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Stuttgarts neuer Trainer möchte "Fleiß vorleben"

Nico Willig vor VfB-Debüt: "Ich will den Relegationspokal"

Nico Willig soll beim VfB Stuttgart in den letzten vier Ligaspielen das Schlimmste verhindern
Nico Willig soll beim VfB Stuttgart in den letzten vier Ligaspielen das Schlimmste verhindern
Foto: © getty, Alexander Scheuber
26. April 2019, 12:25

Trainer-Neuling Nico Willig soll den VfB Stuttgart aus der Krise führen und vor dem Abstieg retten. Die Herausforderung ist riesig.

Die Teilnahme am Europapokal sollte es bitte schon sein - doch längst sind die hochtrabenden Ziele des abgestürzten VfB Stuttgart ganz klein geworden. "Ich will den Relegationspokal holen", sagte Trainer-Neuling Nico Willig vor seinem mit Spannung erwarteten Debüt am Samstag gegen Borussia Mönchengladbach. Willkommen in der tristen VfB-Welt!

Der 38-Jährige, Nachfolger von Markus Weinzierl und der bereits dritte Coach der Schwaben in dieser Saison, soll beim VfB in den letzten vier Ligaspielen das Schlimmste verhindern und den Klub vor dem dritten Absturz nach 1975 und 2016 bewahren - egal wie. Es ist angesichts der vielen Probleme beim krisengeplagten VfB, der auf dem Relegationsplatz nur magere drei Punkte vor dem 1. FC Nürnberg liegt, eine riesige Herausforderung.


Mehr zur Krise in Stuttgart: Chaos-Klub VfB: Chronik einer Horror-Saison


Diese geht Willig jedoch in jeder Hinsicht offensiv an. "Ich möchte Energie in die Mannschaft bringen - aber ihr auch einen Plan mitgeben. Ich erwarte, dass die Mannschaft das, was wir im Training besprechen, auf den Platz bekommt, diese Freude, dieses Engagement, die Dynamik und Lautstärke", betonte der bisherige U19-Trainer der Stuttgarter und fügte kämpferisch an: "Ich will die Spieler aus der Tristesse holen. Sie müssen gegen Gladbach angriffsbereit sein, nach vorne gehen und Druck ausüben wollen."

Nico Willig will beim VfB Stuttgart "Akribie und Fleiß vorleben"

Attribute, die die Stuttgarter zuletzt schmerzlich vermissen ließen. Das desaströse 0:6 am vergangenen Samstag in Augsburg war nur der Tiefpunkt der Entwicklung der vergangenen Monate gewesen. Weinzierl hatte die leblose Mannschaft nicht erreicht - Willig versucht nun seit Sonntag mit vielen Gesprächen die Blockaden bei Mario Gomez und Co. zu lösen.

Er wolle "Akribie und Fleiß vorleben. Nur die Zügel anzuziehen - das wäre draufhauen. Es braucht auch Verständnis. Ich brauche Zugang zu den Spielern", sagte Willig und forderte seine verunsicherten Profis auf, "in ständiger Angriffsbereitschaft" zu sein. Die Botschaften kommen offenbar an. "Der Trainer kam top rüber - ruhig und kompetent", lobte Daniel Didavi.

Spätestens nach den Relegationsspielen (23. und 27. Mai) ist die Mission von Willig zu Ende. Er kehrt zu den Junioren zurück - so ist es zumindest geplant. "Mit dieser Konstellation habe ich gar kein Problem", sagte der frühere Oberligaspieler: "Das macht es mir sogar leicht, weil ich es als Projekt sehen kann."

Gladbachs Dieter Hecking erwartet einen Impuls beim VfB

Ein Projekt, bei dem ihm zum Start die angeschlagenen Christian Gentner und Steven Zuber sowie der gesperrte Santiago Ascacíbar fehlen werden. Auf wen er in den wenigen Wochen setzen wird, ließ der VfB-Coach offen. Es werde sich aber "definitiv" etwas verändern, kündigte Willig, der taktisch ein 3-5-2 bevorzugt, bereits an.

Gladbachs Coach Dieter Hecking erwartet auf jeden Fall einen Impuls. "Klar ist: Der Trainerwechsel wird etwas bewirken. Der Trainer wird von seiner Mannschaft Mentalität sehen wollen und diese wahrscheinlich auch bekommen", sagte Hecking.

Sollte Willig keinen Erfolg haben, könnten die Stuttgarter einen Abstieg immerhin wirtschaftlich verkraften. Auch dann, sagte der umstrittene Präsident Wolfgang Dietrich, "müssten wir keine Notverkäufe machen".

 

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