Erneut sind Interna aus der Kabine von Fußball-Rekordmeister FC Bayern München nach Außen gedrungen. Wieder geht es um eine Ansprache von Trainer Niko Kovac. Auch Aufstellungsdetails vor der Bundesligapartie gegen den SC Freiburg am Samstag wurden bekannt.
Laut "Bild" beschwerte sich Kovac am Freitag an der Säbener Straße vor versammelter Mannschaft darüber, dass offenbar regelmäßig Informationen aus der Kabine an die Medien gegeben werden.
Im geheimen Abschlusstraining im Anschluss habe Kovac mit Javi Martínez auf der Sechs als Ersatz für den verletzten Thiago üben lassen. Leon Goretzka und James Rodríguez hätten im zentralen Mittelfeld gespielt.
Joshua Kimmich, den Kovac zuletzt als "Alternative" für die Zentrale bezeichnet hatte, war wie gewohnt Rechtsverteidiger.
Gegen Freiburg setzte Kovac dann aber doch auf Kimmich als Thiago-Vertreter. Martínez saß zunächst auf der Bank.
Kovac weiß nicht, wer der Maulwurf beim FC Bayern ist
Wer die Interna an die Presse weitergegeben hat, weiß Kovac nicht. "Also ich war es nicht. Das müssen wir nicht überbewerten. Es ist kein Problem des FC Bayern München, das ist in Frankfurt auch passiert", sagte der Trainer bei "Sky".
Eine Vermutung, wer der Maulwurf in der Mannschaft sein könnte, hatte der Kroate aber doch. "Man versucht alle irgendwo anzuzapfen und natürlich zapft man dann eher die Leute an, die gerade unglücklich sind", erklärte er.
Die "Bild" hatte am Donnerstag berichtet, Kovac habe nach dem Spiel beim VfL Wolfsburg (3:1) Mitte Oktober eine Wut-Rede gehalten. Hintergrund: das zu lasche Aufwärmprogramm einiger Ersatzspieler, darunter Franck Ribéry und Jérôme Boateng.
Die danach von Kovac aufgestellten strengeren Regeln seien von den Bayern-Stars inzwischen bereits wieder gebrochen worden, so "Bild".
James soll sich vor der Partie in Mainz nicht wie vom Trainer vorgegeben zusammen mit den Startelf-Spielern auf dem Rasen warmgemacht haben. Stattdessen blieb der Kolumbianer in der Kabine.




























