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Frontzeck weckt Hoffnung bei den "Roten Teufeln"

Frontzeck hat den 1. FC Kaiserslautern wieder in die Spur gebracht
Frontzeck hat den 1. FC Kaiserslautern wieder in die Spur gebracht
Foto: © getty, Joachim Sielski
08. März 2018, 11:48

Was noch Ende Januar undenkbar schien, hat Michael Frontzeck in nur sechs Spielen geschafft: Der 1. FC Kaiserslautern hat in der 2. Fußball-Bundesliga wieder eine realistische Chance auf den Klassenerhalt.

Der neue Trainer hat dem viermaligen deutschen Meister zu einem Comeback im Abstiegskampf verholfen, das viele den "Roten Teufeln" nicht mehr zugetraut hätten. Doch die Lage ist für den Tabellenletzten nach wie vor heikel. Bei sechs Punkten Rückstand auf einen Nichtabstiegsplatz darf sich der FCK in den letzten neun Spielen kaum noch Rückschläge erlauben. Schon gar nicht im direkten Abstiegskampf-Duell beim Tabellen-15. SpVgg Greuther Fürth.

"Wenn du jede Woche mit dem Rücken zur Wand stehst, ist das für den Kopf sehr schwierig", sagte Frontzeck. "In Anbetracht der Situation macht die Mannschaft das in den letzten Wochen sehr gut."

Der Abstiegskampf mit dem FCK ist auch Frontzecks Rückkehr auf die Trainerbühne. Mehr als zwei Jahre nach seinem bis dahin letzten Engagement bei Hannover 96 half ihm sein guter Draht zu dem neuen Lauterer Sportvorstand Martin Bader aus gemeinsamen Hannoveraner Zeiten. Im Umfeld der Pfälzer wurde die Verpflichtung zunächst äußerst kritisch beäugt, schließlich war die bisherige Trainerkarriere des gebürtigen Mönchengladbachers nicht von übermäßigem Erfolg geprägt.

Frontzeck bringt Stärken zusammen

Doch Sportdirektor Boris Notzon sagt ganz klar: "Er hat bereits viele Situationen erlebt, die junge Trainer noch nicht erlebt haben können. Mit seiner ganzen Erfahrung, seiner Ruhe und Souveränität in seiner Arbeit tut er uns sehr gut." Zur Erinnerung: Frontzeck übernahm Hannover 96 im April 2015 in einer Situation, in der sich der Verein nach 13 Spielen ohne Sieg im freien Fall befand. Mit genau jener Ruhe und Souveränität rettete er seinerzeit auch die Niedersachsen.

"Er hat es geschafft, dass die Mannschaft eine gewisse Überzeugung in die eigenen Qualitäten entwickelt hat", sagt Notzon über Frontzeck. "Dazu ist es ihm gelungen, alle Stärken, die wir haben, in einer Art und Weise zusammenzubringen, dass auch einzelne Spieler sich nochmals individuell entwickelt haben." Mit einem schnörkellosen Spiel nach vorne gelangen den Lauteren in den sechs Partien unter Frontzeck bereits vier Siege. Damit holte der FCK in dieser kurzen Zeit genauso viele Punkte wie in den 18 Partien vor der Winterpause.

Frontzeck keine Übergangslösung?

Der neue Trainer profitiert auch von den erfahrenen Winter-Zugängen Jan-Ingwer Callsen-Bracker, Ruben Jensen und Halil Altintop. Und von der guten Vorbereitung unter seinem Vorgänger Jeff Strasser, der im Winter das nachholte, was im Sommer verpasst wurde. Der körperliche Zustand der Mannschaft war nach der Trennung von Norbert Meier im September kaum konkurrenzfähig.

Belastend war zu Beginn auch die Situation, dass Frontzeck Hals über Kopf die Nachfolge des Publikumslieblings Jeff Strasser antreten musste - und das aus gesundheitlichen und nicht aus sportlichen Gründen. Bei Strasser wurden Herzrhythmusstörungen festgestellt. Und der Verein machte bei allem Mitgefühl für seinen langjährigen Spieler und Trainer schnell klar, dass Frontzeck keine Übergangslösung bis zu Strassers Genesung sein, sondern auch im Falle des Abstiegs den Neuaufbau in der 3. Liga einleiten soll. Wenn es nach dem Verein geht, arbeiten Frontzeck und Strasser ab dem Sommer gemeinsam für den FCK. Und das nach Möglichkeit in der 2. Liga.

18. Spieltag
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Eintracht Braunschweig
Eintracht Braunschweig
Braunschweig
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1. FC Magdeburg
1. FC Magdeburg
Magdeburg
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Fr, 16.01.
Fortuna Düsseldorf
Fortuna Düsseldorf
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Arminia Bielefeld
Arminia Bielefeld
Bielefeld
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18:30
Fr, 16.01.
1. FC Nürnberg
1. FC Nürnberg
Nürnberg
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SV 07 Elversberg
SV 07 Elversberg
Elversberg
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Sa, 17.01.
Preußen Münster
Preußen Münster
Pr. Münster
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Karlsruher SC
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Karlsruhe
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13:00
Sa, 17.01.
Dynamo Dresden
Dynamo Dresden
Dresden
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SpVgg Greuther Fürth
SpVgg Greuther Fürth
Gr. Fürth
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FC Schalke 04
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Sa, 17.01.
Holstein Kiel
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SC Paderborn 07
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So, 18.01.
1. FC Kaiserslautern
1. FC Kaiserslautern
K'lautern
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Hannover 96
Hannover 96
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So, 18.01.
VfL Bochum
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Bochum
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SV Darmstadt 98
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#MannschaftMannschaftSp.SUNToreDiff.Pkt.
1FC Schalke 04FC Schalke 04Schalke 0417121422:101237
2SV 07 ElversbergSV 07 ElversbergElversberg17104331:151634
3SV Darmstadt 98SV Darmstadt 98Darmstadt1796229:171233
4SC Paderborn 07SC Paderborn 07Paderborn17103428:181033
5Hannover 96Hannover 96Hannover 961785430:22829
6Hertha BSCHertha BSCHertha BSC1784521:16528
71. FC Kaiserslautern1. FC KaiserslauternK'lautern1783629:21827
81. FC Nürnberg1. FC NürnbergNürnberg1764719:23-422
9Karlsruher SCKarlsruher SCKarlsruhe1764725:33-822
10VfL BochumVfL BochumBochum1763823:22121
11Holstein KielHolstein KielHolstein Kiel1755720:22-220
12Preußen MünsterPreußen MünsterPr. Münster1755722:26-420
13Eintracht BraunschweigEintracht BraunschweigBraunschweig1762920:29-920
14Arminia BielefeldArminia BielefeldBielefeld1754827:24319
151. FC Magdeburg1. FC MagdeburgMagdeburg17521021:29-817
16Fortuna DüsseldorfFortuna DüsseldorfDüsseldorf17521015:27-1217
17SpVgg Greuther FürthSpVgg Greuther FürthGr. Fürth17431026:44-1815
18Dynamo DresdenDynamo DresdenDresden17341024:34-1013
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#Spieler11mTore
1SV 07 ElversbergYounes Ebnoutalib112
2SV Darmstadt 98Isac Lidberg011
3Hannover 96Benjamin Källman010
4SpVgg Greuther FürthNoel Futkeu29
5SC Paderborn 07Filip Bilbija38
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