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Vergrößert Dortmund im Sommer die Belgien-Fraktion?

Vom Postboten zum BVB-Flirt: Thomas Meunier im Portrait

Thomas Meunier könnte im Sommer zum BVB wechseln
Thomas Meunier könnte im Sommer zum BVB wechseln
Foto: © sport.de/imago images
17. März 2020, 07:31
sport.de
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Das Interesse des BVB an Thomas Meunier von Paris Saint Germain ist längst verbrieft. Zuletzt kamen Spekulationen auf, dass der Wechsel hinter den Kulissen bereits festgezurrt wurde. Grund genug, das Dortmunder Transferziel einmal genauer unter die Lupe zu nehmen. sport.de beantwortet die wichtigsten Fragen zum belgischen Nationalspieler.

  • Wer ist Thomas Meunier?

Thomas Meunier wurde am 12. September 1991 im belgischen Sainte-Ode, rund fünfzig Kilometer von der deutschen Grenze entfernt, geboren. Schon früh fußballbegeistert war sein steiler Karriereweg dennoch in keinster Weise vorauszusehen. Denn als 15-Jähriger wurde er in der Jugend bei Standard Lüttich aussortiert.

"Ich sagte meinen Eltern, dass ich aufhören werde. Mein Traum war gestorben", blickte Meunier auf den schweren Schlag zurück. Es war seine Mutter, die ihren unglücklichen Sohn zu einem Probetraining bei Royal Excelsior Virton anmeldete.

Beim damaligen Drittligisten schaffte Meunier später auch den Sprung in den Halbprofi-Bereich, verdiente rund 400 Euro im Monat und jobbte nebenher als Postbote und in einer Automobilfabrik.

In den Niederungen des belgischen Fußballs machte der 1,90 Meter große Schlacks dennoch auf sich aufmerksam - und zwar als Stürmer! Fernschusstore in den Winkel und Solo-Läufe mit anschließendem Rabona-Abschluss unter die Latte zählten zum Repertoire des aufstrebenden Youngsters.

2011 wechselte Meunier in die erste belgische Liga zum FC Brügge, 2016 folgte der nächste große Schritt zu Paris Saint-Germain. Im Übrigen wurde Meunier erst 2013 zum Rechtsverteidiger umgeschult. Im selben Jahr erhielt er seine erste Einladung zur belgischen Nationalmannschaft. Mittlerweile lief Meunier 40 Mal für sein Heimatland auf.

  • Was zeichnet Thomas Meunier aus?

Meunier 2012 in einem Testspiel gegen den BVB (rechts: Halstenberg)
Meunier 2012 in einem Testspiel gegen den BVB (rechts: Halstenberg)

Seinen Offensivdrang hat der ehemalige Angreifer keineswegs abgelegt. In seinen mittlerweile viereinhalb Jahren bei PSG war er in 128 Pflichtspielen an 34 Treffern (13 Tore, 21 Assists) direkt beteiligt - ein sehr guter Wert für einen Verteidiger.

Sein bulliger Laufstil erinnert etwas an Niklas Süle. Wie der Verteidiger des FC Bayern ist auch Meunier dennoch sehr flink. Taktisch beweist Meunier immer wieder ein gutes Auge für den Mitspieler und den freien Raum.

Paris' Trainer Thomas Tuchel schätzt außerdem besonders die Zuverlässigkeit seines Schützlings: "Thomas ist sehr wichtig, er ist ein Schlüsselspieler für uns. Man kann sich auf ihn verlassen." Unterdurchschnittliche Leistungen zeigt der Rechtsverteidiger nur äußerst selten.

Dennoch ist Meunier in Paris kein unumstrittener Stammspieler. In dieser Saison stand er von 27 möglichen Spielen nur 14 Mal in der Startelf. Das hängt nicht zuletzt damit zusammen, dass der Belgier vermehrt mit kleinen und größeren Verletzungen zu kämpfen hat.

  • Welche Rolle könnte Meunier beim BVB spielen?

Im Moment scheint es so, als entwickle sich die rechte BVB-Seite zur großen Planstelle im Sommer. Die mögliche Vertragsverlängerung von Routinier Lukasz Piszczek befindet sich weiterhin in der Schwebe, Real-Leihgabe Achraf Hakimi kehrt wohl nach Madrid zurück.

Hakimis aktuelle Position kennt Meunier bestens aus der belgischen Nationalmannschaft. Bei den "Roten Teufeln" führt auf der rechten Außenbahn seit Jahren kein Weg am 28-Jährigen vorbei.

Witsel und Meunier bald gemeinsam beim BVB?
Witsel und Meunier bald gemeinsam beim BVB?

In dieser Rolle dürfte Meunier auch für den BVB am wertvollsten sein. Die Fußstapfen, die Hakimi im Sommer hinterließe, wären nicht gerade klein. Dass Meunier sie ausfüllen kann, ist ihm dennoch allemal zuzutrauen.

Zumal er mit Axel Witsel und Thorgan Hazard beim BVB auf zwei belgische Landsmänner treffen würde - im besten Fall inklusive kurzer Akklimatisationszeit und stimmiger Teamchemie.

  • Gibt es Risiken bei einer Verpflichtung Meuniers?

Meuniers Arbeitspapier in der französischen Hauptstadt läuft im Sommer aus. Tuchel bezeichnete die Verhandlungen über eine Verlängerung zuletzt als "kompliziert".

Glaubt man dem Ex-PSG-Profi Jérôme Rothen, ist der Transfer sogar schon fix. "Es ist nicht nur fast offiziell. Er hat schon in Dortmund unterschrieben. Diese Information kann ich mit großer Sicherheit geben", gab der TV-Experte gegenüber "RMC" bekannt. Die Risiken einer ablösefreien Verpflichtung des Belgiers tendieren gegen null.

Offen bleibt einerseits, ob sich Meunier unmittelbar in der Bundesliga zurechtfindet. Andererseits droht Gefahr, wenn Dortmunds größter Konkurrent FC Bayern noch zur Transfer-Grätsche ansetzt. Die Münchner werden ebenfalls seit geraumer Zeit mit dem Belgier in Verbindung gebracht.

Tom Kühner

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