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Ist ein Premier-League-Ersatzspieler gut genug für S04?

Schalke-Neuzugang Kenny: Ein Deal, viele Fragezeichen

Kann sich Jonjoe Kenny beim FC Schalke 04 durchsetzen?
Kann sich Jonjoe Kenny beim FC Schalke 04 durchsetzen?
Foto: © unknown
05. Juli 2019, 07:06
sport.de
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"Oh mein Gott, sie haben Kenny verpflichtet", bestätigte der FC Schalke 04 Mitte Juni den Transfer des 22-jährigen Engländers Jonjoe Kenny vom FC Everton. Die Anspielung auf die Comic-Kultserie South Park dürfte einigen Fans durchaus Fragezeichen ins Gesicht gezaubert haben - das trifft auf den ersten Blick auch auf die vermeintlichen Rahmendetails des Deals zu.

Kenny wechselt für eine Saison auf Leihbasis zu den Knappen, wo er die "Planstelle des Rechtsverteidigers" (O-Ton S04-Sportvorstand Jochen Schneider) besetzt. Kennys Vertrag beim FC Everton endet allerdings erst im Sommer 2022, eine Kaufoption existiert laut "kicker" nicht. Vor allem letzterer Umstand macht auf den ersten Blick wenig Sinn.

Was verspricht sich S04 von diesem Deal? Dürften sich nicht wenige Anhänger gefragt haben. Selbst wenn der U17-Europameister von 2014 voll einschlagen und den Knappen zu einer guten Saison verhelfen sollte, reibt sich am Ende Everton die Hände.

Auch wenn die Toffees nach der Leihe keine Verwendung für Kenny haben sollten, dürfte eine gute Saison im deutschen Oberhaus den Marktwert des Youngsters kräftig in die Höhe schrauben. Wird in diesem Fall der Poker um Kenny eröffnet, kann selbstredend auch Schalke den königsblauen Hut in den Ring werfen.

Dass die Knappen sich gegen die finanzstarke Konkurrenz von der Insel, die im Werben um heimische Akteure immer mitmischt, durchsetzen, ist aber eher nicht zu erwarten. Zumal sich Kennys Ansage, er wolle als "besserer Spieler" nach Liverpool zurückkehren, durchaus als Fingerzeig lesen lässt.

Sollte Kenny die Erwartungen hingegen nicht erfüllen, birgt der Deal allerdings auch kein Risiko, geholfen wäre den Schalkern dann natürlich auch nicht.

Ist ein Premier-League-Ersatzspieler gut genug für den FC Schalke 04?

Für Verwunderung sorgt auch, dass ausgerechnet ein Spieler, der beim Achten der englischen Premier League meist die zweite Geige spielte - 2018/19 stehen gerade einmal zwölf Einsätze zu Buche - das fehlende Puzzlestück für die Schalker Defensive sein soll.

Bei der kürzlich beendeten U21-EM in Italien offenbarte Kenny zumindest Licht und Schatten. Mit einer als ungestüm noch nett bezeichneten Abwehraktion verursachte der gebürtige Liverpooler einen Elfmeter gegen Rumänien, gegen Kroatien versetzte der Rechtsfuß heimische Fans und Medien allerdings mit einem Traumtor aus 30 Metern in Ekstase. Das enttäuschende Vorrundenaus der Young Lions konnte der Geniestreich allerdings nicht abwenden. 

Erweist sich Schalkes Distanz zu Kenny sogar als Vorteil?

Für Kenny spricht hingegen, dass auf Schalke mit David Wagner ein neuer Coach angeheuert hat, dessen Expertise im englischen Fußball unbestritten ist und der die Fähigkeiten seines neuen Schützlings wohl sehr genau einzuordnen weiß. Kenny betonte, dass Wagners Erfolge mit Hudersfield Town durchaus Anteil an seiner Entscheidung pro Schalke hatten. "Die Art und Weise, wie er Fußball spielen lassen möchte, mag ich sehr", erklärte Kenny gegenüber "Schalke.TV" und ergänzte im Gespräch mit "bundesliga.com": "Ich bin überzeugt, dass er mich zu einem besseren Spieler machen wird. 

Zudem liegt auf der Hand, welche Vorteile der Transfer für die Knappen hat: Die Leihe belastet die derzeit klamme Vereinskasse kaum, Kenny war schnell und einfach verfügbar und ermöglicht es Wagner, Schalkes Defensive mit der von Ex-Coach Domenico Tedesco eher gemiedenen Viererkette ins Rennen zu schicken.

Sogar dass S04 nicht unbedingt eng an die Zukunft des Talents gebunden ist, könnte sich am Ende als Vorteil erweisen. Sollte sich den Königsblauen bis zum Transferschluss am 2. September doch noch die Chance auf eine vermeintlich sicherere Variante für hinten rechts eröffnen, spricht nichts gegen eine weitere Verpflichtung.

Marc Affeldt

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