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Führungsriege um Watzke, Zorc und Sammer

Kehl berichtet von "viel Reibung" beim BVB

Sebastian Kehl (l.) und Lucien Favre arbeiten seit Sommer zusammen beim BVB
Sebastian Kehl (l.) und Lucien Favre arbeiten seit Sommer zusammen beim BVB
Foto: © getty, Martin Rose
27. Januar 2019, 13:20
sport.de
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Sebastian Kehl, Leiter der Lizenzspielerabteilung bei Borussia Dortmund, hat sich zum überraschenden Erfolg des BVB in dieser Saison geäußert. Kehl sprach auch über die nicht immer einfache Arbeit in der Dortmunder Führungsriege, die Neuzugänge sowie die Entwicklung von Mario Götze und Shinji Kagawa.

Unzufriedene Fans, fehlende Mentalität im Kader und jede Menge Baustellen: Im Sommer habe der BVB "jeden Stein umgedreht", wie Kehl bei "Sport1" erklärte.

Der Umbruch sei mehr als notwendig gewesen, so der langjährige BVB-Kapitän. "Es war einfach eine schlechte Stimmung, im und um den Verein herum", führte Kehl einen Tag nach dem 5:1-Kantersieg gegen Hannover 96 am 19. Spieltag aus.

Die Führungsriege um ihn, Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke und Sportdirektor Michael Zorc habe eine klare "Diskrepanz mit den Fans" gespürt. Zusammen mit Matthias Sammer als Berater habe das BVB-Trio daher eine "große Analyse" durchgeführt. Man sei "lange beschäftigt" gewesen, die Saison aufzuarbeiten.

Letztlich wurde der Kader neu zusammengestellt und mit Lucien Favre ein neuer Trainer verpflichtet. Der Schweizer verstehe die "DNA" des Revierklubs, lobte Kehl.

Der Ex-Profi verriet, dass es unter den Entscheidungsträgern auch "viel Reibung" gebe: "Das passiert schon des Öfteren, wenn wir uns zusammensetzen. Ich bin nicht der Typ, der zu allem 'Ja und Amen' sagt und das ist wichtig."

BVB-Erfolg war für Kehl "nicht zu erwarten"

Angetan zeigte sich Kehl von den Neuzugängen des BVB, "Mit Witsel und Delaney haben wir zwei richtige Typen geholt, mit Diallo einen Verteidiger, bei dem viele gedacht haben, dass er zu teuer ist. Er hat aber ein Riesenpotenzial." Bei Paco Alcácer, der zunächst nur vom FC Barcelona ausgeliehen war, habe der BVB "ein wenig Glück gehabt". 

Dass der eingeleitete Umbruch derart schnell Früchte getragen hat, war laut Kehl nicht abzusehen: "Wir alle sind ein bisschen überrascht gewesen, wie dieses erste halbe Jahr verlaufen ist. Wir kamen aus einer schwierigen Phase und dass es so ohne Probleme verlief, war nicht zu erwarten."

Anteil an dem Erfolg hat auch Kehl selbst. Neuzugang Delaney lobte den 38-Jährigen als Ansprechpartner für die Spieler, der "immer vor Ort ist". Sportdirektor Zorc erklärte, Kehl habe "sich eingefunden, ist Bindeglied zwischen Vereinsführung, Mannschaft und Trainerteam".

Der eingeschlagene Weg bei den Schwarz-Gelben soll laut Kehl weitergehen. "Warum sollten wir Jungs wie Jadon Sancho nun ein Limit setzen? Und wir werden wieder nach den nächsten Spielern auf die Suche gehen, das ist doch klar."

Kehl lobt Kämpfer Götze - Mitleid mit Kagawa

Kehl blickte auch auf die ansteigende Formkurve von Mario Götze. "Er hat sich selbst herausgearbeitet aus der Situation, hat eine schwierige Phase durchlebt."

Götze kam zu Saisonbeginn unter Lucien Favre nicht zum Zug, stand mehrmals nicht einmal im Spieltagskader. Der Offensivspieler lasse sich jedoch "nicht hängen", sondern arbeite "professionell". Letztlich habe sich Götze "seine Chance verdient", sagte Kehl

Bei Shinji Kagawa sieht die Situation allerdings anders aus. Der Japaner ist einer der großen Verlierer unter Favre. "Bei Kagawa ist es persönlich für mich schwierig, habe lange mit ihm gespielt. Das tut mir auch im Herzen weh. Am Ende stellt der Trainer die Mannschaft auf", führte Sebastian Kehl aus.

Er könne verstehen, dass Kagawa unzufrieden sei. Nun arbeite der BVB daran, dem Japaner eine neue Chance bei einem anderen Klub zu verschaffen. Da Kagawa jedoch die spanische Liga favorisiere und "im Moment nichts auf dem Tisch" liege, gestalte sich ein Transfer jedoch schwierig, ließ Kehl durchblicken.

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