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Hertha lässt Chaos hinter sich - Klinsmann-Transfer sticht

Cunha rettete Hertha BSC mit seinem Tor in Paderborn
Cunha rettete Hertha BSC mit seinem Tor in Paderborn
Foto: © Christof Koepsel, getty
16. Februar 2020, 11:33

Hertha BSC ist nach der regelrechten Flucht von Trainer Jürgen Klinsmann ein Befreiungsschlag im Abstiegskampf gelungen. Nach der Chaos-Woche hoffen die Berliner nun auf etwas Ruhe.

Jürgen Klinsmann war auch in Paderborn noch allgegenwärtig, doch nach dem Happy End einer chaotischen Woche überwog bei Hertha BSC ganz klar die Erleichterung. "Das tut extrem gut", sagte Manager Michael Preetz nach dem erlösenden 2:1 (1:0) bei Bundesliga-Schlusslicht SC Paderborn: "Es war nicht leicht, den Fokus auf das Spiel zu lenken."

Der unrühmliche und völlig unerwartete Rücktritt von Trainer Klinsmann nach nur 76 Tagen hatte bei den Berlinern alles auf den Kopf gestellt. "Natürlich ist es nicht normal, wenn man zur Besprechung geht und dann sagt er auf einmal: 'Dankeschön, das war's'", erklärte Kapitän Niklas Stark: "Deswegen kann man da auch nicht ganz normal weitermachen." Die Mannschaft habe die Ausnahmesituation allerdings "ganz gut" verarbeitet. "Wir haben einen guten Spirit bewiesen", sagte der 24-Jährige.

Für Dedryck Boyata, der zur Führung (10.) getroffen hatte, zählte indes nur das Ergebnis: "Heute ging es nicht um die Performance", sagte der Innenverteidiger, "sondern um die drei Punkte." Winter-Zugang Matheus Cunha, der bei seinem Debüt nach dem zwischenzeitlichen Ausgleich durch Dennis Srbeny (51.) zum Sieg traf (67.), blickte zuversichtlich in die Zukunft. "Schritt für Schritt werden wir aus dieser Situation herauskommen. So ist das Leben, so ist der Fußball", sagte der 20-jährige Brasilianer.

Preetz schwärmt von Ex-Bayern-Coach Preetz

Große Erleichterung herrschte nach dem Befreiungsschlag im Abstiegskampf auch bei Interimstrainer Alexander Nouri. "Ein riesengroßes Kompliment an meine Mannschaft, wie sie den Fight nach den Unruhen angenommen hat", sagte der 40-Jährige, der seine Sieglos-Serie von 21 Partien als Chefcoach (mit Bremen und Ingolstadt) beendete.

Die Chancen auf eine langfristige Beschäftigung beim selbst ernannten Big City Club stehen für den bisherigen Klinsmann-Assistenten Nouri allerdings nicht gut. Ein heißer Kandidat auf die Nachfolge ist der in Berlin geborene Ex-Hertha-Profi Niko Kovac.

Der im November bei Bayern München entlassene Kroate habe "in den letzten dreieinhalb Jahren in der Bundesliga einen tollen Job gemacht", schwärmte Preetz bei "Sky". Allerdings werde Kovac "im Sommer viele Angebote, national wie international, auf den Tisch bekommen", so Preetz.

"Wir freuen uns auf einen entspannten Sonntag"

Mit der Trainerfrage will sich der Manager aber angeblich ohnehin noch nicht konkret beschäftigen. "Je eher wir uns aus der Abstiegszone verabschieden", sagte Preetz, "desto eher kann ich für die Zukunft planen."

Der Abstand zur Gefahrenzone beträgt nach dem Arbeitssieg von Paderborn neun Punkte. In den nächsten Wochen warten auf die Nouri-Elf weitere richtungsweisende Spiele gegen direkte Konkurrenten, das Erfolgserlebnis in Ostwestfalen nahm zumindest etwas Druck von den Blau-Weißen.

Und Klinsmann? Der telefonierte vor dem Spiel in Paderborn noch einmal mit seinem früheren Co-Trainer Nouri: "Es war ein Anliegen von ihm, uns viel Glück für das Spiel zu wünschen", sagte Nouri.

Nach einer "turbulenten Woche" sehnen die Berliner nun endlich etwas Ruhe herbei. "Wir freuen uns auf einen entspannten Sonntag und eine normale Bundesliga-Vorbereitung", sagte Preetz.

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