Julian Weigl will Bundesliga-Tabellenführer Borussia Dortmund offenbar im Winter verlassen - trotz des Wechsel-Verbots der BVB-Verantwortlichen.
Nach übereinstimmenden Berichten von "Bild" und "Funke Sport" beschäftigt sich Weigl mit einem sofortigen Abschied aus Dortmund.
Hintergrund: Unter Trainer Lucien Favre ist der fünffache Nationalspieler auf seiner Lieblingsposition im defensiven Mittelfeld nur zweite Wahl. Stattdessen stellte der Schweizer den Rechtsfuß zuletzt im Topspiel gegen Borussia Mönchengladbach wegen zahlreicher Ausfälle als Notnagel in der Innenverteidigung auf.
Mindestens zwei namhafte Klubs haben ihre Fühler nach Weigl ausgestreckt. "Bild" zufolge möchte die AS Rom den Noch-Dortmunder für eineinhalb Jahre ausleihen.
Paris Saint-Germain mit Weigls Ex-Trainer und -Förderer Thomas Tuchel, bereits im Sommer als möglicher Abnehmer gehandelt, intensivierte dem "kicker" zufolge zuletzt seine Bemühungen um Weigl.
Dass der BVB seinem Edelreservisten die Freigabe erteilt, scheint aktuell allerdings ausgeschlossen. Sportdirektor Michael Zorc betonte gegenüber dem "kicker", dass "wir keinen Spieler abgeben wollen, den wir zum Erreichen unserer Ziele brauchen".
Zu dieser Kategorie zählt Weigl beim BVB: Er ist fest als Backup für mögliche Ausfälle in der Zentrale eingeplant.
"Wir brauchen vier Mann für die beiden Sechser-Positionen", erläuterte Zorc. Neben Weigl sind das die beiden Platzhirsche Axel Witsel und Thomas Delaney sowie Mahmoud Dahoud, der momentan ebenfalls nicht über den Status als Ergänzungsspieler hinauskommt.



























