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"Da muss man geil sein": Robben schlägt Alarm

Arjen Robben war nicht zufrieden mit der Leidenschaft seiner Mitspieler
Arjen Robben war nicht zufrieden mit der Leidenschaft seiner Mitspieler
Foto: © getty, Alex Grimm
13. September 2017, 11:36

Bei Bayern München bleibt die Lage nach einem glanzlosen Champions-League-Auftakt äußerst angespannt. Trainer Carlo Ancelotti ist mehr denn je gefordert.

Erst schleuderte Franck Ribéry nach seiner Auswechslung das Trikot wutentbrannt in Richtung Ersatzbank und sorgte für reichlich Ärger - dann schlug Arjen Robben Alarm: Nach einem glanzlosen und holprigen 3:0 (1:0) zum Start der Champions League gegen den RSC Anderlecht herrscht bei Bayern München weiter akute Explosionsgefahr. In den vergangenen Tagen hatte bereits Torjäger Robert Lewandowski für einige Unruhe gesorgt - es steht ein heißer Herbst beim Rekordmeister bevor.

"Wir spielen vor eigenem Publikum, da musst du richtig Bock haben. Wir haben ohne Tempo und Rhythmus gespielt. Da muss man Leidenschaft zeigen und geil sein, Tore zu schießen. Und was machen wir?", sagte Robben in aller Deutlichkeit.

Robben macht sich Sorgen

Die Mannschaft müsse sich nach dem wenig überzeugenden Saisonauftakt, der in der jüngsten Niederlage in Hoffenheim (0:2) gipfelte, "hinterfragen und kritisch sein. Ich will Spaß haben auf dem Platz, das hatte ich nicht", polterte der 33 Jahre alte Niederländer.

Doch damit nicht genug der Kritik nach einer kaum Champions-League-würdigen Darbietung des deutschen Abonnement-Champions. Mit Blick auf die frühe Hinausstellung von Sven Kums (11.) fügte Robben erbost an: "Bei allem Respekt: Nach der Roten Karte musst du die aus der Arena schießen. Gegen stärkere Gegner bekommen wir so Probleme." Er dachte dabei schon an das nächste Gruppenspiel am 27. September bei Paris Saint-Germain um 222-Millionen-Mann Neymar.

Ancelotti ohne Verständnis für Ribérys Ausraster

Es brodelt bei den Bayern - und dabei hat die Saison noch nicht einmal richtig begonnen. Dazu trug zum wiederholten Male auch Heißsporn Ribéry bei. Der ließ seinem Unmut bei seiner Auswechslung (77.) freien Lauf. Selbst Hasan Salihamidzic konnte den aufgebrachten Franzosen auf der Bank nicht beruhigen. Der Sportdirektor deutete nach dem Spiel Konsequenzen an: "So etwas darf nicht passieren. Wir sind der FC Bayern. Das ist nicht okay, darüber werden wir sprechen."

Die Mitspieler wie Joshua Kimmich ("Emotionen gehören dazu") nahmen Ribéry (34) zwar weitgehend in Schutz, Trainer Carlo Ancelotti äußerte aber ebenso Unverständnis: "Ich verstehe seine Reaktion nicht."

Der 58 Jahre Italiener ist in den kommenden Wochen gefordert, dass die Lage nicht eskaliert. Schon jetzt gibt es genügend Baustellen. Da sind zum einen die bisher uninspirierten Auftritte der Münchner, die Präsident Uli Hoeneß schon vor dem Anderlecht-Spiel als "sehr, sehr schwach" kritisiert hatte. Auch gegen Anderlecht war kein Plan ersichtlich.

Hummels fordert mehr Dominanz

Die Bayern lebten von Einzelaktionen ihrer Stars wie Ribéry, Robben, James, der ein weitgehend blasses Startelfdebüt gab, Thiago oder Lewandowski. Der Torjäger, der die Arena wie Ribéry wortlos verließ, brachte die Münchner per Elfmeter in Führung (12.), er selbst war gefoult worden. Thiago (65.) und Kimmich (90.) sorgten für ein standesgemäßes Ergebnis - für mehr aber auch nicht.

So ein Spiel müsse "deutlich dominanter ausfallen", betonte Weltmeister Mats Hummels, der gegen die biederen Belgier überraschend nur auf der Bank gesessen hatte - neben Thomas Müller. Der Nationalspieler wurde zwar in der Schlussphase eingewechselt, war aber wie in der vergangenen Saison häufiger in einem wichtigen Spiel nur Ersatz.

Ancelotti bekommt bessere Optionen

Es wird im Münchner Luxuskader weitere Diskussionen und Härtefälle geben, die Ancelotti geschickt moderieren muss. Bereits am Samstag (15:30 Uhr) gegen Mainz steht Arturo Vidal wieder zur Verfügung. Auch Jérôme Boateng, der nach monatelanger Verletzungspause ein Kurz-Comeback gefeiert hatte, drängt ins Team. Er müsse weiter "geduldig sein", sagte der Weltmeister, aber dies falle ihm schwer.

Für Robben gibt es angesichts der bedrohlichen Gemengelage nur einen Ansatz: "Wir müssen uns auf Fußball konzentrieren und zusammenstehen. Wir dürfen nicht so viel reden, sondern müssen es auf dem Platz zeigen."

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