Für den neuen Trainer Adi Hütter ist die Personalplanung beim DFB-Pokalsieger Eintracht Frankfurt noch nicht abgeschlossen.
"Wo wir noch Spieler suchen, ist in der Offensive. Wir brauchen kreative Spieler, die auf den Flügeln den Durchbruch schaffen können, den letzten Pass beherrschen, aber auch selber torgefährlich sind", sagte der 48-Jährige im "kicker": "Unsere Abgänge haben schon eine gewisse Anzahl an Toren erzielt, das müssen wir auffangen."
Unter anderem Führungsspieler Kevin-Prince Boateng (Sassuolo Calcio) und Marius Wolf (Borussia Dortmund) haben die Eintracht bereits verlassen. Der kroatische Vize-Weltmeister Ante Rebic wird mit gleich mehreren Spitzenklubs in Verbindung gebracht.
"Wenn man davon ausgeht, dass Rebic den Verein noch verlassen könnte, wird man versuchen müssen, jemanden zu finden, der ihn auf eine ähnliche Art und Weise ersetzen kann", sagte Hütter.
Mit Lukás Hrádecký (Bayer Leverkusen) und Kevin-Prince Boateng (US Sassuolo Calcio) sind zudem zwei meinungsstarke Leitwölfe abgewandert.
Dazu sagte der Coach: "Es ist schwierig, jemanden eins zu eins zu ersetzen. Man wird nicht den gleichen Typen wie Boateng finden. Doch es besteht immer auch die Möglichkeit, dass sich Spieler in diese Führungsposition entwickeln." Aus Bern kenne er diese Situation. "Da dachte ich, puh, wo sind die Führungsspieler? Dann nahmen andere Spieler die Führungsrolle an und entwickelten sich super", berichtete der 48-Jährige.


























