vater und Berater und Superstar Lionel Messi, wurde am Flughafen El Prat vor den Toren Barcelones von einem riesigen Medienaufgebot begleitet. Dutzende Fotografen und Kamerateams belagerten den Neuankömmling, mehrere Mikrofone wedelten vor der Nase von Jorge Messi herum.

Für eine ganze Stadt, so scheint es, war der ältere Messi zumindest kurzfristig der leibhaftige Messias. Denn im weiter schwelenden Konflikt zwischen Lionel Messi und seinem langjährigen Klub FC Barcelona ist Messi senior die große Hoffnung auf Frieden - und doch noch einen Verbleib von "La Pulga"?

Viel ließ sich Jorge Messi nicht entlocken, nachdem seine Maschine aus dem argentinischen Rosario katalanischen Boden erreicht hatte. "Ich weiß nichts, lasst mich", sagte er zu den Journalisten, ehe er in ein Taxi Richtung Innenstadt fuhr.

Dort traf sich Jorge Messi mit den Anwälten seines Sohnes in einer renommierten Kanzlei, es ging um die Zukunft seines Filius. Denn Lionel, seit 20 Jahren im Klub, will nur noch weg. 

Doch Barca weigert sich, pocht auf die festgeschriebene Ablösesumme von 700 Millionen Euro. Streitpunkt ist, ob die Klausel, die Messi zur Kündigung berechtigt, am 10. Juni abgelaufen ist - oder wegen der Coronakrise auch später noch Gültigkeit besaß. Es geht offenbar nur noch um die Abwicklung einer einst so untrennbar erscheinenden Beziehung. "Schwierig, schwierig", so schätzt Jorge Messi die Chancen auf eine Zukunft seines Sohnes in Blaugrana ein.

Manchester City soll mit einem Fünfjahresvertrag locken, drei in England, zwei beim Schwesterteam in New York. Und in England käme es zur Wiedervereinigung von Messi mit seinem Mentor Pep Guardiola. Gemeinsam gaben sie dem europäischen Fußball zwischen 2008 und 2012 ein neues Gesicht. Mit Guardiola aber, so sagte es Jorge Messi, habe man "nicht gesprochen".

Update 02.09.2020, 9:24 Uhr

Fällt heute die Entscheidung im Poker um Lionel Messi? Vater Jorge Messi ist am Mittwoch um 7 Uhr in Barcelona gelandet, um sich mit Barca-Präsident Bartomeu zu treffen. Das "Schachspiel erreicht seinen Höhepunkt", schrieb die "Marca" über den Tag, der womöglich über die sportliche Zukunft des Argentiniers entscheidet.

Die Positionen beider Seiten seien klar, heißt es. Messi wolle den FC Barcelona weiterhin verlassen - und zwar ablösefrei. Der Superstar sehe das Recht auf seiner Seite, was die Klausel in seinem Vertrag angehe. 

Barca wolle Messi dagegen weiterhin nicht ziehen lassen und bestehe, sollte es doch soweit kommen, auf die vertraglich festgelegte Ablösesumme in Höhe von 700 Millionen Euro. 

Barcelonas Präsidentschaftsanwärter Victor Font erklärte unterdessen gegenüber "Sky", dass er nicht an einen Verbleib des Superstars glaube: "Im Moment ist es nicht sonderlich wahrscheinlich. Sollte der Fall eintreten, müssen wir uns auf einen reibungslosen Übergang konzentrieren."

Update 02.09.2020, 08:51 Uhr

Die Spekulationen und Neuigkeiten rund um den womöglich bevorstehenden Abschied von Lionel Messi vom FC Barcelona bestimmen weiterhin die Schlagzeilen des internationalen Fußballs.

Jetzt hat sich auch der deutsche Nationalspieler Toni Kroos zu der Causa geäußert. Für den Mittelfeldstar vom Erzrivalen Real Madrid steht zunächst mal fest: "Wenn so einer beim Konkurrenten nicht mehr spielt, dann kann man sich vorstellen, dass wir das nicht unbedingt schlimm finden." Kroos meinte das im Gespräch mit seinem Bruder Felix in der neuesten Ausgabe des Podcast "Einfach mal Luppen".

"Messi weg von Barcelona heißt: Barcelona fehlt eine absolute Waffe", fügte er hinzu. Auch für den Weltmeister von 2014 ist Messi "einer der besten Spieler aller Zeiten". Der Beste überhaupt ist seiner Ansicht nach aber sein Ex-Teamkollege Cristiano Ronaldo. Mit dem heutigen Stürmer von Juventus Turin hatte Kroos bei Real dreimal die Champions League gewonnen.

Der spanische Rekordmeister Real und der FC Barcelona sind schon seit Jahrzehnten Rivalen in der spanischen Primera Divisón. "Ich glaube, zu Real kommt er nicht, um das einmal kategorisch auszuschließen", meinte Toni Kroos scherzhaft. Sein Tipp ist, dass der 33-jährige Messi nach England zu Manchester City und damit zu seinem früheren Trainer Pep Guardiola wechselt.

Update 01.09.2020, 21:06 Uhr

Neben Manchester City fiel in den letzten Tagen immer wieder der Klubname Inter Mailand, wenn es um eine mögliche kommende Vereinsstation von Lionel Messi ging. Doch dem italienischen Traditionsverein ist die ganze Causa nun offenbar zu heiß geworden und hat sich aus dem Rennen um den sechsmaligen Weltfußballer verabschiedet.

Gegenüber dem TV-Sender "Sky Italia" hat Inters Sportdirektor Piero Ausilio nun unmissverständlich erklärt: "Wir werden Lionel Messi nicht verpflichten!" Mehr noch: "Ich weiß nicht einmal, wo diese verrückten Spekulationen herkommen."

Die eindeutige Absage an einen millionenschweren Messi-Deal reduziert den Kreis der potenziellen Abnehmer für den 33-Jährigen damit weiter.  

Update 01.09.2020, 18:27 Uhr

In den Konflikt zwischen Lionel Messi und dem FC Barcelona kommt Bewegung: Der Vater und Manager des Argentiniers, Jorge Messi, sei in seiner Heimatstadt Rosario in einen Privatflieger Richtung Spanien gestiegen, berichtete der argentinische Sportsender "TyC Sports".

Am Mittwoch werde er sich mit Klubpräsident Josep Bartomeu treffen, wie auch die spanische Zeitung "Mundo Deportivo" meldete. Ob Lionel Messi selbst dabei sein wird, ist unbekannt.

Seit dem 2:8-Debakel gegen den FC Bayern im Viertelfinale der Champions League vor zweieinhalb Wochen schweigt der Superstar öffentlich.

Update 01.09.2020, 13:35 Uhr

Der abwanderungswillige Weltfußballer Lionel Messi ist auch dem zweiten Training des FC Barcelona zur Vorbereitung auf die neuen Saison ferngeblieben.

Der neue Trainer Ronald Koeman habe die zweite Einheit im Trainingszentrum Ciutat Esportiva Joan Gamper in Barcelona mit denselben 19 Spielern geleitet, die am Montagabend auch am ersten Training teilgenommen hätten, teilte der Verein mit.

Da Messi vor den beiden ersten Trainingseinheiten auch die obligatorischen Corona-Tests geschwänzt hatte, könnte der 33-Jährige nun von seinem Arbeitgeber nach dem dritten unentschuldigten Fernbleiben in Folge einer Vertragsverletzung beschuldigt werden, berichteten mehrere Medien übereinstimmend. Nach dem spanischen Arbeitsrecht könne Messi, der dem Klub seine Wechselabsicht bereits mitgeteilt hat, mit 25 Prozent seines Monatsgehalts bestraft werden.

Update 01.09.2020, 10:05 Uhr

Obwohl Lionel Messi den FC Barcelona offenbar nur per 700-Millionen-Euro-Klausel verlassen kann, ist Txiki Begiristain, Manager von Manchester City, bereits in der katalanischen Stadt gelandet. Das berichtet der Radiosender "Cadena Ser".

Demnach ist Begiristain nach Barcelona gereist, um einen Deal auszuhandeln. Die Citizens sollen Messi einen Zweijahresvertrag angeboten haben. Eine Verlängerung sei jederzeit möglich - sofern beide Seiten einverstanden sind.

Dem Bericht zufolge soll Messis Vater Jorge den City-Manager Begiristain dabei unterstützen, Barca davon abzubringen, an der irren Ausstiegsklausel festzuhalten.

Update 31.08.2020, 22:24 Uhr

Lionel Messi drohen offenbar erste Konsequenzen wegen seines Trainingsstreiks beim FC Barcelona.

Sollter der Superstar auch die für Dienstagvormittag angesetzte Einheit "schwänzen", würde er sich nach Medienberichten einer schwerwiegenden Vertragsverletzung schuldig machen.

Nach dem spanischen Arbeitsrecht könne das unentschuldigte Fernbleiben vom Arbeitsplatz an drei Tagen in Folge mit einer Geldstrafe in Höhe von 25 Prozent des Monatsgehalts geahndet werden, wie die Fachzeitungen "Marca", "Sport" und andere schrieben. Messi soll bei Barca pro Jahr zwischen 35 und 50 Millionen Euro verdienen - netto, versteht sich.

Sein "Aufstand" könnte "La Pulga" auch die Liebe der Barcelona-Fans kosten, der Culés. In einer Online-Umfrage der katalanischen Sportzeitung "Mundo Deportivo" meinten knapp 78 Prozent von mehr als 36.000 Teilnehmern, sie könnten Messis Verhalten nicht gutheißen.

Update 31.08.2020, 13:59 Uhr

Lothar Matthäus hat sich auf die Seite des FC Barcelona geschlagen. Mehr dazu hier!

Update 31.08.2020, 09:51 Uhr

Kein Tag ohne neue Entwicklungen im Wechsel-Theater um Lionel Messi: Nachdem es am Sonntag noch danach aussah, als müsste der Superstar beim FC Barcelona bleiben, scheint sich nun herauszukristallisieren, dass Messis einseitige Kündigung doch rechtens war und ein ablösefreier Wechsel möglich ist.

Nach übereinstimmenden Informationen mehrerer Medien aus Spanien, Frankreich und Argentinien gibt es im Kontrakt des 33-Jährigen nämlich eine Passage, die Messi in eine komfortable Position bringt.

Demnach steht laut "L'Equipe", "TyC Sports" und "Onda Cero" hinter besagter 700-Millionen-Euro-Klausel noch ein Zusatz: "Diese Entschädigung gilt nicht, wenn die Kündigung des Vertrags durch die einseitige Entscheidung des Spielers zum Ende der Saison 2019/20 wirksam wird." Aufgrund der Corona-Pandemie war die im Vertrag genannte Spielzeit verlängert worden und endete erst am 23. August 2020. Der Weg für Messi müsste demnach frei sein.

Und der Superstar weiß auch bereits, wo es für ihn weitergehen soll: bei Manchester City - genauer bei der City Football Group. Laut der spanischen "Sport" soll der Offensivspieler für fünf Jahre gebunden werden und in den ersten drei Jahren unter Teammanager Pep Guardiola spielen.

Danach würde es für ihn noch für zwei Jahre bei MLS-Klub New York City FC weitergehen, ebenfalls in der Hand der Football Group. Für das Vorhaben winkt dem Argentinier ein fürstliches Salär von 100 Millionen Euro pro Saison, von dem ihm Netto wohl in etwa die Hälfte bliebe. Zusätzlich würde Messi noch ein Handgeld über 250 Millionen Euro erhalten. Dieses soll allerdings aufgrund des Financial Fairplay der UEFA erst überwiesen werden, wenn Messi in die MLS weiterzieht.

Das Gesamtpaket läge damit bei 750 Millionen Euro, von denen Barca - sofern die Kündigung tatsächlich rechtmäßig war - keinen Cent sehen würde.

Update 30.08.2020, 14:23 Uhr

Das wird Lionel Messi vermutlich nicht schmecken: Im Streit um seine Kündigung hat sich nun die Liga Nacional de Fútbol Profesional - kurz La Liga - zu Wort gemeldet und (lediglich) die Gültigkeit einer 700-Millionen-Euro-Klausel bestätigt.

Heißt: Der Klub, der den Argentinier in diesem Sommer verpflichten möchte, müsste die höchste Summe aller Zeiten in die Hand nehmen, die jemals für einen Fußballer gezahlt wurde. Bisheriger Rekordmann ist Neymar, der im Vergleich dazu für beinahe bescheidene 222 Millionen Euro vom FC Barcelona zu Paris Saint-Germain wechselte.

Messi hatte bis zuletzt darauf gepocht, dass er den Klub durch seine Kündigung nach Saisonende ablösefrei verlassen kann.

Doch dieser Spezialfall, der ebenfalls im Vertrag des Barca-Stars hinterlegt ist, wäre nur eingetreten, wenn Messi fristgerecht bis Ende Juni gekündigt hätte.

Das tat der 33-Jährige aber nicht, sondern erst viele Wochen später, kurz nachdem Barca aus der Champions League ausgeschieden war, und beruft sich nun darauf, dass die Spielzeit Ende Juni coronabedingt noch in vollem Gange war. Wie es nun weitergeht, ist noch völlig offen.

Durchgesickert ist bislang nur, dass die Advokaten der beiden Parteien möglicherweise am Mittwoch zu ersten direkten Gesprächen zusammenkommen werden. Eine schnelle Einigung ist kaum zu erwarten.

Update 30.08.2020, 11:10 Uhr

Das Tischtuch zwischen Superstar Lionel Messi und dem FC Barcelona scheint endgültig zerschnitten: Der wechselwillige Argentinier hat den vor dem Trainingsstart obligatorischen Coronatest am Sonntagmorgen nicht absolviert und will den Klub unbedingt verlassen.

Eine juristische Schlammschlacht zwischen dem offenkundig wild entschlossenen Edeltechniker und den Katalanen erscheint nun unausweichlich.

"Messi zieht in den Krieg gegen Barcelona", titelte die "Marca" martialisch. Und der 33-Jährige will tatsächlich auf keinen Fall klein beigeben. Sicher ist allerdings derzeit nur, dass Messi wegen des verpassten Tests am ersten Barca-Mannschaftstraining unter dem neuen Coach Ronald Koeman am Montag nicht teilnehmen darf.

Nun dürften also die Anwälte das Wort haben. Messis Juristen sind der Ansicht, ihr Mandant könne den Verein, dessen Trikot er seit 20 Jahren trägt, ablösefrei verlassen. Die Frist zum Ziehen der Ausstiegsklausel (10. Juni) sei wegen der Coronavirus-Pandemie als bis zum verspäteten Saisonende verlängert zu betrachten.

Die Gegenseite argumentiert, Messi habe die Frist verstreichen lassen, damit sei bei einem Wechsel auch eine Ablösesumme fällig. Die ist eigentlich auf 700 Millionen Euro festgeschrieben, dürfte aber wegen der Folgen der Pandemie für den Profifußball durchaus verhandelbar sein.

Update 30.08.2020, 09:25 Uhr

Für Jérôme Boateng vom FC Bayern war der 8:2-Sieg der Münchner im Viertelfinale der Champions League gegen den FC Barcelona nicht ausschlaggebend für den Wechselwunsch von Lionel Messi.

"Man hat ja schon im Vorfeld mitbekommen, dass es bei Barcelona zwischen Messi und Klub Theater gab. Das 2:8 war sicherlich nicht der Auslöser", sagte der 31-Jährige der "Bild am Sonntag".

Einen Transfer des Superstars zu Manchester City kann sich Boateng durchaus vorstellen. "Pep und Messi haben zusammen große Erfolge gefeiert, weshalb beide Seiten wissen, dass ihre Philosophien zueinander passen würden", so der Verteidiger.

Allerdings glaubt Boateng auch, dass "in der Angelegenheit das letzte Wort noch nicht gesprochen ist", da Barca für einen Verbleib von Messi "alles mobilisieren" werde.

Update 29.08.2020, 20:35 Uhr

Die Fronten zwischen dem wechselwilligen Superstar Lionel Messi und seinem Klub FC Barcelona verhärten sich offenbar weiter.

Nach übereinstimmenden Medienberichten hat der Weltfußballer dem spanischen Topklub mitgeteilt, dass er am Sonntag nicht den vor Trainingsstart notwendigen Coronatest absolvieren werde. Dies berichteten die in Barcelona ansässige Sporttageszeitung "Sport" sowie der katalanische Radiosender "RAC 1".

Sollte Messi den Test nicht absolvieren, darf er nicht gemeinsam mit der Mannschaft am Montag in die Saisonvorbereitung starten.

Am vergangenen Dienstag hatte Barcelona offiziell bekannt gegeben, dass Messi dem Klub seinen Wechselwunsch mitgeteilt habe. Seitdem herrscht Streit um eine Klausel, mit der Messi seinen bis zum Sommer 2021 laufenden Vertrag kündigen will. Barcelona ist der Meinung, dass die Klausel am 10. Juni ausgelaufen ist, die Anwälte des 33-jährigen Argentiniers berufen sich darauf, dass die Klausel wegen der coronabedingt verlängerten Saison gültig ist.

Es droht eine Auseinandersetzung vor Gericht, immerhin geht es darum, ob ein möglicher neuer Verein die festgeschriebene Ablösesumme von 700 Millionen Euro zahlen muss. Als Favorit gilt Manchester City mit Teammanager Pep Guardiola, der als Barca-Trainer mit Messi zweimal die Champions League gewann. Zuletzt hatte Barcelona immer wieder betont, Messi halten zu wollen.

Update 29.08.2020, 13:44 Uhr

Pikante Neuigkeiten aus Barcelona: Pep Guardiola, seines Zeichens Ex-Trainer von Barca und aktueller Teammanager von Manchester City, hält sich derzeit in der katalanischen Metropole auf. Das beweist ein von einem chinesischen Restaurant gepostetes Foto im sozialen Netzwerk Instagram.

Weilt der Star-Coach etwa in Barcelona, um den Transfer von Lionel Messi zu ManCity voranzutreiben? Laut spanischen Medien ist dem nicht so. Guardiola urlaube lediglich in seiner Heimat, bevor die Saison in der englischen Premier League am 21. September wieder startet, heißt es. Dennoch nehmen die Spekulationen um einen Wechsel Messis auf die Insel weiter Fahrt auf.

Update 29.08.2020, 11:04 Uhr

Ex-Nationalspieler Michael Rummenigge glaubt nicht unbedingt an einen Abgang von Lionel Messi vom FC Barcelona. "Ich bin mir nicht sicher, ob Messi den FC Barcelona wirklich verlässt. Vielleicht gehen eher Präsident Josep Bartomeu und Trainer Ronald Koeman, dessen erstes Gespräch mit Messi wohl kein psychologischer Kunstgriff war", schrieb der Bruder von Bayern-Vorstandschef Karl-Heinz in seiner "Sportbuzzer"-Kolumne. 

Michael Rummenigge ergänzte: "Wie kann man dem komplettesten Spieler der Welt mitteilen, dass er keine Privilegien mehr genießen werde? Das ist einfach ein brutaler Fehler. Wenn der Druck aus dem Umfeld und von den Fans noch größer wird, könnte Koeman eine sehr kurze Amtszeit bei Barca erleben – und Messi am Ende doch bleiben."

Als er gehört habe, dass Messi seine Zelte bei Barca abbrechen wolle, habe er sofort mit seinem Bruder gesprochen, schilderte der 56-Jährige. "'Kalle, den musst Du holen', sagte ich und sprach aus, was sich wohl viele Fans des FC Bayern wünschen würden.  Als Antwort bekam ich: 'Messi ist mein Lieblingsspieler, aber für unseren Verein leider nicht finanzierbar.' Natürlich war ich davon nicht überrascht. Schließlich soll Messi bei Barca pro Jahr rund 100 Millionen Euro verdienen – aber ein wenig träumen, wird man ja wohl noch dürfen.“

"Messis Salär", so Rummenigge weiter, "wird für keinen Verein der Welt in der momentanen Situation so leicht zu stemmen sein. Auch nicht für Manchester City, wo der für mich beste Spieler aller Zeiten auf seinen ehemaligen Mentor Pep Guardiola treffen würde."

City sei "mit Blick auf das Financial Fairplay schon zuletzt gerade nochmal mit einem blauen Auge davongekommen und nur durch den Urteilsspruch des CAS weiter in der Champions League dabei", erklärte Rummenigge. "Daher kann ich mir nicht vorstellen, dass man bei Messi ins Risiko geht."

Update 29.08.2020, 08:02 Uhr

Der Traum vieler Fußballfans könnte tatsächlich wahr werden: Laut "L'Equipe" denkt Juventus Turin, Arbeitgeber von Cristiano Ronaldo, intensiv über eine Verpflichtung von Lionel Messi nach.

Angeblich locken die Bianconeri Messi mit der Aussicht, Seite an Seite mit seinem ewigen Rivalen CR7 sowie Landsmann Paulo Dybala spielen zu können.

Über Jahre hinweg hatten Messi und Ronaldo den Clásico zwischen dem FC Barcelona und Real Madrid in La Liga geprägt. Befreundet sind die beiden Superstars nicht, respektieren sich gegenseitig aber.

Sollten die beiden auf ihre alten Tage tatsächlich nochmal im selben Team auflaufen, dürften die Verkaufszahlen für Juve-Trikots vollends durch die Decke gehen.

Als Top-Favorit auf eine Messi-Verpflichtung gilt gleichwohl weiterhin Manchester City um Starcoach Pep Guardiola.

Update 28.08.2020, 22:02 Uhr

Lionel Messi will den FC Barcelona offenbar keinesfalls im offenen Streit verlassen. Deshalb hat er laut "Diario Olé" seine Anwälte zu den Vertretern des Klubs geschickt, damit diese sich in Kürze zusammensetzen, um den Abschied gütlich über die Bühne zu bekommen.

Konkret soll es um die richtige Interpretation von Messis Ausstiegsklausel gehen. Der kleine Tempo-Dribbler beruft sich darauf, dass er den Verein nach Saisonende ablösefrei verlassen kann: in diesem Fall aufgrund der Verlängerung durch die Corona-Pandemie zum 30.08.2020 - statt zum 30.06.2020, dem regulären Saisonende, hätte es kein Virus gegeben, das alles durcheinandergewürfelt hat.

Weiter berichtet die argentinische Zeitung, dass Messis Schreiben an den Klub lediglich das Ende eines schon seit Längerem andauernden Wunsches sei.

Demnach soll Messi die Barca-Führung bereits vor einigen Wochen - und damit auch vor der peinlichen 2:8-Pleite gegen den FC Bayern - über seine Wechselabsichten informiert haben.

Update 28.08.2020, 15:00 Uhr

Jürgen Klopp hätte nichts dagegen, wenn Lionel Messi zum FC Liverpool wechseln würde. "Wer würde Messi denn nicht gern in seiner Mannschaft haben?", sagte Klopp. "Aber da gibt es keine Chance. Trotzdem ein guter Spieler, na klar."

Als Topkandidat für eine mögliche Verpflichtung des 33-jährigen Argentiniers gilt Liverpools Ligarivale und Vizemeister Manchester City. "Es würde Man City natürlich helfen und es schwerer machen, sie zu schlagen", sagte Klopp. "Für die Premier League wäre das großartig. Aber ich bin mir nicht sicher, ob die Liga überhaupt noch einen weiteren Schub braucht."

Der Liverpool-Coach würde den Wechsel dennoch begrüßen. "Messi hat noch nie in einer anderen Liga (als der spanischen) gespielt", so Klopp. "Fußball ist anders hier. Ich würde das gern sehen. Ich bin aber nicht sicher, dass es dazu kommt."

Update 28.08.2020, 10:40 Uhr

Lionel Messi hat laut einem Medienbericht seinen früheren Trainer Pep Guardiola vorab von seinem Abschiedswunsch vom FC Barcelona informiert.

Wie die britische Zeitung "The Times" berichtete, soll der Argentinier dem Coach von Manchester City in der vergangenen Woche am Telefon von seinen Wechselabsichten erzählt haben. Demnach habe Guardiola daraufhin ankündigt, er werde sich bei den City-Bossen für eine Verpflichtung Messis einsetzen.

Die "Times" wertete das nun als weiteres Indiz dafür, dass die Sky Blues der Topkandidat für eine Verpflichtung des 33-Jährigen sind. Laut dem Bericht soll der City-Chef und frühere Barca-Vizepräsident Ferran Soriano sich bereits in der spanischen Region Katalonien aufhalten, um kommende Woche Messis Vater Jorge zu Gesprächen zu treffen.

Unter Guardiola spielte Messi in Barcelona von 2008 bis 2012. Neben zahlreichen nationalen Erfolgen gewann das Duo gemeinsam zweimal die Champions League.

Update 28.08.2020, 10:31 Uhr

Hunderte Fans des argentinischen Traditionsklubs Newell's Old Boys haben die Rückkehr von Lionel Messi gefordert.

Die Anhänger des sechsmaligen Meisters tanzten in Rosario auf den Straßen, hüpften, schwenkten Fahnen und sangen für Messi, der in seiner Jugendzeit für den Klub aus der drittgrößten Stadt des Landes gespielt hatte.

Eine Rückkehr von "La Pulga" ("Der Floh") ist allerdings mehr als unwahrscheinlich.

Update 28.08.2020, 09:49 Uhr

Trotz seines erklärten Wechselwunschs wird Lionel Messi am Sonntag wohl zum Corona-Test des FC Barcelona erscheinen und womöglich am Montag auch mit den Katalanen ins Mannschaftstraining starten. Das berichtet die "Süddeutsche Zeitung" unter Berufung auf das Umfeld des Superstars.

Demnach wolle Messi im "Nervenkrieg" mit Barca und vor dem Hintergrund eines möglichen Rechtsstreits keinesfalls den Eindruck erwecken, seinen Transfer mit einem Streik erzwingen zu wollen.

In der Auseinandersetzung mit seinem Noch-Arbeitgeber hat Messi der Zeitung "El País" zufolge gute Karten. Namentlich nicht genannte FIFA-Quellen hätten bestätigt, dass der Weltverband dem Superstar wohl eine Transfer-Genehmigung erteilen werde.

Zur Erinnerung: Messis jährliche Option, seinen Vertrag bei Barca zu kündigen, war am 30. Juni abgelaufen. Aufgrund der durch die Corona-Krise bedingten Verlängerung der Saison greift die Klausel laut der Partei Messi allerdings auch jetzt noch. Der Argentinier wäre damit ablösefrei.

Update 27.08.2020, 21:05 Uhr

Manchester City gilt derzeit als heißester Anwärter auf die Dienste von Lionel Messi vom FC Barcelona, sollte der sechsfache Weltfußballer die Katalanen tatsächlich verlassen. Angeblich schnüren die Citizens bereits ein attraktives Paket, um Messi in die eigenen Reihen zu locken. Bei den genauen Details scheiden sich allerdings die Geister:

Laut "ESPN" bietet ManCity La Pulga einen Dreijahresvertrag sowie die Option, anschließend zwei weitere Spielzeiten beim Schwesterklub New York City zu kicken. Zudem soll man bereits sein, bis zu 150 Millionen Euro als Ablöse für den 33-Jährigen zu zahlen.

Die spanische "Sport" will hingegen erfahren haben, dass City auf keinen Fall mehr als 100 Millionen Euro zahlen will, dafür aber drei Spieler als Tauschobjekte anbietet. Konkret sollen dies Gabriel Jesus, Bernardo Silva und Eric García sein.

Bei einer höheren Ablöse fürchtet der Premier-League-Klub demnach Probleme mit der Einhaltung des Financial Fairplays. ManCity konnte ein Startverbot in den internationalen Wettbewerben unlängst erst in letzter Sekunde verhindern.

Update 27.08.2020, 20:17 Uhr

Der FC Barcelona kämpft weiterhin um einen Verbleib von Lionel Messi. Dem spanischen TV-Sender "TV3" zufolge hat nun sogar Klub-Präsident Josep Maria Bartomeu seinen Rücktritt angeboten, sofern  Messi öffentlich bestätigt, dass der Barca-Boss einer der Gründe für seinen angestrebten Abschied von den Katalanen ist und umdenken würde, sollte Bartomeu sein Amt niederlegen.

"Wenn ich das Problem bin, dann gehe ich", soll Bartomeu erklärt haben.

Update 27.08.2020, 12:49 Uhr

Der neue Trainer Ronald Koeman will sich nach Medienberichten nicht damit abfinden, dass er beim FC Barcelona ohne Weltfußballer Lionel Messi auskommen muss.

Koeman wolle den 33 Jahre alten Argentinier bei einem zweiten Gespräch zum Bleiben überreden, berichtete der gewöhnlich gut informierte katalanische Radiosender "RAC1".

Der Coach aus den Niederlanden wolle dem zum Weggang entschlossenen Profi klarmachen, dass er ihn als weiterhin besten Spieler der Welt betrachte und ihn bei seinem Projekt zur Erneuerung des Teams um Nationaltorwart Marc-André ter Stegen auf jeden Fall dabei haben wolle.

Koeman hatte sich kurz nach seiner Vorstellung in Barcelona vor einigen Tagen bereits ein erstes Mal mit Messi getroffen. Nach einigen Medienberichten war dieses Gespräch allerdings auch mit ein Grund für die Entscheidung Messis, den Klub nach 20 Jahren verlassen zu wollen. Koeman soll ihm gesagt haben, dass es in Barcelona keine "Privilegien" mehr geben werde.

Koeman habe nun versucht, Messi in den vergangenen Tagen zu kontaktieren, um eventuelle Missverständnisse auszuräumen, er habe bisher aber keine Antwort erhalten, hieß es. Die Zeit drängt: Die Katalanen wollen am Dienstag das Training für die neue Saison aufnehmen.

Update 27.08.2020, 10:55 Uhr

Die Diskussion um Lionel Messi hat auch den FC Bayern erreichen - zumindest indirekt.

Als Thomas Müller bei einer Sponsorenveranstaltung am Donnerstag auf einen möglichen Wechsel des Argentiniers nach München angesprochen wurde, sagte der frisch gekürte Triple-Sieger: "Ich habe in den letzten Monaten ein, zwei Mal mit unserem Finanzvorstand gesprochen. Ich glaube, das ist unrealistisch." 

"Der Tag, an dem Lionel Messi und Barcelona getrennte Wege gehen, muss natürlich irgendwann kommen. Natürlich dachte man eher, dass das das Karriereende sein wird. Jetzt ist es scheinbar anders, ich bin in der Materie aber nicht drin", ergänzte Müller.

"Lionel Messi ist mit der beste Fußballer des Planeten, vielleicht auch rückwirkend auf die Fußballgeschichte in den letzten 100 Jahren. Hut ab vor der ganzen Karriere. Dass jetzt irgendeine Veränderung kommt, kann für die Fußballwelt auch interessant sein. Außer den Barcelona-Fans, was ich nachvollziehen kann, sieht das Ganze wohl keiner wirklich kritisch, sondern ist eher gespannt, was sich für neue Wege auftun", so Müller.

Ganz ähnlich äußerte sich auch Karl-Heinz Rummenigge gegenüber "Tuttosport" mit Blick auf den Argentinier. Der Vorstandschef des Rekordmeisters erklärte dort: "Messi? Nein, einen Spieler seiner Größenordnung können wir nicht bezahlen." Jene Summen seien nicht der Teil der Philosophie des Klubs, ergänzte Rummenigge.

Als er gehört habe, dass Messi den FC Barcelona verlassen wolle, sei er ein wenig traurig gewesen, gestand Rummenigge: "Leo hat mit diesem Verein Geschichte geschrieben und meiner Meinung nach sollte er seine Karriere dort beenden."

Update 27.08.2020, 10:36 Uhr

Hat ManCity-Stürmer Sergio Agüero einen weiteren Hinweis auf einen bevorstehenden Wechsel von Lionel Messi gegeben?

Fans in England sind auf jeden Fall aus dem Häuschen, denn der argentinische Stürmer hat seinen Instagram-Namen am Donnerstag geändert. War er vorher noch unter "@kunaguero10" zu erreichen, so lautet sein Name seit Donnerstag nur noch "@kunaguero".

Für viele Anhänger ist der Fall damit klar: Agüero tritt seine Nummer zehn bei Manchester City an Lionel Messi ab.

Update 27.08.2020, 7:55 Uhr

Die vermeintlichen Zitate von Lionel Messi, die die argentinische Zeitung "La Nación" in Form einer Audio-Spur veröffentlichte, sind falsch. Das behauptet der Vater des Superstars, Jorge Messi.

"Hallo 'La Nación'. Das ist ein Fake. Diese Aufnahmen existieren nicht. Es ist eine Imitation", richtete sich Jorge Messi mit einem Instagram-Post an die Zeitung.

"La Nación" hatte zuvor Tonbandaufnahmen veröffentlicht, auf denen Messi seinen Abschied aus Barcelona wie folgt bestätigt haben soll: "Ich habe mit [meiner Frau] Antonella die Entscheidung getroffen, Barcelona zu verlassen. Es tut mir in der Seele weh, aber so ist es. Der Zyklus ist vorbei. Ich werde mit Pep [Guardiola] sprechen, damit er meinen Wechsel zu City regeln kann."

Update 27.08.2020, 06:56 Uhr

Nach 20 Jahren beim FC Barcelona zieht es den Fußballstar Lionel Messi einem argentinischen Medienbericht zufolge zu Manchester City.

Der sechsmalige Weltfußballer wolle seine Karriere bei seinem früheren Trainer Pep Guardiola und an der Seite seines Freundes Sergio Agüero fortsetzen, berichtete die renommierte argentinische Zeitung "La Nación" unter Berufung auf eine Messi nahestehende Person. Der 33-Jährige habe die Entscheidung über seinen Abschied von Barcelona und für Manchester gemeinsam mit seiner Familie getroffen.

Selbst äußerte sich der argentinische Superstar noch nicht zu seinen Plänen, nachdem er dem FC Barcelona mitgeteilt hatte, dass er den Verein verlassen wolle. Die Auswahl an möglichen Klubs für den Stürmerstar dürfte aber allerdings allein wegen Messis Gehaltsvorstellungen begrenzt sein.

Spekuliert wurde zuletzt über Manchester City, Paris Saint-Germain und Inter Mailand. Denkbar wäre laut "La Nación" ein 3+2-Vertrag. Demnach würde Messi drei Jahre bei Manchester City und zwei Jahre bei dem zum gleichen Eigner aus Abu Dhabi gehörenden New York City FC verbringen.

"ESPN" will zudem erfahren haben, dass Messi versuchen wird, auch PSG-Star Neymar von einem Wechsel in die Premier League zu überzeugen. Der Argentinier habe seinem Ex-Teamkollegen bereits mitgeteilt, dass er zu ManCity wechseln werde und versuche nun, ihn ebenfalls zu einer Unterschrift bei den Citizens zu ermutigen, heißt es.

Laut dem "CNN"-Journalisten Tancredi Palmeri ist auch Manchester City mittlerweile tätig geworden. Demnach reist eine Delegation der Citizens in der kommenden Woche nach Barcelona, um einen Deal auszuhandeln. Offenbar bereiten die Sky Blues ein 200-Millionen-Euro-Paket für Messi vor.

Update 26.08.2020, 19:30 Uhr

Ob Lionel Messi den FC Barcelona ablösefrei verlassen kann, ist noch unklar. Eine Klausel, die ihm diesen Schritt ermöglicht, ist am 01. Juni ausgelaufen.

Sollte Barca auf eine Ablöse für den Argentinier bestehen, wäre Manchester City laut "ESPN" bereit, 100 bis 150 Millionen Euro für Messi zu zahlen.

Ein anderes Modell sehe vor, dass zwei Spieler der Citizens in den Deal eingebunden werden: das 19-jährige Abwehr-Juwel Eric García und Linksverteidiger Angelino.

Letzterer war in der Rückrunde der abgelaufenen Saison von den Sky Blues an RB Leipzig ausgeliehen. Die Sachsen sind derweil darum bemüht, den Spanier fest an sich zu binden.

Doch sollte sich Barca auf einen Messi-Deal einlassen, bei dem Angelino Teil des Geschäfts ist, würden die Citizens wohl nicht lange überlegen - und RB Leipzig bei Angelino leer ausgehen.

Update 26.08.2020, 16:08 Uhr

Eine Verpflichtung von Lionel Messi dürfte für zahlreiche Klubs interessant sein. Auch der FC Bayern wird immer wieder als möglicher Abnehmer genannt. Doch laut "Bild"-Informationen ist der Superstar kein Thema beim deutschen Rekordmeister.

Dafür gebe es vier Gründe. Erstens stehe beim FC Bayern der Teamgeist im Vordergrund. Ein Superstar wie Messi könnte das Mannschaftsgefüge gehörig durcheinander bringen.

Zweitens wolle Trainer Hansi Flick keinen Konkurrenten für Thomas Müller im Team haben. Schließlich habe der FC Bayern schon aus diesem Grund auf eine Verpflichtung von Kai Havertz verzichtet, so das Boulevardblatt.

Außerdem seien die Transferbemühungen der Münchner in diesem Sommer beendet. Mit Leroy Sané, Alexander Nübel und Tanguy Nianzou hat der FC Bayern immerhin schon drei Neuzugänge unter Vertrag genommen - und das trotz Corona-Krise.

Letzter Punkt sei das "heilige" Gehaltsgefüge beim FC Bayern. Topverdiener an der Säbener Straße sind aktuell Manuel Neuer und Robert Lewandowski mit rund 20 Millionen Euro. Auf viel mehr Salär dürfte Messi, der bei Barca rund 26 Millionen Euro einstreicht, in München also wohl nicht hoffen.

Update 26.08.2020, 13:50 Uhr

Nach Informationen der französischen Sportzeitung "L'Equipe" ist ein erster namhafter Klub bereits aus dem Poker um Lionel Messi ausgestiegen.

Demnach soll Paris Saint-Germain aufgrund des Financial Fairplays von einer Offerte für den Argentinier absehen. Ein Deal sei "unmöglich", so das Blatt.

Hintergrund: Messi könnte zwar ablösefrei zu haben sein, würde aber ein fürstliches Gehalt beziehen - angeblich mehr als Neymar und Kylian Mbappé zusammen. Einzig ein Verkauf der Superstars könne neue Mittel schaffen - ein unwahrscheinliches Szenario.

Update 26.08.2020, 13:28 Uhr

Der FC Barcelona ist trotz des Bekanntwerdens des Wechselwunschs von Lionel Messi von einer gemeinsamen Zukunft überzeugt.

"Wir denken und haben oft gesagt, dass wir Messi als Barca-Spieler betrachten", sagte der Technische Direktor Ramon Planes am Mittwoch.

Der Klub sei nach Rückschlägen in der Vergangenheit "immer wieder stark zurückgekehrt" und habe sich neu erfunden: "Unsere Idee ist es, dies um den besten Spieler der Welt herum zu tun."

Planes betonte bei der Vorstellung des portugiesischen Neuzugangs Francisco Trincao, dass es "keinen Streit" zwischen Messi und dem Verein gebe.

"Messis Ehe mit Barca hat uns beiden viel gegeben. Wir arbeiten intern daran, um ihn zu überzeugen", ergänzte er.

Update 26.08.2020, 12:40 Uhr

Der spanische Geschäftsmann Jordi Farre will nach dem Bekanntwerden des Transferwunschs von Lionel Messi die Führung des FC Barcelona um Präsident Josep Maria Bartomeu so schnell wie möglich stürzen.

"Ich habe gerade einen schriftlichen Antrag auf ein Misstrauensvotum gegen Josep Maria Bartomeu und sein gesamtes Management-Team gestellt", schrieb Farre am Mittwochvormittag bei Twitter.

Der 44-Jährige will sich um die Nachfolge von Bartomeu bewerben, dessen Amtszeit im März 2021 turnusmäßig endet. "Sie dürfen keine Minute länger an der Spitze des Klubs stehen", die Ankündigung von Messi, den Klub verlassen zu wollen, sei "ein weiterer Beweis für die Unordnung" innerhalb von Barca, schrieb Farre.

Vor wenigen Tagen hatte er bereits behauptet, er wolle Jürgen Klopp als neuen Trainer verpflichten und habe mit diesem bereits Gespräche geführt.

Update 26.08.2020, 11:05 Uhr

Das Schreiben, in dem Lionel Messi den FC Barcelona um die Auflösung seines Arbeitsvertrags bittet, ist von argentinischen Medien geleakt worden. In dem Brief, den der Superstar an den Klub schickte, heißt es wortwörtlich:

"Mit diesem Schreiben beantrage ich, Lionel Andres Messi Cuccitini, mit DNI [geschwärzte Stelle], dass der Arbeitsvertrag, den ich derzeit bei Ihrem angesehenen Klub besitze, auf der Grundlage von Klausel Nr. 24, die es mir ermöglicht, diese Befugnis zu nutzen, gekündigt wird.

Ich bedanke mich bei Ihnen für alle Möglichkeiten des persönlichen Wachstums und beruflicher Vorbereitung, die mir während meiner Arbeit geboten wurden und die es mir ermöglichten, mein technisches und menschliches Profil zu festigen; aber wegen persönlicher Gründe [geschwärzte Stelle] musste ich diese schwierige Entscheidung treffen, von der ich hoffe, dass sie vom Management bestmöglich aufgenommen wird."

Update 26.08.2020, 10:05 Uhr

Ex-Präsident Massimo Moratti von Inter Mailand hält eine Verpflichtung von Lionel Messi für möglich.

"Das wäre das richtige Jahr, um Messi unter Vertrag zu nehmen. Messi bei Inter ist ein Traum für uns alle", sagte Moratti, der in engem Kontakt zum chinesischen Klubeigentümer Steven Zhang steht.

Messi will den FC Barcelona nach 20 Jahren verlassen. Neben Inter gilt Manchester City als heißer Kandidat.

Nach der Niederlage im Endspiel der Europa League gegen den FC Sevilla (2:3) ist die chinesische Suning Holdings Group, die seit 2016 die Mehrheit des Klubs besitzt, laut Medienberichten zu hohen Investitionen in den Inter-Kader bereit.

Am Dienstag hatte Inter mitgeteilt, dass man auch künftig mit Trainer Antonio Conte zusammenarbeiten werde.

Update 26.08.2020, 7:00 Uhr

Der neue Barça-Coach Ronald Koeman soll ein Grund sein, warum der sechsmalige Weltfußballer Lionel Messi den FC Barcelona nach 20 Jahren verlassen will.

Nach seinem Amtsantritt soll der 57 Jahre alte Niederländer im Gespräch mit dem argentinischen Superstar dessen Sonderstellung in Frage gestellt haben. "Die Privilegien im Kader sind vorbei, alles muss für die Mannschaft getan werden", soll Koeman laut einem Bericht des argentinischen Online-Portals "Diario Olé" gesagt haben: "Ich werde unflexibel sein, man muss an das Team denken." Zuvor hieß es noch, Koeman wolle um Messi ein neues Team aufbauen. Die aktuelle Mannschaft gilt als satt und überaltert.

Zudem sei auch das Verhältnis zu Präsident Josep Bartomeu gestört. Seinen Rücktritt, den einige spanische Medien bereits vermeldeten, dementierte Bartomeu gegenüber "Sport". Er habe der Zeitung versichert, dass er bleiben wolle, schriebt das Blatt.

Derweil erhielt Messi, der nach 20 Jahren die Blaugrana verlassen will, Zuspruch von ehemaligen und aktiven Spielern. Der ehemalige Barça- und Real-Star Luis Figo twitterte: "Wow!! Ein weiterer historischer Moment!!!". Auch Barça-Legende Carles Puyol schrieb auf Twitter: "Respekt und Bewunderung, Leo. Meine ganze Unterstützung, mein Freund." Messis Freund und Teamkollege Luis Suárez reagierte auf Twitter mit klatschenden Händen.

Laut "ESPN" soll es in der vergangenen Woche ein Telefonat zwischen City-Trainer Pep Guardiola und Messi gegeben haben. Beide kennen sich aus der erfolgreichen Zeit mit dem FC Barcelona. Dem Bericht zufolge halte man es in Manchester für möglich, Messi zu finanzieren. Als Teil eines Deals könnte unter anderem Stürmer Gabriel Jesus nach Barcelona wechseln, berichtet "Globo".

Update 25.08.2020, 20:47 Uhr

Es wird tatsächlich ernst! Der Abschied von Lionel Messi vom FC Barcelona nimmt immer konkretere Züge an. Nach einem Bericht der spanischen "Marca" soll die lebende Klublegende der Führung mittlerweile schriftlich mitgeteilt haben, dass er den Verein nach rund 20 Jahren verlassen will. Am Dienstagabend hat der 26-malige spanische Meister diesen Bericht inzwischen gegenüber der Nachrichtenagentur "AP" bestätigt. 

Kurios: Der Barca-Superstar soll das Ganze per Fax kommuniziert haben, heißt es in dem Medienbericht.

Messi hat in seinem Vertrag bei den Katalanen, der eigentlich noch bis 2021 läuft, eine Klausel stehen, wonach er den FC Barcelona im Sommer ablösefrei hätte verlassen können. Allerdings lief diese Klausel bereits am 1. Juni aus. 

Wie der argentinische Sende "TyC Sports" weiter berichtete, habe sich der sechsmalige Weltfußballer nach einem Gespräch mit dem neuen Barça-Coach Ronald Koeman zu diesem nicht nur für ihn einschneidenden Schritt entschieden. 

Ob es trotzdem zu dem Abgang der Blaugrana kommt, mit der der 33-Jährige unter anderem vier Champions-League-Siege feierte, wird sich in den kommenden Wochen entscheiden. Was vor wenigen Tagen noch unvorstellbar erschien, könnte schon bald Realität werden.

La Pulga selbst soll nach Aussagen des spanischen Journalisten und Barca-Insiders Alfredo Martínez ("Onda Cero") mittlerweile fest entschlossen sein, seinem Herzensklub den Rücken zuzukehren. Seine Wechselabsicht sei "endgültig". Messi wolle sogar dem Training und den obligatorischen Corona-Test fernbleiben, um den Klub zum Einlenken zu bewegen. 

Die Barca-Bosse sollen sich derweil zu einer Sondersitzung getroffen haben, um über das weitere Vorgehen zu beraten. 

Update 23.08.2020, 8:30 Uhr

Trägt Lionel Messi in der Saison 2020/21 noch das Trikot des FC Barcelona? Agustí Benedito, ehemalige Präsidentschaftskandidat der Katalanen und erklärter Gegner von Klubchef Josep Maria Bartomeu, ist überzeugt: Der Superstar wird den Verein verlassen.

"Unglücklicherweise denke ich, dass Bartomeu es endlich geschafft hat, für Messis Abschied zu sorgen. Er wäre der letzte und tragischste Fehler in seiner Ära, die für den Klub ein echter Albtraum war", sagte Benedito im Interview mit der katalanischen Zeitung "Sport".

Würde Messis Vertrag in diesem Jahr auslaufen, wäre der Argentinier ganz sicher schon weg, ist der ehemalige Präsidentschaftskandidat überzeugt. "Seit Neymar gewechselt ist, war Messi nicht mehr glücklich", erklärte der 56-Jährige. 

Eben jener Neymar soll ein Grund sein, warum das Vertrauen Messis in die Klubspitze aufgebraucht ist. Das berichtet die "Mundo Deportivo". Messi hatte sich 2019 für eine Rückkehr des Brasilianers stark gemacht, Barca aber erfüllte ihm diesen Wunsch nicht und verpflichtete stattdessen Antoine Griezmann. 

Die Entlassung von Ex-Trainer Ernesto Valverde, das lange Festhalten am mittlerweile geschassten Sportdirektor Eric Abidal sowie das kühle Verhältnis zum gefeuerten Ex-Coach Quique Setién sollen Messi laut "MD" ebenfalls sauer aufgestoßen sein.

In Italien verfolgt man diese Berichte derzeit mit dem wohl größten Interesse. Der Grund: Inter Mailand bastelt hinter den Kulissen angeblich an einem Plan, der den Argentinier von einem Wechsel überzeugen soll. Die "Gazzetta dello Sport" schreibt von einer "großen Menge Geld", die die Nerazzurri für Messi in die Hand nehmen wollen. Um welche Größenordnung es sich dabei dreht, ist allerdings offen. 

"Don Balon" glaubt zu wissen, dass der Superstar schon für vergleichsweise moderate 250 Millionen Euro zu haben wäre. Eine Summe, die sicherlich einige Vereine auf den Plan rufen würde. 

Update 22.08.2020, 08:21 Uhr

Laut Barca-Boss Josep Maria Bartomeu ist Lionel Messi auch in der schwersten sportlichen Krise seit vielen Jahren unverkäuflich. Doch das sehen offenbar nicht alle hochrangigen Mitarbeiter des Klubs so. 

Wie der US-Sender "ESPN" von namentlich nicht genannten Vorstandsmitgliedern des FC Barcelona erfahren hat, wehren sich nicht alle Entscheidungsträger innerhalb des Klubs gegen einen Verkauf des argentinischen Superstars. Sollte das Angebot stimmen, würden sie einem Transfer demnach zustimmen und die Tür für einen Abschied öffnen.

Dieses Angebot müsse allerdings so attraktiv sein, dass Barca mit dem Geld das Team komplett umbauen und gleichzeitig die enormen Gehaltskosten reduzieren könnte, heißt es.

Oberstes Ziel bleibe es trotz des internen Kurswechsels einiger hochrangiger Mitarbeiter, Messi von einem Verbleib zu überzeugen, berichtet "ESPN".

Update 21.08.2020, 16:13 Uhr

Verlässt Barca-Urgestein Lionel Messi in diesem Sommer tatsächlich die Katalanen? Laut "Mundo Deportivo" ist der offen wechselwillige Argentinier gleich von mehreren Klubs intensiver in den Fokus genommen worden.

Demnach gibt es bereits Kontakt mit Inter Mailand und Paris Saint-Germain. Manchester City, zuletzt ebenfalls als Interessent gehandelt, soll nicht darunter sein. Beste Chancen soll PSG besitzen. Grund: Neymar und das Flair der Stadt.

Update 20.08.2020, 21:45 Uhr

Lionel Messi hat seine Zukunft beim FC Barcelona laut eines Medienberichts erneut offengelassen. Wie der katalanische Radiosender "RAC 1" berichtet, soll der argentinische Superstar dem neuem Barca-Trainer Ronald Koeman bei einem Treffen am Donnerstag mitgeteilt haben, dass er sich eher einen Wechsel als einen Verbleib in Barcelona vorstellen könne.

Knapp eine Woche nach dem 2:8-Debakel gegen Bayern München im Champions-League-Viertelfinale soll Messi seinen Urlaub für das Gespräch mit dem Niederländer unterbrochen haben. Darin habe der 33-Jährige, dessen Vertrag noch bis zum kommenden Sommer läuft, seinen Unmut über die aktuelle Situation kundgetan, berichtet "RAC 1".

Update 16.08.2020, 22:22 Uhr

Die Spekulationen über einen Abschied von Lionel Messi beim FC Barcelona nehmen immer weiter Fahrt auf. Der brasilianische Sender "Esporte Interativo" berichtete unter Berufung auf eine interne Quelle bei den Katalanen, der 33-Jährige habe dem Fußballklub seinen Wunsch nach einem Wechsel mitgeteilt.

Dies will der für Barça zuständige Reporter des Senders nach dem krachenden Champions-League-Aus mit dem 2:8 gegen den FC Bayern erfahren haben. Ein Vertrauter von Messi wurde mit den Worten zitiert, er habe den Argentinier noch nie so entschlossen zu einem Transfer gesehen.

Update 11.08.2020, 13:51 Uhr

Die Spekulationen um einen Wechsel von Superstar Lionel Messi vom FC Barcelona zu Inter Mailand haben neue Nahrung erhalten.

Laut des italienischen TV-Kanals "Sport Mediaset" soll sich der 33-jährige Argentinier ein Penthouse im exklusiven Mailänder Hochhaus Torre Solaria, unweit von Inters Hauptquartier, gekauft haben.

Der Vertrag des Ausnahmespielers bei Barca läuft im Sommer 2021 aus. Die Verhandlungen über eine Verlängerung soll der sechsmalige Weltfußballer laut Radiosender "Cadena Ser" gestoppt haben.

Update 28.07.2020, 20:06 Uhr

Seit Tagen wird in Italien über einen Wechsel von Fußball-Superstar Lionel Messi vom FC Barcelona zu Inter Mailand spekuliert. Nun befeuerte ausgerechnet PPTV, der TV-Sender des chinesischen Inter-Eigentümers Suning, die Gerüchte.

Vor dem Spitzenspiel der Serie A zwischen Inter und SSC Neapel am Dienstagabend sendete der Kanal ein virtuelles Plakat, auf dem der Schatten Messis auf den Mailänder Dom projiziert war.

Unklar ist, was Suning mit dem Plakat bewirken will. Zumindest Ex-Präsident Massimo Moratti hält einen Wechsel des sechsmaligen Weltfußballers für keine Utopie: "Im Fußball können Träume wahr werden", sagte Moratti in einem Radio-Interview: "Messis Vater würde zu Fuß zur Vertragsunterzeichung kommen."

In den vergangenen Tagen hatten italienische Medien berichtet, dass sich Messis Vater eine Wohnung in Mailand gekauft habe. Jorge Messi, der die finanziellen Interessen seines Sohnes vertritt, habe die Absicht, aus wirtschaftlichen Gründen in die lombardische Metropole zu ziehen, um von Steueranreizen der italienischen Regierung für Ausländer zu profitieren.

Inter-Sportdirektor Giuseppe Marotta hatte daraufhin betont, dass ein Transfer von Messi für den Klub "nicht realisierbar" sei. Gerüchte über einen möglichen Wechsel des "Flohs" nach Mailand halten jedoch an. Messis Dauerrivale Cristiano Ronaldo spielt ebenfalls in der Serie A für Meister Juventus Turin.

Update 06.07.2020, 12:13 Uhr

Klub-Präsident Josep Maria Bartomeu vom FC Barcelona hat keine Zweifel, dass eine Weiterbeschäftigung von Superstar Lionel Messi bei den Katalanen nur eine Formsache ist.

"Wir verhandeln mit einigen Spielern, aber Messi hat uns erklärt, dass er bleiben wolle", sagte Bartomeu bei "Movistar", "wir werden ihn noch einige Zeit länger genießen dürfen." Der Argentinier werde "sein Arbeitsleben und sein fußballerisches Leben in Barcelona beenden", bekräftigte der Klub-Chef.

Am Freitag hatte der spanische Radiosender "Cadena Ser" berichtet, dass Messi die Verhandlungen über eine Vertragsverlängerung über 2021 hinaus vorerst gestoppt habe.

Update 03.07.2020, 11:48 Uhr

Lionel Messi erwägt einem Bericht des Senders "Cadena Ser" zufolge, den FC Barcelona im Sommer 2021 nach dem Ende seines aktuellen Vertrages verlassen. Der Radiosender gab dafür allerdings keine Quellen an.

Messi soll die anfangs gut verlaufenen Verhandlungen über einen neuen Kontrakt gestoppt haben. Grund sollen die jüngste Ereignisse beim sportlich schwächelnden spanischen Meister gewesen sein, die auch Messi in ein schlechtes Licht rückten.

Dabei ging es um angebliche interne Angelegenheiten, die an die Öffentlichkeit drangen, wie unter anderem die Trennung vom ehemaligen Trainer Ernesto Valverde, aber auch den Gehaltsverzicht in der Corona-Krise. -> Mehr dazu hier: Messi will Barca verlassen

Update 01.06.2020, 20:29 Uhr

Die Fans des FC Barcelona dürfen aufatmen: Weltfußballer Lionel Messi bleibt nach Medienberichten mindestens eine weitere Saison beim spanischen Meister.

Der 32 Jahre alte Argentinier hat eine Vertragsklausel, die ihm den ablösefreien Wechsel zu einem anderem Klub im Sommer ermöglicht hätte, nicht aktiviert, wie spanische Fachmedien unter Berufung auf den Verein und auf Kreise des Spielers berichteten. Die Frist zur Aktivierung der Klausel sei am Sonntag abgelaufen, hieß es.

Messi gehört schon seit 2004 dem Profiteam des FC Barcelona an und ist somit der dienstälteste Spieler des Klubs. Sein Vertrag läuft bis zum 30. Juni nächsten Jahres. Die im Vertrag festgeschriebene Ablöseklausel beträgt laut Medien 700 Millionen Euro.

Nach Medienberichten ist der sechsfache Weltfußballer mit der Einkaufs- und Verkaufspolitik der Katalanen seit Jahren unzufrieden. Das hatte bei Fans die Angst vor einem Weggang geweckt. 

Update 20.02.2020, 12:05 Uhr

Weiter Unruhe beim FC Barcelona! Lionel Messi hat im Streit mit Sportdirektor Abidal nachgelegt und seine scharfe Kritik erneuert.

"Ich kenne seine Gründe nicht. Aber ich habe geantwortet, weil ich mich angegriffen gefühlt habe. Und ich gespürt habe, dass er die Spieler angegriffen hat", erklärte Messi im Interview mit "Mundo Deportivo". 

Abidal hatte öffentlich angedeutet, dass bei der Entlassung von Enrique Valverde auch ein Einstellungsproblem der Spieler eine entscheidende Rolle spielte. Messi entgegnete daraufhin bissig, jeder solle sich im Verein "um seine Aufgaben kümmern", die sportliche Leitung müsste allein die "Verantwortung über die eigenen Entscheidungen übernehmen".

Messi störte im Nachgang vor allem, dass seine Mitspieler in den Führungswechsel hineingezogen wurden. "Darüber hinaus wurde gesagt, dass die Kabine über Dinge entscheidet. Dass die Spieler für die Entlassung der Trainer verantwortlich sind." Für Messi waren diese Aussagen "einfach verrückt", daher entschied er sich, "so deutlich" zu werden.

Dem Barcelona-Star hätten die Äußerungen von Abidal zum einen wehgetan, "weil er die Spieler angegriffen hat". Zum anderen, "weil immer wieder behauptet wird, dass ich Entscheidungen treffe. Das ist einfach nicht wahr". 

Update 05.02.2020, 09:33 Uhr

Mit ungewohnt scharfen Worten hat sich Superstar Lionel Messi vom FC Barcelonas gegen Kritik von Sportdirektor Eric Abidal zur Wehr gesetzt. Abidal hatte zuvor angedeutet, dass bei der Trennung von Fußball-Trainer Ernesto Valverde im Januar auch ein Einstellungsproblem der Spieler eine Rolle gespielt habe.

"Ich mache so etwas, ehrlich gesagt, nicht gerne. Aber ich denke, dass sich jeder um seine Aufgaben kümmern sollte. Die Spieler um das, was auf dem Platz passiert - und wir sind die Ersten, die sich eingestehen, wenn wir nicht gut spielen", schrieb der 32-Jährige in seiner Instagram-Story. Auf der anderen Seite müsse sich die sportliche Führung ebenso ihrer Verantwortung bewusst sein und "vor allem Verantwortung für die eigenen Entscheidungen übernehmen".

Messi, der mit dem früheren Abwehrspieler Abidal von 2007 bis 2013 zusammen bei den Katalanen spielte, wurde noch deutlicher: "Wenn man über Spieler redet, sollte man auch die Namen nennen. Macht man das nicht, beschmutzt man den Namen eines jeden und streut Gerüchte, die nicht der Wahrheit entsprechen."

Update 17.11.2019, 10:32 Uhr

Der FC Barcelona will den Vertrag mit Weltfußballer Lionel Messi so schnell wie möglich verlängern.

"Wir reden mit den Beratern von Messi", sagte Barca-Sportdirektor Eric Abidal der Tageszeitung "Sport" aus Barcelona, "wir wollen seine Personalie sehr schnell zum Abschluss bringen. Er ist ein Schlüsselspieler."

Der Vertrag des 32-jährigen Argentiniers bei den Katalanen läuft noch bis 30. Juni 2021. Allerdings besitzt Messi mit Vollendung des 32. Lebensjahres eine Klausel in seinem Vertrag, dass er den Klub jeweils im Sommer ablösefrei verlassen kann - also erstmalig zum 1. Juli 2020. Auch andere Barca-Ikonen wie Xavi, Andres Iniesta oder Carles Puyol hatten ähnliche Klauseln in ihren Verträgen mit Barcelona.

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