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Der Aufstiegsfavorit der 2. Bundesliga im sport.de-Check

Mit Anfang zurück ins Oberhaus? Der 1. FC Köln im Check

Soll den 1. FC Köln zum Wiederaufstieg führen: Jonas Hector
Soll den 1. FC Köln zum Wiederaufstieg führen: Jonas Hector
02. August 2018, 09:18
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Am Samstag um 13 Uhr wird es ernst für den 1. FC Köln. Im Westduell gegen den VfL Bochum am ersten Spieltag der 2. Fußball-Bundesligal beginnt für die Kölner die Mission direkter Wiederaufstieg. Leiter der Mission ist der neue Cheftrainer Markus Anfang. Doch welche Baustellen hat der FC-Kader noch, welche Spieler stehen Anfang zur Verfügung? Der. 1.FC Köln in der sport.de-Analyse.

Taktik und Trainer

Markus Anfang mag zwar neu beim FC sein, mit der Stadt und ihren Bewohnern ist er als gebürtiger Kölner jedoch vertraut. "Ich bin Kölner. Ich weiß, was es bedeutet, für diesen Verein und für diese Fans zu arbeiten", sagte der Coach bei seiner Vorstellung. Dass er in der Lage ist, mit einer Mannschaft um den Aufstieg in die Erstklassigkeit mitzuspielen, hat Anfang in der vergangenen Saison bei Holstein Kiel bewiesen. Erst in der Relegation bremste der VfL Wolfsburg die Aufstiegshoffnungen der Störche.

In Köln hingegen wird man sich mit vagen Aufstiegshoffnungen nicht zufrieden geben. "Wir sind top aufgestellt, nur in der falschen Liga. Ich gehe davon aus, dass wir das schnell reparieren und aufsteigen", forderte FC-Präsident Werner Spinner bei der Saisoneröffnung. Für den Trainer ist das kein Problem. "Warum sollen wir nicht sagen, wohin wir wollen?", wird er vom "Kölner Stadtanzeiger" zitiert.

Um dieses Ziel zu erreichen, hat Anfang einen konkreten Plan. Er gilt als Fan des 4-1-4-1-Systems und als Verfechter des Ballbesitzfußballs. "Wir werden direkt in taktische Formen reingehen, damit die Jungs wissen, was wir spielen lassen wollen", sagte er dem "Geissblog" zu Beginn der Vorbereitung.

Diese verlief durchaus positiv. In den letzten Wochen schlug der FC die Bundesligisten Werder Bremen (1:0) und Mainz 05 (5:3) und spielte dabei durchaus ansehnlich. "So macht Fußball Spaß", jubelte der "Express".

Kommen, Gehen und Bleiben

Für einen Absteiger haben die Domstädter relativ wenig Abgänge zu verzeichnen. Mit Leonardo Bittencourt (1899 Hoffenheim) und Dominique Heintz (SC Freiburg) brachen "nur" zwei Schlüsselspieler weg. Mit Yuya Osako (Werder Bremen) und Milos Jojic (Basaksehir) verließen zwei weitere Stammkräfte die Domstadt.

Ansonsten wurden mit Lukas Klünter (Hertha BSC), Pawel Olkowski (Bolton Wanderers), Claudio Pizarro (Werder Bremen), Sven Müller (Karlsruher SC), Joao Queirós (verliehen an Sporting Lissabon) und Dominic Maroh (unbekannt) nur Spieler abgegeben, die in der letzten Saison keine große Rolle gespielt haben. Den Verein verlassen möchte außerdem noch Frederik Sörensen. Dem "Express" zufolge mangelt es derzeit jedoch an Interessenten.

Königstransfer der Kölner ist der Offensivakteur Dominick Drexler, der für vier Millionen Euro vom FC Midjylland aus Dänemark kommt. Letzte Saison gehörte er zu den Leistungsträgern in Anfangs Mannschaft bei Holstein Kiel. Auch Innenverteidiger Rafael Czichos hat 2017/18 in Kiel gespielt. Er soll die Lücke schließen, die der Abgang von Heintz hinterlässt.

Mit Louis Schaub kommt außerdem ein österreichischer Nationalspieler an den Rhein. 3,5 Millionen Euro überwies der FC für den offensiven Mittelfeldspieler an Rapid Wien.

Für die rechte Abwehrseite holten sich die Rheinländer gleich zwei neue Gesichter. Benno Schmitz kam von RB Leipzig, Matthias Bader vom Karlsruher SC. Außerdem kommt mit Lasse Sobiech (FC St.Pauli) ein erfahrener und kopfballstarker Mann für die Innenverteidigung und mit Niklas Hauptmann (Dynamo Dresden) ein weiterer zentraler Mittelfeldmann. Aus den Nachwuchsmannschaften wurden die Torhüter Brady Scott und Jan-Christoph Bartels, der Mittelfeldspieler Chris Führich und das 17-jährige Abwehrjuwel Yann Aurel Bisseck in den Profikader befördert.

Viel wichtiger als die Zu- und Abgänge sind aber die Spieler, die dem 1. FC Köln auch in der Zweitklassigkeit die Treue halten. Allen voran natürlich Nationalspieler und WM-Teilnehmer Jonas Hector. "Der 1.FC Köln hat mir den Weg von der Regionalliga bis in die Nationalmannschaft ermöglicht. Ich bin diesem Klub sehr verbunden und dankbar und fühle mich in Köln sehr wohl", erklärte der Linksverteidiger seine Entscheidung.

Auch der umworbene Keeper Timo Horn bleibt seinem Jugendverein treu. Genau wie die Führungsspieler Marcel Risse und Marco Höger.

Zusammen mit den jungen Mittelfeldspielern Vincent Koziello (22) und Salih Özcan (20) und gestandenen Bundesligaprofis wie Matthias Lehmann, Christian Clemens und Jhon Córdoba haben die Kölner eine Tiefe im Kader, von denen Zweitligisten normalerweise nur träumen können.

Das Personal-Puzzle

Nach der Vorbereitung kristallisiert sich aus diesem Kader langsam eine mögliche Startformation für den Saisonauftakt heraus. Im Tor ist Timo Horn natürlich gesetzt. Das gleiche gilt für Jonas Hector auf der linken Abwehrseite. In der Innenverteidigung haben Neuzugang Rafael Czichos und Jorge Meré wohl die Nase vorn.

Auf der Rechtsverteidigerposition ist indes Not am Mann. Zwar wurden mit Benno Schmitz und Matthias Bader zwei talentierte Akteure für diese Position geholt, beide fehlen zum Saisonstart jedoch verletzt. Eine mögliche Alternative wäre es, Meré nach außen zu verschieben. Wahrscheinlicher ist aber, dass der gelernte Rechtsaußen Marcel Risse die Position bekleiden wird. 

Auch vor der Abwehr plagen Trainer Anfang Verletzungssorgen. Der gesetzte Marco Höger wird mit einer Schulterverletzung noch einige Wochen fehlen. Ersatzkandidaten sind Routinier Matthias Lehmann oder Salih Özcan.

Im offensiven Mittelfeld kann Anfang auf Dominick Drexler und Louis Schaub bauen. Dahinter lauern Vincent Koziello und Niklas Hauptmann auf ihre Chance.

Die Flügelpositionen im Mittelfeld dürften von Christian Clemens auf der rechten Seite und Serhou Guirassy auf links besetzt werden. Guirassy profitiert davon, dass Anfang die Außen gerne mit torgefährlichen Spielern besetzt. Letzte Saison war der 22-Jährige noch im Sturmzentrum unterwegs, nun scheint er auf dem Flügel seine Position gefunden zu haben.

Luxus-Problem vorne: Terodde oder Córdoba?

Um die Rolle als Mittelstürmer streiten sich Simon Terodde und Jhon Córdoba. Der Kolumbianer dürfte derzeit die Nase vorne haben, hat er in den letzten Testspielen einen sehr agilen Eindruck hinterlassen und auch in den Trainingseinheiten deutlich besser funktioniert als in seiner Katastrophensaison 2017/2018, als dem Kölner Rekordtransfer kein einziger Bundesligatreffer gelang. 

Im Test gegen Werder Bremen sammelte zwar auch Terodde als Siegtorschütze fleißig Pluspunkte, doch dürfte Coach Markus Anfang gegen Teroddes Ex-Klub Bochum zunächst auf die Wendigkeit, Agilität und wiedergefundene Abschlussstärke Jhon Córdobas setzen. 

Auch wenn der FC auf dem Papier einen starken Zweitliga-Kader hat, dürfte die Mission direkter Wiederaufstieg schwer werden. Nur sieben der letzten 22 Absteiger gelang es, umgehend ins Oberhaus zurückzukehren. Den Grundstein dafür kann die Mannschaft mit einem Sieg gegen Bochum legen.

Sebastian Ernst

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