Ein mageres 1:1 im Heimspiel in der Champions League gegen Ajax Amsterdam: Fußball-Bundesligist Bayern München kommt dieser Tage nicht in die Spur. Ärger bahnt sich offenbar nun auch im Kader an. Gleich mehrere Stars des FC Bayern sollen unzufrieden sein, berichtet die "Bild".
Allen voran Offensivspieler James Rodríguez ist dem Bericht zufolge frustriert, erneut nicht in der Anfangself eines wichtigen Spiels gestanden zu haben. Der Kolumbianer muss sich unter Trainer Niko Kovac in dieser Saison überwiegend mit einem Bankplatz begnügen. Erst zweimal in der Bundesliga sowie einmal in der Königsklasse durfte James sein Können von Beginn an zeigen. Über die volle Spielzeit durfte er noch nicht ran.
Gegen Ajax kam der 27-Jährige erst nach 62 Minuten in die Partie, Arjen Robben musste dafür weichen. James stand nach dem Remis nicht für Interviews zur Verfügung und verschwand nur wenige Minuten nach Abpfiff mit versteinerter Miene aus dem Stadion, so "Bild" weiter. Damit verpasste er offenbar auch die FCB-Bosse Karl-Heinz Rummenigge und Uli Hoeneß, die erst Minuten später in die Spielerkabine gingen.
Der kolumbianische Nationalspieler ist derweil beim FC Bayern noch immer nur ausgeliehen. Der Klub hat mehrmals signalisiert, die festgeschriebene Ablösesumme in Höhe von 42 Millionen Euro in den nächsten Monaten an Real Madrid zu überweisen, um James zu verpflichten. Das Problem: Noch wurde kein Vertrag mit dem Spieler ausgehandelt.
Murrende Töne in allen Mannschaftsteilen?
Laut "Sport Bild" macht James' Berater Jorge Mendes bei den Bayern-Bossen täglich Druck und äußert den Unmut seines Klienten über die aktuelle sportliche Situation. Die Verhandlungen über den Anschlussvertrag könnten sich schwierig gestalten, solange er unter Kovac nicht zu den Stammspielern zählt.
James Rodríguez soll dem Boulevardblatt zufolge jedoch nicht der einzige Profi sein, der unter Trainer Kovac Frust schiebt. Sandro Wagner, bisher nur ein Startelfeinsatz und ohne Chance auf Spielminuten gegen Ajax, sowie Serge Gnabry sind ebenfalls mit ihrer aktuellen Rolle unzufrieden.
Murrende Töne gibt es auch bei Niklas Süle und Leon Goretzka, die trotz schlechter Leistungen ihrer Konkurrenten nicht eingesetzt wurden.












































