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Trinchieri schwärmt nach Fabel-Aufholjagd

Andrea Trinchieri war zurecht stolz auf sein Team
Andrea Trinchieri war zurecht stolz auf sein Team
Foto: © getty, Getty Images
15. Dezember 2017, 21:05

Der deutsche Basketballmeister Brose Bamberg darf in der EuroLeague nach einer grandiosen Aufholjagd gegen Olympiakos Piräus wieder auf die Playoffs hoffen.

Trainer Andrea Trinchieri starrte immer wieder ungläubig auf den Zettel mit dem Spielverlauf. "15:0 in den letzten 15 Minuten", sagte der Italiener voller Stolz und untermalte die grandiose Aufholjagd des deutschen Basketball-Meisters Brose Bamberg mit nackten Fakten. Mit 67:65 (32:40) feierte sein Team in der EuroLeague einen überraschenden Triumph gegen den Tabellenzweiten Olympiakos Piräus und darf weiter auf die Playoffs hoffen.

"Wir haben gelitten", verriet der Bamberger Chefcoach, "aber wir haben noch den richtigen Weg gefunden. Meine Mannschaft hat an sich geglaubt, hatte eine besondere Energie und eine besondere Motivation.

"Das Momentum war plötzlich bei uns"

Sechs Minuten vor Ende der Partie lagen die Franken noch mit zehn Punkten (52:62) zurück, doch dann folgte der beeindruckende Kraftakt mit einem 15:0-Run. "Das Momentum war plötzlich bei uns", erklärte Trinchieri die sonderbare Wandlung im Spiel. "Es wurde eine Nervenschlacht, doch wir konnten sie in der entscheidenden Phase mehrmals stoppen."

Der Coach stellte die Abwehr um und verwirrte damit den Top-Favoriten aus Griechenland. Gleichzeitig wirkte der erste Dreier von Dorell Wright wie ein Hallo-Wach-Signal. Die gut 6000 Zuschauer in der Halle witterten die Chance und peitschten ihre Mannschaft lautstark nach vorne.

Bamberg wuchsen plötzlich Flügel. Ein Dreier von Augustine Rubit brachte kurz vor Schluss die erste Führung (65:62) seit Beginn des zweiten Viertels. Ricky Hickman erhöhte per Korbleger (67:62). Piräus gelang nur noch ein Dreier, so dass der sensationelle Erfolg feststand.

Matchwinner Wright

"Am Ende, als es darum ging, das Richtige zu tun, haben wir das Richtige getan", sagte Trinchieri nach dem Erfolg über den letztjährigen Finalisten. Ein besonderes Lob verdiente sich Wright, der mit 20 Punkten bester Werfer beim Sieger war.

Bamberg ist in der EuroLeague mit sechs Siegen und sechs Niederlagen nun auf Rang zehn. Acht von 16 Teams erreichen nach 30 Spieltagen die Playoffs. Dorthin schafften es die Franken in ihrer Klubgeschichte bislang noch nicht: Doch das muss nicht so bleiben, vor allem, wenn die Mannschaft in den kommenden Spielen weitere Aufholjagden wie gegen Piräus folgen lässt.

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