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VfB bestätigt Klement-Transfer - Gomez bleibt vorerst

Philipp Klement wechselt vom SC Paderborn zum VfB Stuttgart
Philipp Klement wechselt vom SC Paderborn zum VfB Stuttgart
Foto: © Getty Images
29. Mai 2019, 15:11

Bundesliga-Absteiger VfB Stuttgart will die Mission Wiederaufstieg zunächst mit Stürmerstar Mario Gomez angehen. Zudem haben die Schwaben in Spielmacher Philipp Klement vom SC Paderborn den dritten Neuzugang für die kommende Spielzeit verpflichtet.

"Mario hat ja einen Vertrag, er wird am 19. Juni hier auftauchen", sagte Sportvorstand Thomas Hitzlsperger am Mittwoch. Dasselbe gelte für Mittelfeldmann Daniel Didavi.

Grundsätzlich gab Hitzlsperger allerdings als Richtung vor: "Wir wollen aufsteigen und junge Spieler entwickeln." Deshalb soll in den nächsten Tagen genau geprüft werden, auf welche Profis aus dem Abstiegskader "wir bauen können".

In der kommenden Woche will Hitzlsperger mit Kapitän Christian Gentner, Andreas Beck und Dennis Aogo sprechen, deren Verträge auslaufen.

Als Neuzugänge standen bislang die Mittelfeldspieler Mateo Klimowicz (18) vom argentinischen Zweitligisten Instituto AC Cordoba und Atakan Karazor (22/Holstein Kiel) fest.

VfB Stuttgart zahlt drei Millionen Euro für Philipp Klement

Dritter Neuer ist Philipp Klement von Bundesliga-Aufsteiger SC Paderborn. Der 26-Jährige absolvierte am Mittwoch seinen Medizincheck in Stuttgart und unterschrieb anschließend einen Vertrag bis 30. Juni 2023 beim VfB.

"Wir brauchen Spieler wie Philipp Klement, die uns in der zweiten Liga besser machen und auch ganz klar das Potenzial für die Bundesliga mitbringen. Noch wichtiger ist aber die Bereitschaft, sich frühzeitig für den VfB zu entscheiden. Das hat Philipp getan. Wir sind sehr froh, dass wir ihn von einem Wechsel zum VfB überzeugen konnten", erklärte Hitzlsperger den Deal. Für Klement mussten die Stuttgarter dem Vernehmen nach eine Ablösesumme in Höhe von drei Millionen Euro berappen.

"Ich habe in den vergangenen Wochen mit Thomas Hitzlsperger und Sven Mislintat (VfB-Sportdirektor, Anm. d. Red.) viele gute Gespräche geführt. Dabei ist mir sehr schnell klar geworden, dass ich unabhängig von der Ligazugehörigkeit unbedingt zum VfB wechseln möchte, weil ich von der langfristigen Perspektive des Vereins und der Spielidee des Trainers überzeugt bin. Und nach dem Abstieg kann ich nur sagen: Jetzt erst recht, ich freue mich auf den Start der Vorbereitung und auf die neue Saison", sagte Klement.

Kabak und Kempf können den VfB Stuttgart verlassen

Abgeben wird der VfB laut Hitzlsperger nach Benjamin Pavard (Bayern München) und Steven Zuber (TSG Hoffenheim/Leihende) auch Hans Nunoo Sarpei (SpVgg Greuther Fürth) und Anto Grgic (FC Sion/Schweiz), die bei ihren Leih-Klubs bleiben. Ersatzkeeper Alexander Meyer steht vor einem Wechsel zu Jahn Regensburg.

Abwehrtalent Ozan Kabak und wohl auch Verteidiger Marc Oliver Kempf haben Ausstiegsklauseln in ihren Verträgen. "Er hat gute Leistungen gebracht und ist für sein Alter wahnsinnig stabil. Wir müssen damit rechnen, dass Vereine anklopfen", sagte Hitzlsperger über Kabak. Der Kontrakt von Alexander Esswein gilt nur für die Bundesliga.

 

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