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Wer beerbt Cristiano Ronaldo? Was plant Zidane-Nachfolger Lopetegui?

Nach dem Ronaldo-Abgang: Die Baustellen von Real Madrid

Was plant der neue Trainer Lopetegui (l.) bei Real Madrid?
Was plant der neue Trainer Lopetegui (l.) bei Real Madrid?
Foto: © getty, Quality Sport Images
20. Juli 2018, 16:20
sport.de
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Real Madrid steht nach den Abgängen von Cristiano Ronaldo und Zinédine Zidane vor einem spannenden Neustart.

Viele Fragen sind offen: Wer beerbt den Superstar? Kommen noch weitere namhafte Neuzugänge? Was plant der neue Trainer Lopetegui? sport.de analysiert die Situation der Königlichen.

Was bedeutet der Abgang von Cristiano Ronaldo für Real Madrid?

In erster Linie ist der Abgang von Ronaldo in Richtung Juventus kurzfristig ein Imageverlust für Real. Sogar aus dem mit zahlreichen namhaften Profis gespickten Kader der Königlichen ragte der 33-Jährige noch einmal ein Stück heraus. Real verliert den größten Superstar, die größte Marke der Fußballwelt.

Auch die Tore des Routiniers (44 in 44 Pflichtspielen 2017/2018) sowie seine Präsenz auf dem Platz und die Lücken, die er für seine Teamkollegen reißt, werden seinem Ex-Klub fehlen.

Klar ist allerdings auch: Ronaldo wird nicht jünger. Wie lange er noch derartig monströse Quoten verzeichnet, ist offen. Das Risiko liegt nun bei Juventus, das dem Portugiesen wohl noch einmal 50 Prozent mehr Gehalt zahlt als Real zuletzt.

>> Fünf Fragen und Antworten zum Wechsel von Cristiano Ronaldo

Wer beerbt Cristiano Ronaldo bei Real Madrid?

Eden Hazard kristallisiert sich immer mehr als Favorit bei der Suche nach einem Ronaldo-Erben heraus. 

"Nach sechs wunderbaren Jahren bei Chelsea könnte es an der Zeit sein, etwas Neues zu probieren", sagte der belgische WM-Star nach dem Spiel um Platz drei gegen England (2:0) gegenüber belgischen Medien.

Sein Noch-Arbeitgeber kenne sein "Wunschziel". Dieses liegt, daraus machte der Linksaußen nie einen Hehl, in Madrid.

Hazard ist mit seinen 27 Jahren immerhin sechs Jahre jünger als Ronaldo. Seine Statistiken reichen aber natürlich nicht annähernd an die des Europameisters von 2016 heran.

In 208 Premier-League-Partien für Chelsea erzielte Hazard 69 Tore und bereitete 39 weitere vor. Für Ronaldo verzeichnen die Statistiker unfassbare 312 Treffer und 91 Assists in 292 Einsätzen in der Primera División.

Viele Alternativen zu Hazard hat Real nicht (mehr): Kylian Mbappé und Neymar (beide Paris Saint-Germain) sind im Gegensatz zum Chelsea-Star wohl genauso wenig zu haben wie Robert Lewandowski (Bayern München) oder Harry Kane (Tottenham Hotspur).

>> Königliches Transfer-Beben: Die möglichen Ronaldo-Nachfolger

Welche Neuzugänge bei Real Madrid sind fix? Wer könnte noch kommen?

Von Liga-Konkurrent Real Sociedad wechselte Álvaro Odriozola zu den Königlichen. Real überweist 30 Millionen Euro für den 22 Jahre alten Rechtsverteidiger, der Dani Carvajal entlasten (und Konkurrenz machen) soll.

Mit dem ukrainischen Torhüter Andriy Lunin sowie dem brasilianischen Offensiv-Juwel Vinícius Júnior stoßen zudem zwei Perspektivspieler zum Team von Lopetegui.

Gut denkbar ist, dass neben dem Ronaldo-Nachfolger noch ein weiterer richtiger Kracher kommt. "Wir sind Real Madrid und wollen immer mehr. Wir müssen die Gegenwart und Zukunft stärken. Wir haben einen großartigen Kader, der mit außergewöhnlichen Spielern verstärkt werden wird", sagte der allmächtige Klub-Präsident Florentino Pérez bei der Präsentation von Odriozola.

Immer wieder wird Torhüter Thibaut Courtois mit den Königlichen in Verbindung gebracht. Der als bester Keeper der WM mit dem goldenen Handschuh ausgezeichnete Belgier ist nur noch bis 2019 an Chelsea gebunden, wäre dementsprechend recht günstig zu haben - und würde seinem Landsmann und Teamkollegen Hazard dem Vernehmen nach gerne zu Real folgen.

Welche Spieler stehen neben Ronaldo als Abgänge fest? Wer könnte noch gehen?

Neben Ronaldo verließ aus dem Profi-Kader der vergangenen Saison lediglich Achraf Hakimi die Königlichen. Der 19 Jahre alte marokkanische Außenverteidiger schloss sich auf Leihbasis für zwei Jahre Borussia Dortmund an, spielte zuletzt aber ohnehin nur eine Nebenrolle in Madrid.

Weitere Abwanderungsgerüchte sind bislang wenig konkret: Gareth Bale und Isco waren unter Zidane nicht gesetzt, erhoffen sich nun aber eine neue Chance. Vage Spekulationen um einen Abschied von Karim Benzema dürften jeder Grundlage entbehren.

Deutlich wahrscheinlicher ist dagegen ein Weggang von Mateo Kovacic, der seit Jahren nicht über den Status des Reservisten hinauskommt. Kommt Courtois tatsächlich, ist zudem fraglich, ob sich die aktuelle Nummer eins Keylor Navas mit dem Reservistenstatus zufrieden gibt.

Was plant Lopetegui? Auf welches Spielsystem setzt der neue Trainer von Real Madrid?

Der kurz vor WM-Start unter aufsehenerregenden Umständen gefeuerte spanische Ex-Nationalcoach wird jedenfalls auch nach dem Ende der Ära Ronaldo keinen personellen Total-Umbruch fordern. 

"Real Madrid hat einen ausgezeichneten Kader mit den besten Spielern der Welt. Mir steht ungeachtet dessen, was in den nächsten Wochen passieren wird, eine sehr gute Mannschaft zur Verfügung. Sie ist bereit, um sämtliche Herausforderungen anzugehen", sagte Lopetegui im Interview mit dem klubeigenen TV-Sender.

Dem neuen Mann an der Seitenlinie könnte der Abgang Ronaldos zugutekommen. Beobachter erwarten, dass Lopetegui ohne den alles überstrahlenden Weltfußballer deutlich freier seine Ideen von Trainingsgestaltung, Taktik und womöglich auch Personalrotation umsetzen kann. Den einen Profi, der im fitten (und halbfitten) Zustand immer spielen musste und automatisch der Fixpunkt im System war, gibt es bei Real nicht mehr.

Lopeteguis auf Ballbesitz und Dominanz ausgerichtete Fußball-Philosophie wird Zidanes eher auf Umschaltsituationen angelegten Spielstil ablösen - Pep Guardiola lässt grüßen.

Zugute kommen dürfte der Paradigmenwechsel Spielern wie Isco, mit dem Lopetegui bereits erfolgreich in der Nationalmannschaft zusammenarbeitete. Auch dem im vergangenen Sommer von Real Betis geholten Talent Dani Ceballos wird nach einer Saison zum Vergessen der Durchbruch zugetraut.

Das nötige Selbstbewusstsein für die große Herausforderung bei Real hat Lopetegui. "Ich bin beim besten Klub der Welt, bei dem die Ansprüche so hoch wie nirgendwo sind. Ich bin überzeugt, den Erwartungen gerecht zu werden", sagte der 51-Jährige, der eine königliche Vergangenheit als Spieler und Jugendtrainer vorzuweisen hat.

Tobias Knoop

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