Schiedsrichter-Chef Lutz Michael Fröhlich hat die Videoassistenten für ihre Reaktion auf den missglückten Saisonauftakt in der Fußball-Bundesliga gelobt.
"Der Druck war riesengroß, deshalb nochmal ein Kompliment an die Mannschaft, die am zweiten Spieltag aufgelaufen ist", sagte der 60-Jährige im "Doppelpass".
Die Leistung am zweiten Bundesliga-Spieltag sei die Beste gewesen, die es seit der Einführung des Videobeweises in Deutschland gegeben habe, behauptete Fröhlich.
Er unterstrich zudem, dass der Video Assistant Referee in der Bundesliga die gleiche Entscheidungsqualität habe wie bei der Weltmeisterschaft in Russland.
"Das Problem ist, dass wir bei der WM keine emotionale Betroffenheit hatten", so Fröhlich. Der Videobeweis sei weiter "ein heißes Thema, ein hochsensibles Kind".
Unterdessen verteidigte Fröhlich Video-Assistent Wolfgang Stark nach dessen vorläufiger Nichtberücksichtigung. "Wir hatten unsere Telefonkonferenz, um die Situationen zu analysieren. Und dachten, dann es ist das Beste, den Wolfgang erst einmal rauszunehmen", erläuterte der 60-Jährige.
Fröhlich weiter: "Stark hatte eine hervorragende Schiedsrichterkarriere, es gebietet der Respekt vor ihm, damit gut umzugehen. Spieler haben auch mal eine Schwächephase."


























