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Eintracht mit souveränem Heimsieg

Frankfurt lässt Schlusslicht Hannover keine Chance

Bundesliga: Hannover bleibt im Keller, Frankfurt klettert nach oben
Bundesliga: Hannover bleibt im Keller, Frankfurt klettert nach oben
Foto: © getty, Juergen Schwarz
30. September 2018, 17:27

Die Krise von Hannover 96 verschärft sich dramatisch. Die Niedersachsen verloren am Sonntag nach erneut schwacher Leistung 1:4 (0:2) bei Eintracht Frankfurt und übernahmen als einziges noch siegloses Team die "Rote Laterne" am Tabellenende der Fußball-Bundesliga. Frankfurt befreite sich dagegen aus der Abstiegszone.

Obite N'Dicka (36.), der kroatische Vize-Weltmeisters Ante Rebic (45.+1) bei dessen Startelf-Comeback, Jonathan de Guzmán (59.) und Luka Jovic (89.) trafen die für Hessen. Hannover, das die vierte Niederlage in Folge kassierte und auswärts seit nunmehr 16 Spielen auf einen Sieg wartet, hatte dem nur den Treffer von Florent Muslija (86.) entgegenzusetzen. Die Luft für Trainer André Breitenreiter wird langsam dünner.

"Wir hatten uns viel vorgenommen und wollten den Bock umstoßen. Es ist uns nicht viel gelungen. Das ist enttäuschend", sagte 96-Mittelfeldspieler Pirmin Schwegler bei "Sky". Frankfurts Torschütze N'Dicka war hingegen überglücklich: "Wir standen unter Druck. Wir sind das Spiel aber ruhig angegangen. Das Tor war ein komisches Gefühl, weil ich es nicht gewohnt bin."

Die Hausherren waren zu Beginn vor 46.300 Zuschauern das bessere Team. Im neuen System mit Dreierkette agierte die Eintracht deutlich offensiver als die Gäste, die - ihrem Tabellenplatz entsprechend - zunächst auf eine kompakte Defensive und auf Konter setzten. Im Angriff fand Hannover aber fast nicht statt.

Zwar hatten die Niedersachsen in ihrer Bundesliga-Geschichte gegen kein Team mehr Siege gefeiert als gegen Frankfurt (19), die vorausgegangenen vier Partien hatte aber die Eintracht gewonnen. Um die Bilanz zu verbessern, hatte Breitenreiter rotiert und seine Startelf nach dem 1:3 gegen 1899 Hoffenheim auf vier Positionen verändert.

Rebic wirbelt in der Eintracht-Offensive

Bei der Eintracht war der starke Rebic, der unter der Woche bei Borussia Mönchengladbach (1:3) eingewechselt worden war und gleich getroffen hatte, nicht der einzige Neue: Trainer Adi Hütter nahm für das neue System gleich fünf Wechsel vor. Im Sturm sorgten Rebic, Sebastian Haller und Allan Souza immer wieder für Gefahr.

Hannover war das fehlende Selbstvertrauen nach dem schwachen Saisonstart deutlich anzumerken. Den Niedersachsen fehlten Tempo und Durchsetzungsvermögen. In der Offensive vertändelte das Breitenreiter-Team in der ersten Halbzeit selbst die wenigen vielversprechenden Spielzüge.

Breitenreiter reagiert vergebens

Der bissiger auftretenden Eintracht gelang es nach etwas über einen halben Stunde, daraus Kapital zu schlagen. Hannover bekam den Ball nach einer Ecke nicht geklärt, Haller legte per Kopf auf N'Dicka auf, der den Fuß hinhielt. Der von den Fans gefeierte Rebic traf wenig später aus 14 Metern, wieder kam die Vorarbeit von Haller.

Nach der Halbzeitpause stellte Breitenreiter um, die Stürmer Hendrik Weydandt und Bobby Wood kamen. Zwingendes gelang den Gästen zunächst trotzdem nicht. Frankfurt lauerte in unveränderter Formation auf Konter. Nach gut einer Stunde bediente Rebic den besser platzierten de Guzman, der zur Entscheidung ins leere Tor traf.

 

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