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Frühere Bundesliga-Spieler im Rampenlicht

Schalke-Ikone Huntelaar erlebt den dritten Frühling

Der ehemalige Schalke-Angreifer Klaas Jan Huntelaar stürmt sehr erfolgreich für Ajax in der Eredivise.
Der ehemalige Schalke-Angreifer Klaas Jan Huntelaar stürmt sehr erfolgreich für Ajax in der Eredivise.
Foto: © getty, Dean Mouhtaropoulos
19. September 2018, 15:20
sport.de
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Viele bekannte Gesichter aus der Fußball-Bundesliga spielen weitgehend unbeachtet von der deutschen Presse im Ausland. Heute im sport.de-Rampenlicht: der langjährige Schalke-Angreifer Klaas-Jan Huntelaar in Gala-Form, ein Ex-BVB-Stürmer, der nun Innenverteidiger ist, sowie ein Schweizer Goalgetter, der in Deutschland einst als "faule Sau" galt.

Freudestrahlend läuft Klaas-Jan Huntelaar mit ausgestreckten Armen in die Heimkurve der Johan-Cruyff-Arena in Amsterdam. Der Ajax-Stürmer hat im Liga-Heimspiel gegen den FC Groningen soeben sein zweites Tor erzielt - eines mit historischer Bedeutung.

Durch seine Treffer Nummer 128 und 129 Toren in der der Eredivisie holte der "Hunter" den früheren Weltfußballer Marco van Basten in der Liste der erfolgreichsten Torschützen der höchsten niederländischen Spielklasse ein.

Zudem steht Huntelaar nach dem Doppelpack nun bei insgesamt 251 Pflichtspieltreffern in seiner Profi-Karriere, in der er nach Stationen bei Real Madrid und dem AC Mailand auch sieben Jahre auf Schalke kickte.

Selbst hatte Huntelaar die beiden beeindruckenden Meilensteine nicht auf dem Schirm. "Der Coach hat es mir am Freitag beim Training gesagt", schilderte er nach der Partie gegen Groningen, die Ajax letztlich mit 3:0 für sich entschied.

In seinem womöglich letztem Profijahr ist der frühere Schalker Publikumsliebling in beeindruckender Form: Schon sechs Mal traf er in fünf Eredivisie-Partien. Zudem bereitete er einen Treffer vor.

Huntelaar ruft mit seiner aktuellen Tor-Serie Erinnerungen an alte Zeiten wach: Im Frühjahr 2012 traf er für Schalke sogar dreizehn Mal in zehn Spielen.

"Faule Sau" bei Galatasaray in Torlaune

Eine solche Quote konnte Eren Derdiyok zu seiner Zeit in Deutschland bei Bayer Leverkusen und 1899 Hoffenheim nie vorweisen. Sein damaliger Trainer Markus Babbel betitelte den Schweizer während seines Gastspiels im Kraichgau sogar als "faule Sau".

In dieser Saison zeigt der mittlerweile 30 Jahre alte Mittelstürmer aber ein anderes Bild von sich. Beim türkischen Rekordmeister Galatasaray läuft es für Derdiyok wie am Schnürchen.

Fünf Tore und eine Vorlage in sieben Pflichtspielen - vor so einer Ausbeute würde wahrscheinlich auch Babbel den Hut ziehen. Auch dank Derdiyok thronen die Istanbuler auf dem ersten Platz in der türkischen SüperLig.

In der Champions League starteten Derdiyok und Co. ebenfalls erfolgreich. Der 1,90-Meter-Mann erzielte mit einem herrlichen Freistoß den zweiten Treffer seines Teams beim 3:0 gegen Lokomotive Moskau. "Ich gebe immer mein Bestes - egal, ob ich spiele oder nicht spiele", sagte Derdiyok nach dem Spiel.

Bei Hoffenheim und Leverkusen war der 60-fache Nationalspieler der Eidgenossen trotz seiner unbestreitbar vorhandenen Qualitäten nicht immer gesetzt. In 127 Bundesligaspielen traf Derdiyok nur 27 Mal.

Ex-BVB-Stürmer ist inzwischen Abwehrspieler

Noch wesentlich kleinere Fußabdrücke im deutschen Oberhaus hinterließ Damien Le Tallec während seines Engagements bei Borussia Dortmund.

Nur vier Bundesliga-Einsätze verzeichnete der Franzose zwischen 2009 und 2012 für den damals von Jürgen Klopp gecoachten BVB, kam ansonsten lediglich in der Zweitvertretung der Schwarzgelben zum Einsatz. 

Dabei hatte der damals als großes Sturm-Talent gehandelte Profi bei seinem Wechsel zum BVB noch getönt, er wolle "einen Stammplatz erobern". Nach seinem Abschied in Richtung Nantes weinte man Le Tallec in Dortmund aber keine Träne nach.

Statt seinen Traum von der englischen Premier League zu verwirklichen, tingelte der frühere Junioren-Nationalspieler in den kommenden Jahren durch die Ukraine, Russland und Serbien - und wurde mit der Zeit kurioserweise zum Innenverteidiger umgeschult.

Auf dieser Position erhielt er mehr Spielzeit bei seinen Vereinen. Der heute 28-Jährige konnte sich so für ein erneutes Engagement in seiner Heimat beim HSC Montpellier empfehlen.

Am letzten Wochenende im Ligaspiel gegen Straßburg zeigte der Abwehrmann, dass immer noch Stürmer-Blut in seinen Adern fließt. 

In der 50. Minute traf Le Tallec zum vielumjubelten Führungstreffer für sein Team. Ein Sieg war Montpellier jedoch nicht vergönnt. Die Partie endete 1:1.

Rune Pentzek

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