Nach leichten Startschwierigkeiten in der Fußball-Bundesliga hat sich James Rodríguez beim FC Bayern inzwischen einen festen Platz im Team erarbeitet. Bislang ist der Kolumbianer nur bis Ende Juni 2019 von Real Madrid ausgeliehen, nun äußerte sich Bayerns Vorstandsvorsitzender Karl-Heinz Rummenigge zur Zukunft des 26-Jährigen.
"Vertragstechnisch liegen die Karten auf dem Tisch. Wir haben ihn jetzt für zwei Jahre ausgeliehen und haben anschließend eine Option ihn zu erwerben. Ich glaube für 42 Millionen, wenn ich es richtig im Hinterkopf habe", erläuterte Rummenigge gegenüber "FC Bayern.tv" und führte weiter aus. "Das ist nach wie vor nicht wenig Geld, auch wenn wir jetzt andere verrückte Summen auf dem letzten Transfermarkt erleben durften."
Überstürzen wollen die Münchner auf jeden Fall nichts. "Wir werden in aller Ruhe abwarten und dann zu einem genehmen Zeitpunkt, der sicherlich nicht 2018 sein muss, entscheiden. Die Option verfällt ja nicht", gab sich Rummenigge gelassen.
James hat sich "speziell unter Heynckes gut entwickelt"
Insgesamt sei der Transfer, der von Ex-Coach Carlo Ancelotti initiiert wurde, eine gute Idee gewesen. Zumal sich James "speziell unter Jupp Heynckes gut entwickelt" habe, so Rummenigge, der vor allem Technik und Schuss des WM-Torschützenkönigs von 2014 lobte. Und weiter: "Das ist ein Spieler, der unserem Spiel gut tut, weil er sich im Mittelfeld zu einer Art Spielmacher entwickelt hat."
Weiterhin äußerte sich der Ex-Nationalspieler zum Megavorsprung in der Liga: Bayern führt die Tabelle nach 24 Spieltagen mit 19 Punkten Vorsprung auf Borussia Dortmund an. "Wir feiern erst, wenn es mathematisch feststeht. Wir warten das in Ruhe ab. Es ist ja nicht das erste Mal, das hat auch etwas mit Erfahrung zu tun. Und außerdem wird Jupp Heynckes kein Larifari dulden."
Neuer im Soll
Gute Prognosen gab Rummenigge auch für die Rückkehr des verletzten Stammtorhüters Manuel Neuer ab: "Er ist auf einem sehr guten Weg. Auch mental macht er einen guten Eindruck. Wir sind alle optimistisch, dass er noch in dieser Saison wieder für den FC Bayern spielt." Dann stünde nichts im Wege, dass Neuer "auch bei der Weltmeisterschaft wieder im Tor steht".
Neuer hatte sich dreimal den Fuß gebrochen und fehlt den Bayern seit bald einem halben Jahr. "Er hatte einen Kurzurlaub in Thailand. Den hat er genutzt, um sich nicht nur zu regenerieren, sondern auch, um wieder die ersten Schritte Richtung Rückkehr zu bewerkstelligen", sagte Rummenigge.


























