Eklat im Geheimtraining des FC Bayern München am Mittwochmittag: Jérôme Boateng ist offenbar gegen Mitspieler Leon Goretzka handgreiflich geworden.
Nach einem "Bild"-Bericht ging der Weltmeister von 2014 am Rande eines Kleinfeld-Spiels in der nicht-öffentlichen Einheit nach einem harten Zweikampf auf Goretzka los, holte mit dem rechten Arm aus und traf den Nationalspieler mit der flachen Hand heftig im Gesicht. Goretzka sei nach der Attacke beinahe nach hinten umgefallen, heißt es weiter.
Torjäger Robert Lewandowski habe die Streithähne daraufhin als "Ersthelfer" voneinander getrennt, Trainer Hansi Flick im Anschluss beruhigend auf Boateng eingewirkt.
Der Innenverteidiger, der den Rekordmeister angeblich lieber heute als morgen verlassen will, wird mit den Worten zitiert: "Der Ball war weg und der geht voll mit offener Sohle hin! Was soll der Scheiß?" Thomas Müller habe seinen langjährigen DFB-Kollegen daraufhin zurechtgewiesen ("Immer die selbe Scheiße mit Dir").
Keine Strafe seitens des FC Bayern?
Angeblicher Hintergrund des Vorfalls: Goretzka hatte sich im Kleinfeld-Spiel zuvor über eine strittige Elfmeter-Szene beschwert, so "Bild", und sich im Zuge dessen mit Müller und auch Boateng angelegt. Wenige Minuten später brannten dem 31-Jährigen dann die Sicherungen durch.
Nach dem Training war aber offenbar schnell Ruhe eingekehrt. So postete Goretzka wenige Stunden später ein Foto mit Boateng auf Instagram, auf dem beide lachen und sich in den Armen liegen. Den Post ergänzte der Nationalspieler mit den Hashtags "#FußballistEmotion" und "#AlleMalEntspannen".
Der FC Bayern wollte sich auf Anfrage nicht zu dem Vorfall äußern. "Bild" zufolge droht Boateng und Goretzka keine Strafe.
Die Münchner hatten bei seinen Trainingsspielen am Mittwoch erstmals junge Schiedsrichter-Talente aus dem eigenen Klub eingesetzt. In der vergangenen Woche hatte es nach einer Kleinfeld-Einheit aufgrund umstrittener Entscheidungen längere Diskussionen mit dem Trainer-Team gegeben. Das wollten Flick und Co. diesmal vermeiden.
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