Suche Heute Live
Formel 1Formel 1
Artikel teilen

Formel 1
Formel 1

Powered by: Formel1.de

Massa lobt Teamkollege Stroll

Überraschung: Im Regen hatte Felipe Massa keine Chance gegen Lance Stroll
Überraschung: Im Regen hatte Felipe Massa keine Chance gegen Lance Stroll
Foto: © getty, Dan Istitene
02. September 2017, 22:35

Lance Stroll wird am Sonntag der jüngste Formel-1-Pilot werden, der je aus der ersten Reihe in einen Grand Prix gestartet ist. Zwar qualifizierte sich der Kanadier nur auf Platz vier, doch wegen der Strafen gegen Max Verstappen und Daniel Ricciardo wird er in der Startaufstellung direkt neben Pole-Setter Lewis Hamilton stehen.

Besonders beeindruckend: Auf seiner schnellsten Runde in Q3 war der Rookie mehr als 1,2 Sekunden schneller als sein deutlich erfahrenerer Teamkollege Felipe Massa.

Der Brasilianer gesteht seine "Niederlage" ein und erklärt: "Selbst mit einer perfekten Runde wäre ich vielleicht eine halbe Sekunde schneller gewesen - aber es wäre nicht die Rundenzeit von Lance geworden. Er hat heute wirklich einen großartigen Job erledigt." Aber warum war der 18-Jährige so schnell? Und warum schafften es im Regen von Monza überhaupt beide Williams in Q3?

Denn in der Vergangenheit waren Regenrennen - freundlich formuliert - nicht gerade die große Stärke von Williams. Auch Massa hat dafür keine Erklärung. Helmut Marko deutete bereits an, dass Stroll mit sehr viel Abtrieb gefahren sei. Doch das stimmt laut Massa nicht. Man habe den Abtrieb an beiden Autos nur "sehr wenig" erhöht, es sei "nicht wirklich ein großer Kompromiss" gewesen.

Lowe ist einfach "glücklich"

"Ich denke, dass einige andere das auch gemacht haben", ergänzt Massa und erklärt: "Wenn man sich die Bedingungen heute ansieht, dann ist es nicht nur ein Team, das mit mehr Abtrieb gefahren ist." Auch Technikchef Paddy Lowe versichert: "Wir haben das Auto größtenteils auf trockene Bedingungen abgestimmt." Er erinnert daran, dass das Rennen am Sonntag trocken bleiben soll.

"Im Rennen werden die Punkte verteilt", grinst Lowe und gesteht: "Ich werde nicht so tun, als hätte ich irgendeine Ahnung, warum das Auto im Nassen stark oder schwach ist." Er sei einfach "glücklich", dass man im Qualifying so schnell gewesen sei. Im Nachgang des Rennens werde es dann "sehr interessant" sein, die Gründe für den überraschenden Speed im Detail zu studieren.

Stroll selbst scheint an solchen Fragen - zumindest aktuell - kein großes Interesse zu haben. Er freut sich einfach über das beste Qualifying seiner bisherigen Formel-1-Karriere. "Ich habe es am Ende einfach zusammengebracht. Während der gesamten Session waren wir konkurrenzfähig", lacht der Rookie. Ob es diese Performance auch am Sonntag abrufen kann, bleibt jedoch abzuwarten.

Fahrerwertung

#FahrerTeamPunkte
1ArgentinienFranco ColapintoAlpine F1 Team0
2FrankreichPierre GaslyAlpine F1 Team0
3SpanienFernando AlonsoAston Martin F1 Team0
4KanadaLance StrollAston Martin F1 Team0
5FinnlandValtteri BottasCadillac F1 Team0

Italien GP 2017

1GroßbritannienLewis Hamilton1:35.554m
2NiederlandeMax Verstappen+1.148s
3AustralienDaniel Ricciardo+1.287s
4KanadaLance Stroll+1.478s
5FrankreichEsteban Ocon+2.165s

Newsticker

Alle News anzeigen