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Duell mit dem BVB wirft seine Schatten voraus

FC Bayern zurück im Siegermodus: Kovac will "nachlegen"

Niko Kovac hat die Tabellenführung der Fußball-Bundesliga wieder im Blick
Niko Kovac hat die Tabellenführung der Fußball-Bundesliga wieder im Blick
Foto: © getty, Alex Grimm
28. Oktober 2018, 12:00

Mit einem breiten Grinsen im Gesicht traten die Bayern-Bosse Uli Hoeneß und Karl-Heinz Rummenigge die Heimreise nach München an. Dabei hatte der Auftritt des Rekordmeisters beim 2:1 (1:0) in Mainz gar nicht so viel Spaß gemacht.

Zwei Wochen vor dem Showdown mit Borussia Dortmund befinden sich die Bayern nach ihrer Mini-Krise aber zumindest wieder im Siegermodus und auf Tuchfühlung zum Spitzenreiter, was auch bei Trainer Niko Kovac für etwas bessere Laune sorgte als noch zu Monatsbeginn.

"Am neunten Spieltag war noch niemand Meister. Wir sind auf zwei Punkte herangerückt, das macht die Bundesliga sehr interessant", stellte Kovac nach dem dritten Pflichtspielsieg in Serie zufrieden fest. "Wir müssen jetzt nachlegen. Es sind noch drei Partien bis zum Dortmund-Spiel. Auch die wollen wir positiv gestalten."

Dafür müssen seine Schützlinge allerdings deutlich zulegen, denn zu ihrer gewohnten Souveränität haben sie längst nicht zurückgefunden. Der siebte Auswärtssieg beim FSV Mainz 05 durch die Treffer von Leon Goretzka (39. Minute) und Thiago (62.) bei einem Gegentor durch Jean-Paul Boetius (48.) geriet zwar nie in Gefahr, wurde aber mehr erarbeitet als herausgespielt.

Müller will künftig "höher gewinnen"

Maloche statt Magie heißt es für den Branchenprimus im Herbst 2018. "Es war jetzt nicht so, dass wir hier ein spielerisches Feuerwerk abgebrannt hätten", räumte Rechtsverteidiger Joshua Kimmich kritisch ein. Und Thomas Müller bekannte: "Wir wollten höher gewinnen, sind aber nicht in der Situation, wo wir uns über Siege beschweren müssen. Es ist aktuell nicht so, dass wir durch die Liga fliegen."

Das war auch Kovac nicht entgangen. "Es war ein Arbeitssieg, der sicher nicht so glänzend war, wie wir uns das erhofft hatten. Aber es ist normal, wenn man nicht so erfolgreich war, dass nicht alles sofort wieder so funktioniert", sagte der 47 Jahre alte Fußball-Lehrer über den teilweise pomadigen Auftritt seines Starensembles vor 33 305 Zuschauern. "Wir müssen uns alles hart erarbeiten", stellte Müller fest.

Dank der jüngsten Erfolge in Wolfsburg, Athen und Mainz schippert der Rekordmeister nach der Negativserie von zuvor vier sieglosen Spielen und dem folgenden medialen Sturm immerhin wieder in etwas ruhigeren Gewässern. "Ich kann nicht sagen, ob die Ergebnis-Krise jetzt beendet ist", sagte Kovac. "Aber ich bin guter Dinge, dass die drei Siege uns das nötige Selbstvertrauen geben."

Topduell mit dem BVB wirft Schatten voraus

Auch wenn die Nationalspieler Mats Hummels (Adduktoren) und Goretzka (Sprunggelenk) auszufallen drohen, haben die Bayern klare Ziele bis zur nächsten Länderspielpause ausgerufen. Zunächst wollen sie am Dienstag im DFB-Pokal beim Viertligisten SV Rödinghausen eine Runde weiterkommen, danach in der Bundesliga gegen Freiburg gewinnen und anschließend mit einem Sieg gegen AEK Athen in der Champions-League-Gruppenphase das Weiterkommen so gut wie perfekt machen.

Um dann am 10. November im Topduell mit dem BVB die Kräfteverhältnisse in der Bundesliga wieder zurecht zu rücken.

Dafür wird jedoch deutlich mehr Kreativität und Spielwitz von Nöten sein. Beides war in Mainz kaum zu sehen. "Gerade ist es halt wirklich extrem wichtig für uns, dass wir die Punkte einfahren, um wieder Sicherheit zu gewinnen", sagte Kimmich fast entschuldigend und mahnte eine Steigerung bis zum Dortmund-Kracher an: "Wir dürfen uns bis dahin nicht damit zufriedengeben, nur Spiele zu gewinnen", forderte der Nationalspieler. "Auch die Art und Weise muss passen."

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VfB Stuttgart
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1. FSV Mainz 05
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1. FC Heidenheim 1846
Heidenheim
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1FC Bayern MünchenFC Bayern MünchenFC Bayern17152066:135347
2Borussia DortmundBorussia DortmundBVB17106132:151736
3RB LeipzigRB LeipzigRB Leipzig16102432:191332
4VfB StuttgartVfB StuttgartStuttgart17102532:25732
5TSG HoffenheimTSG HoffenheimHoffenheim1693434:211330
6Bayer LeverkusenBayer LeverkusenLeverkusen1692534:241029
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91. FC Union Berlin1. FC Union BerlinUnion Berlin1765623:26-323
10Bor. MönchengladbachBor. MönchengladbachM'gladbach1754823:29-619
11VfL WolfsburgVfL WolfsburgWolfsburg1753926:37-1118
121. FC Köln1. FC Köln1. FC Köln1745825:29-417
13SV Werder BremenSV Werder BremenSV Werder1645718:31-1317
14Hamburger SVHamburger SVHamburger SV1644817:27-1016
15FC AugsburgFC AugsburgAugsburg17431018:33-1515
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17FC St. PauliFC St. PauliSt. Pauli16331014:28-1412
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