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Pleite beim HSV: Schalker "Weckruf" vor dem Derby

Überraschender Rückschlag für Leon Goretzka und den FC Schalke 04
Überraschender Rückschlag für Leon Goretzka und den FC Schalke 04
Foto: © getty, Stuart Franklin
08. April 2018, 12:55

Fußball-Bundesligist FC Schalke 04 sah gegen den bisherigen Tabellenletzten HSV phasenweise richtig alt aus. Die 2:3-Schlappe bedeutet für die Königsblauen einen herben Dämpfer vor dem Revierderby gegen Borussia Dortmund.

Domenico Tedesco vergrub seine Hände tief in den Hosentaschen und machte ein grimmiges Gesicht. "Ich bin sehr enttäuscht", sagte der Trainer von Schalke 04 nach dem erstaunlich schwachen Auftritt seines Teams beim 2:3 (1:1) gegen den Hamburger SV: "Wir haben gemerkt, dass es nicht von alleine geht. Nichts geht von alleine bei uns."

Der 32-Jährige hatte Redebedarf, schließlich kommt dieser herbe Dämpfer zur Unzeit - nächste Woche steigt auf Schalke das Derby gegen Borussia Dortmund.

Und deshalb sollte die Videoanalyse vor dem für die Fans wichtigsten Spiel des Jahres auch ein bisschen länger ausfallen, Tedesco wollte "genau die Punkte ansprechen, die uns wehgetan haben. Wir müssen die Lehren ziehen", um sich besser auf den BVB vorzubereiten: "Mit allem, was wir haben".

Beim bisherigen Tabellenletzten von der Elbe sah der Champions-League-Anwärter Schalke phasenweise richtig alt aus. "All das, was wir uns vorgenommen hatten, hat der HSV umgesetzt", sagte Tedesco.

"Hamburg hat uns den Schneid abgekauft"

Sechs Spiele in Serie hatte der Revierklub zuvor gewonnen, ein siebter Sieg wäre Vereinsrekord gewesen - doch von Selbstvertrauen war bei den Knappen gegen giftige Hamburger nichts zu spüren. "Hamburg hat uns den Schneid abgekauft", sagte Nationalspieler Leon Goretzka, der wie seine Kollegen blass geblieben war: "Wenn man es positiv sehen will, war es ein Weckruf für das Derby."

Dabei hatte Naldo (9.) die Gäste mit seinem strittigen Treffer ("Ich habe ihn erst mit dem Kopf getroffen, dann mit der Hand. Aber es war regulär") früh in Führung gebracht, nach den Gegentoren von Filip Kostic (17.) und Lewis Holtby (52.) schien Guido Burgstaller (63.) seinem Team immerhin einen Punkt zu retten - doch dann machte Aaron Hunt mit seinem Traumtor (84.) diese Resthoffnung zunichte.

Fährmann fordert anderes Gesicht

"Dass Hunt schießen kann, weiß jeder - ein sensationelles Tor", sagte Burgstaller, der aber nicht so sehr die neuen Hamburger Fähigkeiten in der Vordergrund rücken wollte, sondern die eigenen Versäumnisse: "Der HSV hat es gut gemacht. Aber vor allem haben wir es schlecht gemacht. Ohne 100 Prozent Leidenschaft geht es nicht."

Dass gerade die bisher so matten Hamburger Schalke im Griff hatten, sollte Tedesco vor dem Duell mit dem BVB zu denken geben. "Der HSV hat uns von Anfang an das Leben zur Hölle gemacht", sagte er.

Und was der HSV kann, sollte auch für Dortmund machbar sein. Schalke ist jedenfalls gewarnt.

Im Derby muss die Mannschaft wieder ihr Gesicht aus den Vorwochen zeigen, forderte Torwart Ralf Fährmann: "Wir haben nicht die Qualität, um unsere Gegner mit 95 Prozent unseres Leistungsvermögens an die Wand zu spielen." Gegen Dortmund zählt nur Vollgas.

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