Lange galt Ousmane Dembélé vom FC Barcelona als alternative Verstärkung für den FC Bayern München, sollte sich der Deal mit Wunschkandidat Leroy Sané nicht realisieren lassen. Zuletzt galt das Interesse am Ex-BVB-Profi allerdings als abgeklungen. Nun gibt es angeblich eine neue Wendung.
Wie das Portal "Don Balon" berichtet, beschäftigen sich die Münchner nach wie vor mit Dembélé. Demnach steht der französische Weltmeister noch immer auf der Transferliste des Double-Siegers und bleibt Plan B für Sané.
Dem Bericht zufolge sind die Bayern bereit, bis zu 100 Millionen Euro für Dembélé zu zahlen. Auch Barca stehe einem Verkauf des Angreifers grundsätzlich nicht abgeneigt gegenüber. Doch um den 22-Jährigen ziehen zu lassen, fordern die Katalanen dem Vernehmen nach mindestens die Summe, die sie 2017 an Borussia Dortmund überwiesen haben: 125 Millionen Euro.
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Wunschspieler der Münchner bleibt aber weiterhin Leroy Sané. Auch wenn seine Ablösesumme bei sage und schreibe 146 Millionen Euro liegen soll. Noch ist ein Transfer des ManCity-Stars aber nicht in trockenen Tüchern.
Zuletzt hatte der "kicker" berichtet, dass Dembélé in den Transferplanungen des FC Bayern keine Rolle mehr spielt, laut "Bild" herrschte sogar absolute Funkstille. Zuvor hieß es zudem, auch der Franzose wolle nicht zurück in die Bundesliga wechseln. Womöglich kommt es nun zu einer Rolle rückwärts?
FC Bayern uneins? Hoeneß wohl kein Fan von Dembélé-Transfer
Ohnehin soll die Personalie Ousmane Dembélé bei den Verantwortlichen der Münchner geteilte Meinungen hervorgerufen haben. Nach Informationen der "Sport Bild" galt in erster Linie der Vorstandsvorsitzende Karl-Heinz Rummenigge als Befürworter eines Transfers.
Vereinspräsident Uli Hoeneß hingegen soll dem Sportblatt zufolge von Anfang an skeptisch gewesen sein. Vor allem das problematische Verhalten des Weltmeisters außerhalb des Platzes habe Hoeneß missfallen.
Schon in seiner Zeit bei Bundesliga-Konkurrent Borussia Dortmund fiel Dembélé mehrfach mit Fehltritten auf. Vor allem sein viel kritisierter Streik-Abgang vom BVB ist beim Bayern-Präsidenten offenbar noch gut in Erinnerung.


























