Die erneuten technischen Probleme bei der zweiten Exklusiv-Übertragung eines Bundesligaspiels auf dem "Eurosport Player" haben angeblich nur eine Minderheit der Zuschauer betroffen.
"Das Bundesligaspiel zwischen dem Hamburger SV und RB Leipzig wurde von der überwiegenden Mehrheit der Abonnenten problemlos gesehen", teilte "Discovery Deutschland" mit. Gleichzeitig hätten allerdings einige Zuschauer "Streaming-typische Schwierigkeiten" erfahren. Man werde weiter "hart daran arbeiten, das Produkt und das Erlebnis für unsere Fans weiter zu verbessern."
Die DFL sucht auf jeden Fall das Gespräch mit dem neuen Partner. "Die betroffenen Fans sind zu Recht unzufrieden, ebenso wie Eurosport selbst und die DFL. Auch wenn sich die Probleme nach den derzeit vorliegenden Informationen offenbar in einer vergleichsweise überschaubaren Größenordnung bewegen, wird die DFL Anfang der kommenden Woche gemeinsam mit Eurosport darüber sprechen, wie künftig die hohen Standards der Bundesliga durchgehend gewährleistet werden können", hieß es in einer Presseerklärung am Samstag.
DFL ist unzufrieden und sucht das Gespräch
"Eurosport" hatte betont: "Die Probleme, die einige User hatten, können bei Streaming-Produkten gegebenenfalls auftreten, und wir bedauern sehr, dass es einige technische Störungen gab." Auch vonseiten der Partner habe es "keine größeren Schwierigkeiten" gegeben. Weitreichende Probleme wie am vergangenen Spieltag seien somit nicht zu identifizieren gewesen.
"Wir werden auch weiterhin gemeinsam mit unseren Partnern intensiv daran arbeiten, unseren hohen Ambitionen, den Zuschauern eine einwandfreie und reibungslose Übertragung zu fairen Konditionen zu präsentieren, gerecht zu werden, und das optimale Bundesliga-Erlebnis zu liefern", hieß es vonseiten "Eurosports". Beim Spiel HSV-Leipzig habe der Sender einen "weiteren wichtigen Schritt in diese Richtung gemacht, und wir werden nicht ruhen, bis wir diesem Standard gerecht werden".
Bereits die zweite Panne beim Streaming
Besonders in der Anfangsphase des Spiels hatte die Streaming-Übertragung bei den betroffenen Nutzern gestockt. Am 2. Spieltag bei der Begegnung zwischen dem 1. FC Köln und dem Hamburger SV war es zwischenzeitlich noch zu Komplettausfällen gekommen. "Eurosport" hatte daraufhin allen betroffenen Abonnenten eine Gutschrift in Höhe von 10 Euro gewährt.
"Eurosport" ist in dieser Saison exklusiver Rechteinhaber bei 45 Spielen. Das Paket mit 30 Freitagsspielen, je fünf Begegnungen am Sonntag und Montag sowie allen Relegationsspielen kostet 29,90 Euro.
Im Netz erntete der Sender neben deutlicher Kritik auch eine Menge Spott.






























