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Critérium du Dauphiné
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Critérium du Dauphiné
Radsport Straßenrennen
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Nach Stürzen: Radprofis protestieren bei der Dauphiné

Radprofis setzen ein Zeichen
Radprofis setzen ein Zeichen
Foto: © AFP/SID/ANNE-CHRISTINE POUJOULAT
16. August 2020, 13:54

Nach den schweren Stürzen beim Critérium du Dauphiné haben die Radprofis am Sonntag gegen die gefährliche Streckenführung bei der Tour-Generalprobe protestiert. Die teilnehmenden Fahrer setzten durch, dass die ersten abschüssigen zehn Kilometer nach dem Start im französischen Megeve neutralisiert und nicht im Renntempo absolviert werden. Angesichts der Vorfälle vom Vortag sei alles andere zu riskant gewesen.

"Die Fahrer wollen ein deutliches Signal des Protests an die Veranstalter und den Weltverband UCI senden, um auf die schweren Stürze und Unfälle in den jüngsten Rennen zu reagieren, und zu größerer Aufmerksamkeit für ihre Sicherheit aufrufen", teilte die Fahrervereinigung CPA mit. Zudem forderte die CPA einen Runden Tisch mit allen Beteiligten, um konkrete Maßnahmen zur Verbesserung der Sicherheit zu erörtern.

Am Samstag waren auf der vierten Dauphine-Etappe mehrere Fahrer auf einer grenzwertigen Abfahrt gestürzt und verletzt ausgeschieden, darunter der deutsche Topprofi Emanuel Buchmann. Bei der Lombardei-Rundfahrt war am Samstag zudem der Belgier Remco Evenepoel, Teamkollege des am 5. August bei der Polen-Rundfahrt schwer verunglückten Niederländers Fabio Jakobsen, von einer Brücke gestürzt.            

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