Franck Ribéry, Star des deutschen Fußball-Rekordmeisters Bayern München, kommt einfach nicht zur Ruhe. Nachdem sein Ausraster im Anschluss an das Top-Spiel gegen Borussia Dortmund erst kürzlich für Negativ-Schlagzeilen gesorgt hatte, kam nun ein weiterer Fehltritt des Heißsporns ans Licht.
Wie der "Sportbuzzer" am Donnerstag berichtete, soll der Franzose nach der Partie gegen Bayer Leverkusen Mitte September einen Fotografen attackiert haben. Demnach reagierte Ribéry äußerst ungehalten, als er bei seinem frühzeitigen Abgang aus der Allianz Arena geknipst wurde.
Der 35-Jährige, der gegen die Werkself nicht zum Einsatz gekommen war, hatte das Stadion noch vor dem Schlusspfiff verlassen - angeblich aus familiären Gründen.
Als er bereits im Taxi saß, brannten ihm die Sicherungen durch. Zeugenaussagen zufolge soll Ribéry ausgestiegen und fuchsteufelswild auf den Fotografen zugestürmt sein.
Nach einem Griff ans Handgelenk des Journalisten sei eine verbale Auseinandersetzung gefolgt. Der Forderung Ribérys, die Aufnahmen von seiner Kamera zu löschen, kam der eingeschüchterte Mann schließlich nach.
Ribérys traurige Skandal-Akte
Bayerns Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge erklärte am Donnerstag, er habe von dem Vorfall gehört. Er habe aber keine Kenntnis, ob an der Geschichte etwas dran ist.
Sollten sich die Vorwürfe bewahrheiten, wäre die ohnehin schon prall gefüllte Skandal-Akte des Routiniers um ein trauriges Kapitel reicher.
Zuletzt war der ehemalige französische Nationalspieler nach der 2:3-Niederlage in Dortmund mit dem TV-Experten Patrick Guillou aneinandergeraten. Dessen Sender "beIN Sports France" bestätigte den Vorfall: "Franck Ribéry hat Patrick Guillou beleidigt und ihn körperlich angegriffen."
Wenige Tage später hielt der FC Bayern mit allen Beteiligten einen Friedensgipfel ab, infolgedessen Ribéry medienwirksam um Entschuldigung bat.
>> Mehr dazu: Franck Ribéry entschuldigt sich für Ohrfeigen-Eklat
Allerdings zu spät für die Organisatoren einer Gala, die den Offensivspieler ursprünglich mit dem "Sport-Bambi" auszeichnen wollten, diesen dann aber doch lieber Claudio Pizarro (Werder Bremen) überreichten.


























