Im Sommer 2019 überwies der FC Bayern München satte 80 Millionen Euro an Atlético Madrid, sicherte sich so die Dienste von Lucas Hernández und pulverisierte den Ablöserekord der deutschen Fußball-Bundesliga. Kein Jahr später kann man nicht von einer Erfolgsgeschichte sprechen.
Hernández, der bereits angeschlagen zum FC Bayern wechselte, verletzte sich in seiner ersten Saison in München gleich mehrfach und konnte so nie die Erwartungen erfüllen, die sein millionenschwerer Transfer an der Isar geschürt hatte. Inzwischen soll der 24-jährige Innenverteidiger seinen Schritt sogar bereits bereuen. Das berichtet "Don Balon".
Wäre ein Wechsel zu Real Madrid besser als der Schritt zum FC Bayern gewesen?
Demnach hat der Franzose eingesehen, dass ein Verbleib in der spanischen Liga besser für ihn gewesen wäre. Hernández soll seine Unzufriedenheit sogar bereits Real Madrid, das im vergangenen Sommer ebenfalls großes Interesse am amtierenden Weltmeister gezeigt haben soll, kommuniziert haben. Während "Don Balon" noch berichtet, dass die Königlichen den Verteidiger nicht länger verpflichten wollen, schlägt ein Medienbericht aus Frankreich in eine ganz andere Kerbe.
"Le10Sport" will erfahren haben, dass Real durchaus über einen Vorstoß in der Causa Hernández nachdenkt. In Madrid könnte durch den Abgang von Marcelo ein Platz auf der linken Defensivseite vakant werden. Vor allem Coach Zinédine Zidane soll diese Lücke mit Hernández füllen wollen.
Dem FC Bayern dürfte allerdings wenig daran liegen, Hernández ziehen zu lassen - zumal nicht für weniger als die investierten 80 Millionen Euro.
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In München wird man Hernández zudem wohl noch lange nicht abgeschrieben haben. Bei Atlético und nicht zuletzt der französischen Nationalelf hat der Linksfuß sein Können in der Vergangenheit zu Genüge eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Auch in München dürfte man noch Freude am Defensivspieler haben - vorausgesetzt die Gesundheit spielt mit.
Bislang bestritt Hernández lediglich 14 Pflichtspiele für den FC Bayern München, eine Torbeteiligung verzeichnet er noch nicht. Sein Vertrag in der bayerischen Landeshauptstadt endet im Sommer 2024.






























