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Sommer-Neuzugang auf Anhieb gesetzt

Khaled Narey im Porträt: Der heimliche Star des HSV

Khaled Narey avancierte beim HSV auf Anhieb zur Stammkraft
Khaled Narey avancierte beim HSV auf Anhieb zur Stammkraft
Foto: © getty, Alexander Scheuber
27. August 2018, 15:55
sport.de
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Spätestens mit seinem Doppelpack beim SV Sandhausen hat sich Khaled Narey beim Fußball-Zweitligisten Hamburger SV in den Vordergrund gespielt. Im Heimspiel des HSV gegen Arminia Bielefeld am Montag (ab 20:30 Uhr im Liveticker) setzt Trainer Christian Titz wieder voll auf den Neuzugang.

Womit Teamkollegen und vor allem Gegenspieler bei ihm zu rechnen haben, hatte Khaled Narey schon vor Saisonstart angekündigt. "Wenn es in die Zweikämpfe geht, packe ich auch richtig zu", versicherte der 24-Jährige gegenüber der "Hamburger Morgenpost".

Mit seiner Spielweise kommt der Neuzugang beim HSV hervorragend an. Nach wenigen Einsätzen hat er sich viel Respekt und einen unumstrittenen Stammplatz erarbeitet. Mit vier unmittelbaren Torbeteiligungen im Ligaspiel bei Sandhausen und im Pokal beim TuS Erndtebrück bewies der Rechtsaußen zudem seine Effektivität.

Dort, wo die Hamburger in der Abstiegssaison mit 14-Millionen-Flop Filip Kostic häufig trost- und erfolglos enttäuschten, scheint Christian Titz jetzt eine neue Konstante gefunden haben.

Der HSV-Trainer baut voll auf den nur 1,7 Millionen Euro teuren Narey, der von Greuther Fürth an die Elbe wechselte. Den Abgang von WM-Fahrer Kostic nahmen die Verantwortlichen der Hanseaten billigend in Kauf.

Narey wird im Schatten vieler Diskussionen der neue HSV-Star

Während in Hamburg der Vertragspoker mit Sturm-Juwel Fiete Arp, die Rückkehr von Top-Verdiener Pierre-Michel Lasogga und das Wechsel-Hick-Hack um Kostic die Schlagzeilen beherrschte, schwang sich Narey still und leise zum neuen Starspieler des HSV auf.

Eine Entwicklung, die nicht unbedingt zu prophezeien war. Narey galt in seinen Jahren in Fürth und zuvor beim SC Paderborn zwar als Stammkraft. Allerdings fehlte es ihm phasenweise an den Erfolgserlebnissen.

Nach zuvor nur neun Toren in 78 Zweiligaeinsätzen arbeitet Narey im HSV-Trikot nicht nur an seiner Quote, sondern vor allem auch an seinen Popularitätswerten.

Narey ist auch aufgrund seiner Flexibilität wichtig für den HSV

Narey, der übrigens als einziger HSV-Neuzugang Geld gekostet hat, bringt genau die Tugenden mit, die sich Trainer und Umfeld so sehr gewünscht und für eine kräftezehrende Zweitligasaison gesucht hatten: Der Neue schont sich und die Gegenspieler nicht, ist bereit, viele und lange Wege zu gehen.

Für seine Vorstöße zur Grundlinie und direkte Läufe in den Strafraum bringt Narey den richtigen Mut mit. Das 1,80-Meter-Kraftpaket lässt sich nicht beirren, auch wenn es sich zwei, dreimal am Gegenspieler festgelaufen hat.

Wichtig werden dürfte Narey im Hinblick auf einen womöglich langen Aufstiegskampf zudem aufgrund seiner Flexibilität.

Im Unterhaus hat der Deutsche mit togolesischen Wurzeln neben seiner Parade-Position auf dem rechten offensiven Flügel auch schon eine Rolle im Mittelfeld bekleidet. Sogar als Außenverteidiger auf beiden Seiten kann Naray spielen.

"Ich kann sowohl defensiv, als auch offensiv spielen. Unter Christian Titz steht der Außenverteidiger sehr hoch und hat Ähnlichkeiten mit einem Flügelstürmer. Auch wenn es nach einer Floskel klingt: Am Ende spiele ich dort, wo mich der Trainer aufstellt", erklärte Hamburgs neue Nummer 7 - Musik in den Ohren eines jeden Coaches.

HSV-Coach Titz lobt Narey: "Er macht das sehr gut"

Titz ist seit der Ankunft seiner neuen Allzweckwaffe begeistert und lobte Narey zuletzt öffentlich: "Es ist schön, einen Spieler zu holen, der so einschlägt. Er macht das sehr gut. Nach den Leistungen der vergangenen Spiele würde ich ihn nicht rausnehmen."

Khaled Narey (l.) überzeugt beim HSV mit Zweikampfstärke
Khaled Narey (l.) überzeugt beim HSV mit Zweikampfstärke

Auch HSV-Sportvorstand Ralf Becker feierte seinen Transfercoup. Narey überzeuge mit einer "außergewöhnlichen Dynamik und einem trockenen Abschluss".

Narey neben Holtby, Hunt und Co. einer der HSV-Säulen

Gemeinsam mit Torhüter Julian Pollersbeck, Abwehrchef Rick van Drongelen sowie den Routiniers Lewis Holtby und Aaron Hunt soll sich Narey zu einer der festen Säulen im HSV-Spiel entwickeln.

Um diese Aktivposten herum sollen Youngster wie Tatsuya Ito oder Arp weiter an das System Titz herangeführt werden. Eine Herangehensweise, die mit Ausnahme des völlig verkorksten Saisonauftakts gegen Holstein Kiel (0:3) bislang aufzugehen scheint.

Im zweiten Heimspiel gegen Arminia Bielefeld soll die bittere Auftaktpleite endgültig vergessen gemacht werden. Narey soll gegen den laut Titz "sehr kompakten und sehr disziplinierten Gegner" mit seiner Agilität und seinem Vorwärtsdrang eine Schlüsselrolle einnehmen - wie schon so häufig seit seiner Ankunft beim HSV.

Mats-Yannick Roth

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