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"Knallharte Analyse": Walter beim VfB vor dem Aus

Tim Walters Tage als Trainer des VfB Stuttgart sind gezählt
Tim Walters Tage als Trainer des VfB Stuttgart sind gezählt
Foto: © Matthias Hangst, getty
22. Dezember 2019, 12:18

Der VfB Stuttgart arbeitet in einer "knallharten Analyse" die enttäuschende Lage auf - Trainer Tim Walter steht vor dem Aus.

Für Sven Mislintat war der Weihnachtsfrieden dahin - und das verhieß ungemütliche Festtage für Tim Walter. "Es wird eine knallharte Analyse geben, es kommt alles auf den Tisch", sagte der Sportdirektor von Fußball-Zweitligist VfB Stuttgart nach dem 2:2 (0:1) bei Hannover 96 über die bevorstehende Aussprache mit dem Trainer.

Und die Anzeichen verdichteten sich, dass an deren Ende Walters Entlassung nach nur einem halben Jahr bei den Schwaben stehen wird.

"Der Ausgang ist komplett offen", sagte Mislintat zwar, doch die Namen möglicher Walter-Erben wie Markus Anfang (ehemals 1. FC Köln) oder Sandro Schwarz (zuletzt FSV Mainz 05) werden längst öffentlich diskutiert. Mislintats Sätze klangen wie ein Misstrauensvotum gegen den Coach.

"Wir haben fünf Niederlagen auf dem Konto und sind in Hannover knapp an der sechsten vorbeigeschrammt. Jedes dritte Spiel zu verlieren, ist nicht die Bilanz eines Aufsteigers", sagte er. Der Aufstieg aber soll, ja muss es sein für den VfB, der noch am achten Spieltag auf Platz eins thronte.

Walters Freudentänzchen kommt zu früh

Die Bilanz seither: Nur elf Punkte in zehn Spielen. Stuttgart ist auf Relegationsplatz 3 abgerutscht, drei Punkte hinter Herbstmeister Arminia Bielefeld. Dabei unterhält der Zweiliga-Krösus (Etat: 40 Millionen Euro) eine teuren Kader, der das Unterhaus dominieren müsste. Zwar lässt Walter modernen Fußball spielen, seine Idee mit oft weit aufgerückten Innenverteidigern sorgt für Dominanz - aber auch großer Anfälligkeit.

"Meine Situation hemmt die Jungs", meinte Walter in Hannover. Dort habe die Mannschaft wegen der Trainerdiskussion "Blei in den Beinen" gehabt. In der ersten Hälfte spielte nur 96, Marvin Ducksch (13.) traf zur Führung.

Nicolas González (46.) mit dem schnellsten Jokertor seit Beginn der Datenaufzeichnung in der 2. Liga nach nur zwölf Sekunden und Silas Wamangituka (62.) drehten das Spiel. Walter führte ein lässiges Freudentänzchen auf, doch Edgar Prib (74.) entriss dem VfB den ersten Liga-Auswärtssieg seit September.

Walter verweist auf "Harmonie" im Team

"Wir schauen uns die Tabelle an, die Entwicklung und den Kader. Wir werden mehr als ein Gespräch führen", sagte Mislintat. Walter verwies wie im Vorfeld ("Ich liebe meine Mannschaft") auf das angeblich gute Verhältnis zu seinen Spielern. "Die Harmonie passt, wir sind ein verschworener Haufen. Die Jungs haben alles investiert. Wenn sie gegen mich spielen würden, würden sie das nicht tun."

Dass er beim Rückrundenstart am 29. Januar gegen den 1. FC Heidenheim noch auf der Bank sitzen wird, ist dennoch fraglich.

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