Während Paco Alcácer beim FC Barcelona kaum eine Rolle spielte, gehört er beim Fußball-Bundesligisten Borussia Dortmund zu den absoluten Leistungsträgern. In einem Interview blickte der Stürmer auf seine Zeit bei den Katalanen zurück.
Einen Groll gegen seinen alten Arbeitgeber oder Trainer Ernesto Valverde hegt Alcácer auch trotz wenig Spielzeit nicht. "Ich bin ihnen sehr dankbar. Für mich persönlich ist es gut gelaufen, auch in Barcelona, denn ich habe dort sehr viel gelernt, auch als ich nicht gespielt habe", erklärte der BVB-Angreifer gegenüber "Mundo Deportivo".
Alcácer habe es sehr genossen, mit Superstars wie Lionel Messi zusammenzuspielen. "Ich habe jeden Tag versucht, mich zu verbessern, habe versucht, von meinen Teamkollegen zu lernen", so der Spanier weiter.
Bei den Katalanen kam Alcácer nicht über die Rolle des Reservisten hinaus. Von 17 Liga-Einsätzen durfte er nur acht Mal von Anfang an und einmal über die volle Distanz ran.
"Es ist normal, dass es einen Wettkampf gibt"
Dass es bei Barca zu Streitigkeiten mit Luis Suárez kam, bestreitet Alcácer. "Es ist nicht wahr. Ich weiß, dass sich mein Charakter nicht ändert, nur weil ich spiele oder eben nicht. Es ist normal, dass es einen Wettkampf gibt", stellte der Nationalspieler klar.
"Wir alle wollen doch spielen, aber ich bin nicht sauer auf jemanden, wenn ich nicht spiele. Ich war sein Teamkollege, habe versucht, ihm zu helfen, und genauso hat er versucht, mir zu helfen", ergänzte er.
Alcácer betonte aber auch: "Klar, dass man immer spielen möchte, und das jetzt in Deutschland tun zu können, war der beste Ausweg für mich."
Alcácer lobt Ex-BVB-Star Dembélé für "enorme Fähigkeiten"
Beim BVB fühlt sich der Neuzugang sichtlich wohl. "In Deutschland sind die Fans sehr lautstark. Es stimmt, dass ich hier sehr gut aufgenommen worden bin, von allen, von den Spielern und von den Verantwortlichen. Dafür bin ich sehr dankbar", so der 25-Jährige.
Für den BVB erzielte Alcácer in 16 Pflichtspielen starke 13 Tore. Dass er seine Quote auch in der Rückrunde bestätigen kann, hält der Neuzugang für nicht sehr wahrscheinlich. "Das heißt nicht, dass es so weiter gehen wird. Da muss man realistisch sein", gab Alcácer zu.
In dem Interview verriet der Goalgetter auch, dass der Ex-Dortmunder Ousmane Dembélé Thema in der BVB-Kabine war. "Einige Dinge" seien über den Franzosen ausgetauscht worden.
"Diese Sachen sollten intern bleiben. Aber wir haben nicht schlecht über ihn gesprochen, im Gegenteil. Er ist ein guter Typ, ein ausgezeichneter Spieler mit enormen Fähigkeiten", lobte Alcácer Dembélé.



























