Kein Geringerer als DFB-Präsident Reinhard Grindel krönte Max Meyer vom FC Schalke 04 nach der Pokal-Partie gegen den 1. FC Köln zum "Man of the Match". Der kleine Mittelfeldspieler hatte mit seinem Kopfballtreffer für die Entscheidung gegen die Domstädter gesorgt.
Der frühere Offensivmann, der von S04-Coach Domenico Tedesco mittlerweile vor der Abwehr auf der Sechs eingesetzt wird, gab nach dem Spiel zu, dass er seine Einsätze im vorderen Drittel des Spielfeldes und die Aussicht darauf, Tore zu schießen, vermisst.
"Das fehlt mir schon ein bisschen, dass ich beim Angriff nicht mitgehen und in den Sechzehner reingehen kann", erklärte Meyer gegenüber "DFB.de" und fügte an: Das ist manchmal schwer, weil ich in der Jugend sehr viele Tore gemacht habe und auch am Anfang im Profibereich." Trotzdem mache es ihm auf seiner recht neuen Position "sehr viel Spaß", weil er hinten viele Bälle haben und das Spiel eröffnen könne.
"Gehe mit Freude zum Training"
Dass es zur Zeit für den Verein und vor allem für ihn persönlich so gut läuft, macht der 22-Jährige an Tedesco fest. "Ich fühle mich einfach sehr wohl zurzeit beim Trainer, weil ich das Gefühl habe, dass er uns Spieler besser machen kann – wie auch mich." Dieses Gefühl habe er seit langer Zeit wieder und spüre es jeden Tag.
"Ich gehe mit Freude zum Training, spüre einfach das Vertrauen und dass der Trainer auf mich setzt. Jeder zieht 100 Prozent mit, auch die Spieler, die nicht von Anfang an spielen, ziehen kein Gesicht und geben Gas im Training", berichtete der U21-Europameister:" Dadurch schaffen sie einen guten Konkurrenzkampf, wodurch immer die Spannung da ist. So erklärt sich auch das gute Halbjahr."
Bleibt Meyer über 2018 hinaus?
Die Fans der Königsblauen dürfen sich weiter Hoffnungen auf eine Vertragsverlängerung des langjährigen Schalkers machen. Meyer dämpfte jedoch die Erwartungen. Einen schnellen Entschluss wird es nicht geben. "Ich habe gelesen, dass im Winter eine Entscheidung getroffen werden soll. Der Winter geht ja noch ein bisschen – ich glaube, bis zum 20. März. Bis dahin wird es eine Entscheidung geben, aber keine schnelle."
Er lasse alles in Ruhe auf sich zukommen. "Natürlich ist die Entwicklung sehr positiv und das spielt auch eine Rolle, aber es gibt jetzt keine Tendenz", gab der 22-Jährige jedoch zu.


























