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"Nicht ausreichend": Stuttgart schlägt Alarm

Holger Badstuber und seine Teamkollegen müssen den Blick nach unten richten
Holger Badstuber und seine Teamkollegen müssen den Blick nach unten richten
Foto: © getty, Alex Grimm
09. Dezember 2017, 11:42

Michael Reschke war sauer. "Jetzt wird's ungemütlich", sagte der Sportvorstand des VfB Stuttgart nach dem 0:2 (0:1) gegen Bayer Leverkusen, der ersten Heimniederlage der Schwaben seit einem Jahr.

Ungemütlich, weil Reschke ("Das war nicht ausreichend") nach der schwächsten Vorstellung vor eigenem Publikum seit dem Wiederaufstieg auch intern Tacheles reden wollte. Und ungemütlich, weil er den VfB mit 17 Punkten in einer "schwierigen Situation" sieht.

Bis zur Winterpause warte ein "hartes Paket" auf die Mannschaft von Trainer Hannes Wolf, der von einem "krassen Programm" sprach: In Hoffenheim am Mittwoch, gegen den FC Bayern am Samstag, "das sind extrem starke Gegner, da wird es schwer, Punkte zu holen", sagte Reschke. Danach wartet noch das Pokal-Achtelfinale in Mainz.

In den drei Spielen bis Weihnachten muss der VfB laut Reschke "ein anderes Gesicht zeigen" als gegen Leverkusen, dem eine "durchschnittliche Leistung" (Sportchef Rudi Völler) reichte, um die Festung Mercedes-Benz Arena zu stürmen. "Die ersten 45 Minuten waren total enttäuschend für uns alle", betonte Reschke, "die Spannkraft, der Wille, die absolute Leidenschaft, die uns bisher in den Heimspielen ausgezeichnet hat, hat uns gefehlt. Das gilt es nachzubesprechen."

Kai Havertz (20.) bestrafte dies mit dem 0:1. In Stuttgarts Drangphase nach der Pause hielt Bernd Leno die Gäste im Spiel, und Reschke ärgerte sich darüber, dass er den Nationaltorhüter einst aus Stuttgart zu Bayer geholt hatte: "Da habe ich ein bisschen geflucht." Dann stellte Leverkusen auf Viererkette um und gewann wieder die Oberhand, Lars Bender (80.) machte alles klar. "In der Summe", sagte Wolf, "war es ein bisschen dünne".

Horror-Foul erhitzt die Gemüter

Reschke nahm nur den engagierten Anastasios Donis von seiner Generalkritik aus. "Wenn wir zehn Donise gehabt hätten, wäre es sicher spannender geworden", sagte er. Wolf, der als Weihnachtsziel 20 Punkte ausgab, will in Hoffenheim "von der ersten Minute an aggressives Pressing" sehen. "Elementar wichtig" sei es, dass Santiago Ascacíbar trotz harten Fouls (71.) gegen Julian Brandt (Wolf: "Sah fies aus") dabei sein darf.

Leverkusen reagierte mit Unverständnis darauf, dass Schiedsrichter Deniz Aytekin dem Sünder nur Gelb gezeigt hatte, sah Wendell in der Vorwoche doch für ein ähnliches Vergehen zurecht Rot. "Ich habe ich mich gefragt: Wo war der Video-Assistent?", sagte Völler. Brandt gehe es "soweit gut", sagte Coach Heiko Herrlich, der nach wütendem Reklamieren samt Flaschenwurf auf die Tribüne verwiesen worden war (76.).

Lieber sprachen sie bei Bayer über ihre Serie von elf Pflichtspielen ohne Niederlage, die sie erstmals in dieser Saison zumindest über Nacht auf einen Champions-League-Platz führte. "Wir sind dran", sagte Völler zufrieden. Grund dafür sei, dass die Mannschaft wieder mehr "Fahnenträger" wie die Benders habe, ergänzte er - anders als der VfB am Freitag.

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