Fußball-Bundesligist Borussia Dortmund musste sich dem FC Bayern München mit 0:1 geschlagen geben und damit wohl auch die Hoffnungen auf die Meisterschaft begraben. In einem merkwürdigen Interview nach der Pleite deutete BVB-Trainer Lucien Favre nun sogar seinen Abschied an.
Auf die Frage, ob er Sorge vor der Diskussion habe, dass er es nicht schaffe, den BVB zum Titel zu führen, antwortete der Schweizer Fußball-Coach beim TV-Sender "Sky": "Das sagt man hier seit Monaten. Ich lese nicht die Zeitung, aber ich weiß, wie es geht. Ich werde darüber sprechen in ein paar Wochen. Ich bleibe ruhig, vertraue mir."
TV-Experte Lothar Matthäus brachte prompt Ex-FC-Bayern-Trainer Nico Kovac als Favre-Nachfolger in Dortmund ins Spiel. "Ich habe sofort gedacht: Favre geht, Kovac kommt", so der 59-Jährige.
Kontakt zu Kovac? Nagelsmann als Wunschtrainer?
Laut "Bild" hat der BVB sogar schon vor Monaten Kontakt zu Kovac aufgenommen. Der Kroate würde perfekt zur Malocher-Mentalität des Revierklubs passen, heißt es in dem Bericht.
Wunschlösung sei Kovac allerdings nicht. Vielmehr sehen die BVB-Bosse laut dem Bericht Julian Nagelsmann als den perfekten Trainer für die Dortmunder. Eine Verpflichtung des Coaches von RB.Leipzig scheint allerdings unwahrscheinlich. Nagelsmann ist noch bis 2023 an die Sachsen gebunden.
Favre ist seit 2018 Trainer von Borussia Dortmund. Einen Titel mit dem Revierklub konnte der 62-Jährige noch nicht gewinnen. In der Vergangenheit gab es immer wieder Kritik an dem Schweizer Übungsleiter. Seit Vertrag beim BVB läuft noch bis 2021.



























